So halten Sie sich fit

Die Sommerferien stehen vor der Tür - höchste Zeit also, die überflüssigen Pfunde loszuwerden. Abnehmen und das möglichst trendy - wir zeigen Ihnen, wie's geht.

Fit sein liegt im Trend. Und nachfolgende Sportarten auch. Ob feurige Tanzbewegungen, waghalsige Parcours oder kreatives Crossboccia - 2014 bietet für jeden etwas.

Bowka

Bei der Mischung aus südafrikanischen Stammestänzen und knallhartem Ausdauertraining bestimmt jeder sein Tempo selbst. Was allerdings nicht fehlen darf, ist ein ständiger Blick zum Trainer. Er gibt die Zahlen und Buchstaben vor, die am Ende den Mix von der Choreografie ergeben. Zu aktueller Musik wird mal schnell, mal langsam trainiert. Bei den Figuren sollen sowohl Herz und Kreislauf als auch Koordination und Beweglichkeit verbessert werden. Bowka ist eine Kombination aus Boxelementen und exotischen Tänzen. Nicht nur Fitnessstudio bieten dazu Kurse an. Mittlerweile ist der Hype aus den USA auch in Tanzschulen und Sportvereinen angekommen.

Piloxing

Der Name lässt es bereits vermuten: Piloxing ist eine Mischung aus Pilates und Boxen. Dabei werden die wirkungsvollsten Übungen aus beiden Disziplinen verbunden: Muskeln werden aufgebaut und Fett verbrannt. So wird der Körper gestrafft und die Körperhaltung verbessert. Erfunden wurde das Workout-Programm von Viveca Jensen, einer schwedischen Pilates-Trainerin und Amateur-Boxerin. 

Capoeria

Viele verbinden Capoeira mit Brasilien, da sie dort sehr populär ist. Tatsächlich aber ist die Capoeira, die eher ein Kampftanz als eine Kampfsportart ist, vor 300 Jahren während der Kolonialzeit entstanden. Sklaven aus Afrika brachten sie damals nach Brasilien. Die Capoeira-Kämpfer beziehen ihre Energie aus der Musik, die zu den Kämpfen in der so genannten Roda gespielt wird.

Parcour

Dieser Trend ist eine Sport- oder auch Fortbewegungsart, die etwa 1980 von dem Franzosen David Belle in einer Pariser Vorstadt erfunden wurde. Grundsätzlich versucht man beim Parcour den schnellstmöglichen Weg von A nach B zu wählen. Das heisst: über Dächer, Mauern und allen anderen denkbaren Hindernisse klettern.

Crossboccia

Beim Gedanken an Boccia erwachen Erinnerungen an frühere Südfrankreich-Urlaube, an verschlafene Marktplätze und Rotweingläser, an ältere Herren und Silberkugeln in der Abendsonne. Crossboccia vereint diese romantischen Sommerandenken mit der Abenteuerlust von Parcour. Der entscheidende Unterschied zum Boccia: die besondere Beschaffenheit der Kugeln. Im Crossboccia werden Granulat-befüllte 115 Gramm-Baumwollkugeln über Stock und Stein in der Stadt oder im Gelände geworfen. 

 

 

erstellt von MK