Modische Mütter statt Jogginghosen-Mamas

Oft hört man vom Klischee der überforderten Mutter mit zerzausten Haaren, ausgebeulter Hose und mit Brei verschmiertem T-Shirt, deren Lebensinhalt sich nur noch um die Kinder dreht und die sich selbst dabei völlig aus den Augen verliert. Doch dieses Bild ist überholt und übertrieben. Denn der Spagat zwischen Mutterschaft und Modisch-Sein war noch nie so einfach wie in unserer Zeit. Das liegt vor allem auch an den vielen Modebloggerinnen, die in den letzten Jahren zu frisch gebackenen Mamis geworden sind und nun Tipps für ein modisches Leben mit Baby geben.

Gerade junge Mütter haben oft nicht viel Zeit und greifen daher häufig nur schnell in den Schrank, ohne sich Gedanken darüber zu machen, welche Art von Outfit sie da gerade herausgesucht haben. Hauptsache praktisch lautet bei vielen die Devise – doch schick und modisch fällt die Kleidung dann eher selten aus. Wer trotz Zeitknappheit zumindest einigermassen ansehnlich das Haus verlassen möchte, der sollte daher auf eine sogenannte Mom-Uniform setzen, die vor allem aus stylischen Basic-Teilen besteht. Diese Kleidungsstücke sind schnell und einfach miteinander zu kombinieren, ohne dass das Outfit wild zusammengewürfelt wirkt. Trendige Basics im Frühling/Sommer 2016 sind vor allem Schlaghosen – oder Flared-Jeans, wie die Modekenner von heute sagen – sowie weisse Blusen im Boho-Stil und fast knöchellange Cardigans. Auch fülligere Mütter müssen dank Online-Shops wie emilialay.ch nicht auf ihre modische Mom-Uniform verzichten, da viele dieser Shops Trendteile jenseits von Grösse 40 anbieten.

Starke Frauen im Internet

Auch im Internet zeigen immer mehr Frauen, dass sie Karriere und Kind unter einen Hut bekommen und dabei zeitgleich noch modisch gestylt sein können. So schreibt Andrea Bornhauser, zweifache Mutter, auf dem Schweizer Modeblog über die aktuellen Modetrends und beweist, dass sich das Mutterdasein selbst mit Kindern nicht nur um Windeln, Strampler & Co. drehen muss. Die deutschen Bloggerinnen gehen sogar noch einen Schritt weiter und binden ihre Kinder in die eigenen Online-Magazine mit ein. Dort werden dann neben Tipps zur Erstausstattung des Babys beispielsweise auch Beiträge über die Trendfarben 2016 angeboten. Das liegt vor allem daran, dass die meisten Mami-Bloggerinnen vor circa fünf bis zehn Jahren mit ihren Fashion-Blogs starteten und inzwischen nun eigene Familien gegründet haben. Doch dieser Mix entspricht genau dem Zeitgeist der modernen Mütter, die Karriere, Kind und Mode unter den trendigen Hut bekommen möchten.