Doppelt so gut essen – jetzt erst recht

Schwangere essen für zwei, was aber nicht heisst, doppelt so viel zu essen, sondern doppelt so gut. Denn das Ungeborene isst mit: Bereits im Mutterleib kann das Baby im Fruchtwasser riechen und schmecken, was die Mutter zu sich genommen hat.

Milch ist eine gute Kalziumquelle.

Eine ausgewogene Ernährung unterstützt das Wohlbefinden von Mutter und Kind. Die Ernährungspyramide zeigt, worauf es ankommt: Täglich reichlich Gemüse und Früchte, Vollkornprodukte, drei Portionen Milch und Milchprodukte und eine Portion Fleisch, Fisch oder Eier sollten es sein. Da der Energiebedarf in der Schwangerschaft nur gering, der Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen hingegen stark steigt, ist eine schlaue Lebensmittelauswahl Pflicht.

Milchprodukte versorgen die Schwangere mit lebenswichtigen Fettsäuren, mit leicht verdaulichem Eiweiss und einem breiten Spektrum an Vitaminen, insbesondere A, D und E sowie Mineralstoffen, vor allem Kalzium. Drei Milchportionen sollten es täglich sein. Das sind zum Beispiel ein Glas Milch, ein Becher Jogurt und ein Stück Käse. Ab dem vierten Schwangerschaftsmonat ist sogar eine weitere Portion empfehlenswert, um dem höheren Eiweissbedarf gerecht zu werden.

Zmorge ist Trumpf
Besonders das Zmorge ist bestens geeignet, um schon die erste von drei Milchportionen zu konsumieren. Beispielsweise mit einem feinen Birchermüesli oder einem Käsebrötli. Zum Zmittag oder Znacht können ein Quarkdessert und zum Zvieri ein Latte macchiato die nächsten zwei Portionen Milch beisteuern. Wer regelmässig isst und frühstückt, kann seinen Körper mit ausreichend Nährstoffen versorgen und legt einen guten Grundstein für die Lebensmittelauswahl des restlichen Tages.

Warum Milch?
Milch ist eine wichtige Kalziumquelle. Glücklicherweise hat es die Natur so eingerichtet, dass die Ungeborenen möglichst gut versorgt sind. Alles, was sie für ihre Entwicklung brauchen, kommt aus den Reserven der Mutter. So stammt das Kalzium für den Knochenaufbau des Babys ebenfalls aus den mütterlichen Reserven. Damit die Mutter kein Defizit erleidet, ist es wichtig, dass sie genügend Kalzium aufnimmt. Milch eignet sich so gut, weil sie neben dem Kalzium noch Vitamin D enthält, das dafür sorgt, dass Kalzium besser im Darm aufgenommen wird.

Allergieprävention beginnt im Mutterleib
Um die Chancen für eine Allergie möglichst gering zu halten, sollte das Baby bereits im Mutterleib mit vielen unterschiedlichen Lebensmittelbestandteilen in Berührung kommen. Werdende Mütter essen deshalb möglichst abwechslungsreich und konsumieren Grundnahrungsmittel.

Umfassende Informationen zur Ernährung in der Schwangerschaft finden Sie unter www.swissmilk.ch/family

erstellt von pd

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