Sommerzeit gleich Familienzeit

Spüren Sie den Sommer schon? Dann wird es Zeit für unsere Ideen für die ganze Familie: Einfach je nach Lust und Laune rauspicken und ausprobieren!

(Bild: Goodluz)

Sommer-Feeling geniessen
Liegestuhl auf dem Balkon oder im Garten aufstellen, Bikini oder Badehose anziehen, Sonnenbrille aufsetzen, ein prickelndes Wasser mit Zitrone oder einen frisch gepressten Orangensaft über klirrende Eiswürfel giessen. Dann den ganzen Körper mit KokosnussSonnenöl eincremen, den iPod aufsetzen und coole Songs hören: Das ist SommerFeeling pur! Auf www.musicload.ch gibt es eine riesige Auswahl an passenden MP3Downloads.

Wanderschuhe schnüren

Und auf gehts: Wenn sich zu Berg und Tal der Ruf der Eule mit dem Knirschen von Wanderschuhen auf nächtlichen Wanderwegen mischt, dann ist die Schweizer Wandernacht wieder da! Initiiert durch den Dachverband Schweizer Wanderwege sorgen in der Nacht von Samstag, 18., auf Sonntag, 19. Juni 2011 unzählige Nachtwanderungen in der ganzen Schweiz für unvergessliche Eindrücke. Ob leichte Nachtspaziergänge oder mehrstündige Nachtwanderungen - für alle findet sich der passende Anlass. Verschiedene Angebote beinhalten zusätzliche Leckerbissen: z.B. die Begleitung durch den neuen Mr. Schweiz, den Besuch einer Sternwarte oder den Nachtschmaus in einer Berghütte. Auf der offiziellen WandernachtPlattform finden Sie sämtliche Veranstaltungen der 6. Schweizer Wandernacht sowie auch Tipps für Nachtwanderungen und einen Wettbewerb: www.wandernacht.ch

Seifenblasen pusten

Schillernde Seifenblasen pusten, das ist im Sommer ein schönes Vergnügen für Gross und Klein. Die Lauge dafür können Sie kinderleicht aus Spülmittel, destilliertem Wasser und Zucker mischen. Um die Seifenblasen aufzupusten, reicht schon ein einfacher Trinkhalm.

So geht's:
Ein Glas zur Hälfte mit Wasser füllen, darin ungefähr einen Teelöffel voll Spülmittel und einen Teelöffel Zucker einrühren. Besonders schöne Blasen gibts mit ein paar zusätzlichen Tropfen Glyzerin (erhältlich in Apotheken).

Für Experimentierfreudige
Zwei Blasen schweben ineinander, wenn man durch einen Trichter eine grosse Kugel aufbläst und diese nicht ablöst. Dann nimmt man einen am Ende eingeschnittenen Trinkhalm, der bis zur Hälfte mit Seifenlauge befeuchtet ist, stösst diesen vorsichtig durch die Haut der grossen Blase und bläst in ihrem Inneren eine kleine auf.

Sommerpartys feiern
Besonders in skandinavischen Ländern ist der Johannistag am 24. Juni ein beliebter Feiertag. Gründe zum Feiern gibts auch bei uns genügend, schliesslich ist es jetzt endlich Sommer! Die Tage sind lang, die Nächte lau - ideal also für tolle Sommerpartys.

Gewusst?
Der Mittsommer oder Johannistag ist der Gedenktag der Geburt Johannes des Täufers am 24. Juni und ursprünglich ein germanischkeltischer Festtag. Verknüpft ist der Tag auch mit Festen im Zusammenhang mit der Sommersonnenwende am 21. Juni und altem Brauchtum wie dem Johannisfeuer. Zu den Bräuchen zählte in der Johannisnacht der Tanz um das Feuer. Dem Volksglauben nach sollte das Johannisfeuer böse Dämonen abwehren. Als Naturfest gehören die Sonnenwendfeiern zu den ältesten Festen der Völker und Kulturen und werden bis heute weltweit begangen. In der Schweiz ist die Sommersonnenwende für die Landwirtschaft und das Wetter von Bedeutung: Denn nach dem Ende der Schafskälte beginnt die Erntesaison. Einige Tiere und Pflanzen sind nach dem Johannistag benannt: Das Johanniskraut, da es um den Termin blüht, die Johannisbeere, weil sie jetzt ihre Reife erreicht oder die Johanniskäfer (Glühwürmchen), weil sie ihre Leuchtkraft in der Zeit rund um die Johannisnacht entfalten.

Auch für die Bauern spielt der Termin eine Rolle: Das Mähen rund um den Johannistag - der Johannisschnitt - gilt als günstig für das Mähen von Wiesen. So lautet eine Bauernregel: «Wenn die Johanniswürmer glänzen, darfst Du richten Deine Sensen.»

Papa verwöhnen

Am 19. Juni ist Vatertag! Jetzt wird der Papa mal so richtig verwöhnt! Wie wärs, wenn sich die Kinder dazu etwas Spezielles einfallen liessen? Zum Beispiel: Frühstück ans Bett bringen, ein feines Dreigang-Menü kochen, nur mit dem Papa eine Velotour machen oder ihm ein Geschenk machen. Bei vielen Papas beliebte Geschenke sind beispielsweise: eine selbst gemalte Karte mit einem Gedicht oder einem passenden Spruch, eine Flasche Wein mit selbst gestalteter Etikette, einen Schlüsselanhänger mit Namen oder vielleicht auch ein persönlich bemaltes TShirt?

Entspannung spüren

Sonnenschein statt Lampenlicht, Vögelzwischern statt meditativer Klänge - ein neuer Trend bringt Yoga ins Freie. «Wir machen die jahrtausendealten Übungen in der warmen Jahreszeit von Mitte Juni bis ungefähr Ende September draussen an der frischen Luft», erklärt Michèle Mombelli die Idee. «Dieses Jahr am Kraftort Äschisee in Burgäschi (nahe Herzogenbuchsee).» Die ausgebildete YogaLehrerin bietet die klassischen YogaStile (Hatha Yoga, Power Yoga, Hormon Yoga, Yoga Nidra, Yoga für Schwangere, Kinderyoga und eben Oben Air Yoga) an. «Wir spüren Wind und Sonne auf der Haut. Schauen in den Stellungen in die Bäume oder in den Himmel, stehen mit den Füssen im weichen Gras oder auf der Yogamatte und träumen in der Schlussentspannung mit den Wolken.» 

Zeit vertreiben
Sie stehen am Gate 65, das Flugzeug in die Ferien hat leider Verspätung. Jetzt bloss nicht sauer werden und womöglich rumschimpfen. Lieber die Zeit beim Zungenbrechen vertreiben und mit der ganzen Familie Zungenbrecher auswendig lernen. Los gehts! «Hinder HansensHeiris Huus hani hundert Hase ghöre hueschte». Oder: «Dä Papscht hät z’Spiez s’Späck-Besteck z’spaat bestellt.»

Georg Winter, Wettkönig aus «Wetten, dass ...?», frönt dem Zungenbrecher schon von Kindesbeinen an: Er steigert die Lust an Gedichten und Wortspielen durch eine rasende Sprechgeschwindigkeit. Seine selbst geschriebenen Zungenbrecher sind kleine Meisterwerke der Sprachakrobatik.

 

erstellt von Christina Bösiger