Eintauchen in die faszinierende Welt der Süsswassertiere

Es gibt noch mehr als das Meer: In Lausanne hat kürzlich das grösste Süsswasser-Aquarium Europas eröffnet. «Aquatis» lädt zu einer Reise rund um die Welt ein, zum Staunen und Lernen.

Es gibt noch mehr als das Meer: In Lausanne hat kürzlich das grösste Süsswasser-Aquarium Europas eröffnet. «Aquatis» lädt zu einer Reise rund um die Welt ein, zum Staunen und Lernen.

Vom Krokodil bis zum Alligatorhecht, vom Rochen bis zum Komodowaran, vom Laubfrosch bis zur Blindschleiche: 100 Reptilien und Amphibien und 10᾽000 Fische haben im Norden der Stadt Lausanne ein neues Zuhause bekommen. Ende Oktober hat dort das Aquarium-Vivarium Aquatis eröffnet, das grösste Süsswasser-Aquarium Europas. Auf 3500 Quadratmetern Fläche bietet es eine faszinierende Reise durch die Süsswasserwelten rund um den Globus. Kindern und Erwachsenen jeden Alters wird Wissen interaktiv und innovativ vermittelt.

Auch eine Plattform für Wissenschaftler

Ziel von «Aquatis» ist gemäss den Betreibern, dass das Aquarium-Vivarium auch ein Ort der Begegnung zwischen neugierigen Besuchern und Wissenschaftlern wird. Ein Ort, an dem Diskussionen entstehen und das Bewusstsein für die enorme Bedeutung des Süsswasserschutzes geweckt wird. Und so wird Wissenschaftlern regelmässig eine Plattform geboten: Dauer- und Wechselausstellungen sind im Neubau vorgesehen, zudem Konferenzen und verschiedene Lehraktivitäten für Gruppen und Schulen.

Idee bereits in den 2000ern entstanden

Die Idee zur Süsswasser-Erlebniswelt entstand bereits vor gut 17 Jahren. «Zum Tragen gekommen ist sie dann dank Teamarbeit unzähliger beteiligter Profis», sagt Bernard Russi. Das Aquarium-Vivarium ist das jüngste Projekt des Westschweizer Immobilienunternehmers, Chef der BOAS-Gruppe. Zum gesamten «Aquatis»-Komplex gehören auch ein Dreisterne-Hotel mit 143 Zimmern und eine Parkgarage. Letztere wurde bereits im Jahr 2010 eröffnet, das Hotel 2015. 

Die Wasserwelt in Zahlen

  • 2 Millionen Liter Süsswasser
  • 46 Aquarien, Vivarien und Terrarien
  • 20 verschiedene Ökosysteme
  • 3500 Quadratmeter Fläche
  • 300 Pflanzenarten
  • 100 Reptilien und Amphibien
  • 10 000 Fische

erstellt von Malolo Kessler