Muttertag – Ursprung und Bräuche

Am 8. Mai ist es wieder soweit: Es ist Muttertag! Seit fast 100 Jahren feiern die Schweizer ihre Mütter. Für viele ist der Muttertag eine willkommene Abwechslung: Morgens Frühstück ans Bett, Gedichte, Blumen oder selbst gebastelte Geschenke. Vor allem aber ist der zweite Sonntag im Mai für die ganze Familie eine ideale Gelegenheit, eine Auszeit vom Alltag zu nehmen und ungestört Zeit miteinander zu verbringen.

Obwohl sich die Gleichberechtigung von Männern und Frauen in den letzten 100 Jahren grundsätzlich positiv entwickelt hat, steigt der Druck auf Mütter, im Arbeitsleben zu bleiben. Auch wenn es grundsätzlich keinen speziellen Tag braucht, um seiner Mutter zu danken – angesichts der wachsenden Ansprüche ist der Muttertag ein schönes Ritual. Gefeiert wird er in der Schweiz schon seit 1917.

Ursprung

Der Ursprung des Muttertags geht bis in die Antike zurück: Schon die alten Griechen feierten jährlich ein Fest zu Ehren von Rhea, der Mutter des Göttervaters Zeus. Als Begründerin der modernen Tradition gilt u.a. die Amerikanerin Anna Marie Jarvis, die Anfang des 19. Jahrhunderts als US-amerikanische Frauenrechtlerin bekannt wurde und sich für die Einführung eines offiziellen Feiertags zu Ehren der Mütter einsetzte. Den Feiertag sah sie auch als ein Signal dafür, mehr Rechte für Frauen durchzusetzen, wie etwa das Recht zu wählen, das in der Schweiz bekanntermassen erst 1971 eingeführt wurde. Auch wenn der historische Ursprung heute etwas in den Hintergrund geraten ist, basteln auch jetzt noch Kinder zu Ehren ihrer Mütter, während erwachsene Kinder meist Blumen schenken, um ihre Mütter zu ehren.

Geschenke

Blumen gehören neben Schokolade und selbst gebastelten Geschenken zu den gängigsten Geschenken. Viele Frauen wünschen sich aber eine Auszeit vom Familienalltag, weil sie das ganze Jahr über mit Arbeit, Haushalt und Kindererziehung eingespannt sind, sodass wenig Zeit für die eigenen Bedürfnisse bleibt. Wer seiner Mutter also Zeit schenken möchte, kann dies mit einem Muttertagsgeschenk in Form eines Erlebnisgutscheins von Anbietern wie mydays realisieren. Ob eine Massage im Wellnesshotel, ein Husky-Tour oder eine Wanderung durch die Weinberge mit einem mediterranen Menü – die Auswahl ist gross. Seiner Mutter am 8. Mai eine Freude zu machen, sollte jedoch niemanden davon abhalten, ihr zu jeder Zeit und an jedem Ort Respekt und Liebe zu erweisen. Auch kleine Gesten im Alltag können eine grosse Wirkung haben. 

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