Winterkleidung: So sind Mutter und Kind richtig angezogen

Den kalten Temperaturen des Winters trotzen und dennoch modisch auf der Höhe sein – das ist gar nicht so schwer. Der legere Zwiebellook in Naturfarben ist auch im Winter 2015 Trend.

Damit der Wintertag in guter Erinnerung bleibt, muss die Kleidung wärmen und genügend Bewegungsspielraum bieten.

Der Zwiebellook – alter Hut im neuen Kleid

Zwiebellook bedeutet laut dieser Quelle, mehrere Schichten von Kleidung übereinander anzuziehen. Das ist gerade im Winter für drinnen und draussen für Mutter und Kind gut geeignet. Wenn es hinaus in den Schnee geht, zieht sich die Mutter einen dicken Mantel an und dem Kind einen Schneeanzug drüber. So unkompliziert ist das warme Winter-Outfit 2015. Der grösste Vorteil des Zwiebellooks ist dieser: Zwischen den Kleidungsschichten bildet sich ein wärmendes Luftpolster. Mutter und Kind bleiben beweglich und können bei Bedarf eine Schicht ablegen oder etwas drüberziehen.

Die Trendfarben im Winter 2015 sind nicht neu. Der Nude-Look ist nach wie vor trendy. Hinzu kommen sanfte Pastellfarben und milde Erdtöne. Als Gegengewicht sind kräftige Farben in satten Rot-, Blau- und Brautönen zu finden. Damit fällt das Kombinieren leicht, denn die gesamte Farbpalette des Winters ist generell sehr harmonisch aufeinander abgestimmt. Auch die Marke Cecil greift die aktuellen Trendfarben und legeren Schnitte auf. Locker geschnittene Shirts und Tops, Pullover, Strickjacken und Jacken in sanften Farben sind danach in diesem Winter immer die richtige Wahl. Ein kräftiger Ton als Farbtupfer, zum Beispiel bei Schal, Mütze oder Schuhen, rundet das Outfit modisch ab. Ein perfekter Lagen-Look für einen Wintertag lässt sich im Handumdrehen kreieren. Und das gehört dazu:

  • Leggins und Jeans oder
  • Thermohose
  • kombiniert mit einer Bluse,
  • einer Sweatjacke,
  • einer Steppweste und
  • einem Parka.

Auch Kinder können nach demselben Prinzip eingekleidet werden. Ein wärmender Body, Strumpfhosen und Latzhose in Verbindung mit einem langärmeligen T-Shirt, einem kuscheligen Pullover und einer 2-in-1-Jacke vervollständigen den Lagenlook im Mutter-Kind-Doppelpack.

Ohrenschützer für den Kopf, überlanges warmes Oberteil mit Platz für wärmende Unterbekleidung und bequeme Thermohose – eine ideales Winter-Outfit.

Halbschuhe, Boots oder Stiefel?

Wer viel draussen unterwegs ist, der setzt auf Boots oder bequeme Stiefel. Halbschuhe im Winter sorgen leicht für nasse Füsse, besonders wenn Schnee liegt. Für die Kleinsten sind weiche, wadenhohe Stiefel eine gute Wahl. Hier eignen sich zum Beispiel softe Moonboots oder gefütterte Gummistiefel. Wärmende Socken über die Thermo-Strumpfhosen gezogen schützen empfindliche Kinderfüsse vor allzu grimmiger Kälte.

Tipp: Eltern kaufen die Winterstiefel eine Nummer grösser, damit das zusätzliche Paar Socken Platz hat und der Schuh gut sitzt, ohne zu drücken. Ausserdem sollten auch Gummistiefel eine griffige Sohle haben. Ansonsten droht Rutschgefahr.

So testen Mütter, ob dem Kind zu warm ist

Schnell ist es passiert, dass Mütter ihre Kinder zu dick anziehen. Gerade im Winter, wenn es schneit und stürmt, neigen überbesorgte Mütter dazu, ihr Kind zu dick einzupacken. Um festzustellen, ob dem Kind möglicherweise zu warm ist, hat sich der Nackentest bewährt. Dabei legt die Mutter ihrem Kind eine Hand in den Nacken und tastet ab, ob die Haut trocken und warm ist. Ist das der Fall, dann ist die Bekleidung genau richtig gewählt.

Achtung: Hände und Füsse sind kein zuverlässiger Zeiger, ob ein Baby schwitzt oder friert. Denn gerade Säuglinge haben sehr oft kühle Finger und Zehen, ohne dass ihnen kalt ist.

Im Winter im Auto unterwegs: Das sollten Mütter bedenken

Die wenigsten Autofahrer denken darüber nach, welche Kleidung als Fahrzeugführer angemessen ist. Insbesondere im Winter können Jacken, glatte Handschuhe oder rutschende Mützen das Unfallrisiko erheblich erhöhen. Auf der anderen Seite setzt sich kaum jemand ohne dicke Jacke ins kalte Auto und friert, bis die Heizung die Fahrgastzelle endlich aufgewärmt hat. Dennoch – eine dick gefütterte Jacke oder ein steifer Mantel schränken die Beweglichkeit deutlich ein. Daraus entsteht ein echtes Sicherheitsrisiko, denn die Reaktionsfähigkeit einer bewegungseingeschränkten Fahrerin ist deutlich schlechter. Man denke nur an den Schulterblick, der aufgrund eines Schals, einer Mütze oder eines steifen Stehkragens nicht korrekt ausgeführt werden kann.

Ein weiteres Problem: Wenn die Fahrzeugführerin mit dicker Kleidung angeschnallt ist, kann es zur sogenannten Gurtlose kommen. Das bedeutet, dass der Sicherheitsgurt nicht mehr eng am Körper anliegt, weil sich unter ihm ein Hohlraum gebildet hat. Beim heftigen Bremsen oder gar beim Auffahrunfall kann die Rückhaltesicherung nicht optimal greifen. Dieses Problem gilt auch für Kinder, die mit zu dicker Kleidung im Kindersitz angeschnallt sind. Ein weiteres Problem sind klobige Winterstiefel. Mit ihnen ist der korrekte Umgang mit Bremse und Gas nicht möglich.

Die Lösung: Clevere Mütter stellen den Zwiebellook so zusammen, dass sie die Winterjacke ablegen und im Langarm-Shirt mit bequemer Sweatjacke sicher chauffieren können. Ein paar extra Schuhe zum Autofahren sind aus Sicherheitsgründen ohnehin im Winter sehr zu empfehlen. Kinder sollten sich für die Autofahrt ebenfalls die Winterjacke ausziehen. Die Fahrzeugführerin muss, ebenfalls aus Sicherheitsgründen, auf glatte Wollhandschuhe verzichten, das Kind darf sie gerne tragen. Für besonders kälteempfindliche Frauen sind gut sitzende, griffige Lederhandschuhe oder Handschuhe mit gummierter Beschichtung eine Alternative.

Quellen: