Mama sein, Frau bleiben

Mutter sein bedeutet nicht nur Windeln wechseln, den Chauffeur für die Kinder zu spielen und mit niemals enden wollenden Wäschebergen zu kämpfen. Mutter sein bedeutet auch, die Wäscheberge Wäscheberge sein zu lassen und wieder Frau zu sein. Zwar bleibt gerade im ersten Jahr nach der Geburt wenig Zeit für das Schönheitsprogramm und Nachmittage mit der Freundin. Doch wenn möglich, sollte man sich solche Auszeiten einräumen.

Schönheits-Rituale

Frauen, die vor der Schwangerschaft Wert auf Mode und Beauty gelegt haben, sollten diese Gewohnheiten schon bald nach der Geburt wieder aufnehmen. Natürlich ist vor allem am Anfang kaum an aufwendiges Make-Up zu denken. Doch mit kleinen Helferlein wie BB-Creme, Concealer, Rouge und Wimperntusche kann man sich schon innerhalb von fünf Minuten etwas Frische ins Gesicht zaubern. Um sich über die aktuellen Mode-Trends auf dem Laufenden zu halten, bleibt kaum Zeit, und Lust auf High-Heels und teure Seidenblusen hat man als Mutter im Alltag sowieso nicht. Trotzdem muss man deshalb nicht auf Yoga-Pants und Schlabber-Shirt ausweichen. Stattdessen sollte man sich eine sogenannte Mom-Uniform zulegen. Das sind Outfits, die bequem, babyfreundlich und vor allem leicht und schnell zu kombinieren sind und die Frau, die sie trägt, trotzdem chic aussehen lassen – auf große Größen spezialisierte Shops wie Ulla Popken eignen sich dabei gut als Anlaufstelle für Frauen, die nach der Geburt ihre Idealfigur noch nicht wieder haben oder generell für kräftigere Frauen. Ob Kombination aus gut sitzender Jeans, Schnürschuhen und Rollkragenpullover oder schwarzer Hose, Ballerinas, Longshirt und Cardigan oder Jersey-Kleid, Leggings, Sneaker und Oversized-Blazer: Jede Mutter kann aus wenigen Basic-Teilen ihre eigene "Uniform" zusammenstellen und muss so am Morgen keine wertvolle Zeit vorm Kleiderschrank vergeuden, um sich gut angezogen zu fühlen.

Regelmässige Auszeiten

Die Erziehung der Kinder nimmt tagtäglich viel Zeit in Anspruch. Vor allem berufstätige Mütter wissen dann oft nicht mehr, wo ihnen der Kopf steht. Deshalb sollte man sich wöchentlich mindestens zwei feste Termine nehmen, um sich in diesen paar Stunden nur um Dinge zu kümmern, die dazu dienen, es sich gut gehen zu lassen: ob regelmässige Sporteinheiten im Fitnessstudio, ein Kaffee mit der besten Freundin oder einfach nur Abschalten in der Badewanne. In diesen paar Stunden können sich der Partner, Verwandte, Freunde oder ein Babysitter um die Kinder kümmern. Last but not least: Die Partnerschaft sollte nicht zu kurz kommen. Regelmässig Zeit zu zweit zu verbringen ist wichtig – und zwar als Paar und nicht als Eltern. Daher sollten sich Eltern mindestens einmal im Monat einen Abend nur für sich nehmen: Schick Essen gehen, ins Kino oder ins Theater und die Zweisamkeit geniessen.