Kinderschutz im Internet

Heutige Kinder wachsen mit dem Internet auf. Das ist ja grundsätzlich eine gute Sache - vorausgesetzt, Eltern haben die richtigen Sicherheitsmassnahmen vorgenommen, damit der Kinderschutz im Internet gewährleistet ist.

Bevor sich Eltern mit den technischen Möglichkeiten beschäftigen, PC und Internetzugang kindgerecht einzurichten, sollten sie sich einige grundlegende Fragen darüber stellen, wie ihre Kinder das Internet nutzen: Wozu nutzen sie es überhaupt und welche Form der Nutzung könnte sinnvoll sein oder wäre vielleicht gar gefährlich? Wieviel Informationen geben sie von sich preis und - vor allem auch - was sollten sie besser nicht vor einer grossen Öffentlichkeit ausbreiten. Ausserdem: Welche rechtlichen Bestimmungen gelten überhaupt? Was gilt es hierbei zu beachten, damit der Kinderschutz im Internet gewährleistet ist? Die Kinder selbst handeln intuitiv und denken nicht über mögliche Folgen nach. Deshalb ist von Anfang an wichtig, ihnen klarzumachen, was sie im Internet verbreiten dürfen und was idealerweise privat bleiben sollte.

Gemäss aktuellen Studien unterscheidet sich das Verhalten von Mädchen und Buben im Netz erheblich: Mädchen nutzen deutlich häufiger Online-Communities und chatten gerne, Buben surfen eher ziellos umher oder schauen sich Filme und Videos an. Kinder lieben es zu spielen und - wenn sie verstanden haben wie es funktioniert -nutzen sie ihre Lieblingsseiten im Internet. Das sind zwar im Alter der 4- bis 5-Jährigen noch vorwiegend kindgerechte Spieleseiten, doch bereits in der Gruppe der 6- bis 13-jährigen Kinder ist Facebook, gemäss der KIM-Studie, ihre Lieblingsseite, obwohl dort eigentlich erst ab 13 Jahren ein Konto angelegt werden darf. Auch hier gilt also: Eltern aufgepasst! Kinderschutz im Internet beginnt in der Familie: Sprechen Sie mit Ihren Kindern über die Risiken und klären Sie sie entsprechend auf.

Kinderschutz im Internet ist immer auch eine Frage des Masses. Wieviele Stunden pro Tag verbringt Ihr Nachwuchs im Internet? Zwar gibt es keine allgemeingültige Regel, trotzdem sollten Sie sein Verhalten im Auge behalten. Falls Sie unsicher sind und wissen möchten, wie Sie Anzeichen einer allfälligen Sucht erkennen können, informieren Sie sich in Fach-Broschüren oder entsprechenden Büchern, die Schritt für Schritt alle Schutzmassnahmen für Kinder im Internet verständlich erklären.

Kinderschutz im Internet umfasst hauptsächlich folgende Gefahrenpotenziale: Ungeeignete Inhalte (Pornografie, Gewaltsdarstellungen, rassistische oder andere aufhetzende Inhalte), Preisgabe persönlicher Daten, Chatten (sexuell gefärbte Sprache, Belästigungen, Mobbing), Abzocke (Kostenfallen), Verletzung von Urheberrechten (z.B. Musik, Filme) sowie Cybermobbing (peinliche Fotos, üble Nachrede usw.) und anders.

Ein paar Tipps für Eltern bezüglich Kinderschutz im Internet: Es gibt klare gesetzliche Regelungen, welche Inhalte im Internet erlaubt sind. Falls Sie oder Ihr Kind Seiten entdecken, die Sie als anstössig empfinden, melden Sie dies den zuständigen Behörden oder direkt der Polizei. Machen Sie Ihrem Kind klar, dass es sich stets unter einem Fantasienamen im Netz bewegt und sich in Communities und sozialen Netzwerken nicht erkennbar macht. Schützen Sie das Handy Ihres Kindes vor Abofallen: Aktivieren Sie sogenannte Drittanbietersperren. Bezüglich Kopieren und Hochladen von fremden Dateien gilt, nur bei legalen Anbietern Downloads kaufen, ansonsten kann man sich strafbar machen, weil eine Urheberrechtsverletzung stattfinden kann. Generell: Wer Fotos und Texte postet, sollte vorher nachdenken - das Internet vergisst nichts!

Kinder über Fake News aufklären

Im Internet kursieren viele falsche Nachrichten. SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht, empfiehlt Eltern ihr Kind dabei zu unterstützen, diese zu erkennen.

Einkaufen im Netz ist bei Kindern Aufgabe der Eltern

Online-Shopping ist kurz vor Weihnachten besonders beliebt. Damit nicht auch der Nachwuchs auf Einkaufstour im Netz geht, sichern Eltern besser ihre Nutzerkonten für Online-Shops. Wie dies geht, zeigt ein unterhaltsamer Informationsfilm von SCHAU HIN!, dem Medienratgeber für Familien.

Wie uns das Handy die Erholung raubt

Die Hälfte der Schweizer Jugendlichen fühlt sich unter der Woche wenig erholt, dies zeigt die JAMESfocus-Studie der ZHAW und Swisscom. Partys, Videogames oder das Handy können die Schlafqualität beeinträchtigen. Wenn die Jugendlichen aber etwas mit der Familie unternehmen oder vor dem Schlafen ein...

Rega 1414-Hilfe naht

Jeden Tag sind die rot-weissen Helikopter und die Ambulanzjets der Rega im Einsatz. Die neue fünfteilige DOK-Serie, welche ab dem 2. September immer Freitags um 21.00 Uhr auf SRF 1 läuft begleitet die beiden Crews im In- und Ausland. Ein Blick hinter die Kulissen.

Die Risiken bei Snapchat

Snapchat hat jetzt ein eigenes Gedächtnis: Mit der Funktion „Memories“ kann man Fotos und Clips in der App speichern. „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht“, empfiehlt Eltern über die Risiken solcher Foto-Apps zu sprechen und Sicherheitsregeln zu vereinbaren.

Gemeinsam gegen Hass im Internet

Rechte Hetze im Netz nimmt zu. Auch immer mehr Heranwachsende sind damit konfrontiert. „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht“, der Medienratgeber für Familien, empfiehlt Eltern, ihr Kind über Propaganda aufzuklären und diese zu melden. Unter dem Motto #CreateNoHate setzt die Initiative mit...

EM: Jugendliche als Zielgruppe

Das Marketing zur EM läuft auf Hochtouren und spricht dabei vor allem auch Kinder und Jugendliche an. „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht“, der Medienratgeber für Familien, empfiehlt Eltern, mit ihrem Kind über Marketingtricks zu sprechen.

Fussball-EM: Gemeinsam schauen und auch mal abschalten

„SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht“, der Medienratgeber für Familien, empfiehlt Eltern, auch zur EM ihre Kinder nur in Ausnahmen abends fernsehen zu lassen und auf den nötigen (sportlichen) Ausgleich zu achten.

Medialer Körperkult: Inszenierung kritisch reflektieren

Geschönte Werbung in Zeitschriften, sexy Selfies auf Instagram und Magermodels im Fernsehen: Der übertriebene Körperkult in den Medien kann Mädchen wie Jungen unter Druck setzen. „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht“, der Medienratgeber für Familien, empfiehlt Eltern, Inszenierungen kritisch...

Chatregeln gemeinsam vereinbaren

Viele Kinder und Jugendliche chatten gern online. Damit ihr Kind dabei möglichst geschützt ist, empfiehlt „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht!“, der Medienratgeber für Familien, Eltern, Angebote gemeinsam auszuwählen und einzurichten.