Wenn Teenies hungern: Welche Nährstoffe sind unverzichtbar?

Um populären Vorbildern nachzueifern, setzen sich viele junge Menschen schon im Teenageralter auf strengste Diät. Dabei geht es vor allem um Anerkennung, die durch einen schlanken Körper erreicht werden soll. Die Auswirkungen sind jedoch dann dramatisch, wenn die Jugendlichen ihrem Körper zu wenig lebenswichtige Nährstoffe zuführen. Wie können Eltern auf Ernhährungsstörungen reagieren, und welche Nährstoffe benötigt ein Teenager unbedingt?

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Die Grundlage für Crash-Diäten im Teenageralter sind oftmals psychischer Natur: Jungen wie Mädchen definieren sich heute besonders stark über das Feedback ihres Freundeskreises auf ihr eigenes Äusseres. Sie sind heuzutage stark mit vermeintlichen Vorbildern aus den Medien konfrontiert. Was als leichte Erschütterung des Selbstbewusstseins und ein wenig Unbehagen mit dem einen oder anderen Pölsterchen an Hüfte oder Po beginnt, kann dann schnell in radikale Nahrungsverweigerung umschlagen.

Körperbewusstsein proitiv beeinflussen
Darauf sollten Eltern reagieren, indem sie sich aktiv mit der Selbstwahrnehmung ihres Kindes auseinandersetzen. Grundsätzlich gilt: Normal- und Idealgewicht sind erreichbar und gut zu halten, wenn man sich bewusst für eine gesunde Ernährungsweise entscheidet. An dieser Stelle können Eltern viel dafür tun, das Körperbewusstsein ihrer Kinder positiv zu beeinflussen.

Bedeutung einer gesunden Ernährung bei Teenagern
Teenager benötigen viele Vitamine und Nährstoffe, wie beispielsweise Calcium und Magnesium, dies in höherem Masse als Erwachsene. Deshalb macht sich eine Mangelernährung bei ihnen schnell sehr negativ bemerkbar. "Während der Pubertät hat ein Mensch den höchsten Nährstoffbedarf. Im Verhältnis zum Körpergewicht betrachtet, benötigen Jugendliche besonders viel Magnesium, weil der Mineralstoff vor allem für das Wachstum und die gesunde Entwicklung von Muskeln und Knochen gebraucht wird", erklärt Isabell Goyn, Gesundheitsexpertin vom Portal "magnesium-ratgeber.de". Wird dem Körper durch eine Mangelernährung Magnesium vorenthalten, können Verdauungsprobleme, Muskelkrämpfe und ein gestörtes Wachstum die Folge sein.

Fett und Zucker in Schach halten
Eltern sollten deshalb genau wissen, welcher Magnesiumbedarf bei Kindern und Jugendlichen besteht, um dies in der Ernährung zu berücksichtigen. Generell gilt: Auf dem Speiseplan Heranwachsender sollten möglichst viel Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte stehen. Auch Vollkornprodukte, Nüsse und Kerne sind wichtige Mineralstofflieferanten. Idealerweise sollte das Essen selbst aus frischen Zutaten zubereitet werden - auf diese Weise lassen sich auch Fett und Zucker in Grenzen halten, die vorrangig für Gewichtsprobleme bei Teenagern verantwortlich sind. Wenn Kinder medialen Vorbildern durch radikale Diäten nacheifern, sind Eltern oft ratlos. Dabei sind Essstörungen und Mangelernährung besonders im Teenageralter sehr gefährlich für die körperliche Entwicklung. Der richtige Weg ist deshalb, den Nachwuchs für gesunde, fettarme und mineralstoffreiche Nahrung zu sensibilisieren.
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erstellt von pd/SaS.