Rehabilitation

Ganzheitliche Rehabilitation hat das Ziel, den betroffenen Menschen eine grösstmögliche Selbständigkeit und optimale Lebensqualität zu ermöglichen. Gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten sowie ihren Angehörigen werden in der Klinik REHAB Basel neue Lebensentwürfe und individuell adäquate Lösungen gesucht. Dabei geht es immer um die Förderung der Stärken. Verborgene Möglichkeiten öffnen neue und andere Lebenswerte.

Das REHAB Basel ist eine Klinik für die Behandlung und Rehabilitation von querschnittgelähmten und hirnverletzten Menschen nach Unfall oder Erkrankung und spezialisiert für neurologische Rehabilitation, paraplegiologische Rehabilitation, Patientinnen und Patienten im Wachkoma sowie Frührehabilitation. Behandelt werden auch Patientinnen und Patienten mit Doppeltrauma (Rückenmarks- und Schädelhirnverletzung, mit spezifischen Erkrankungen, welche Querschnittlähmungs- oder Hirnverletzungssymptomatik aufweisen wie Cerebralparese, Multiple Sklerose oder Amyotrophe Lateralsklerose. Hauseigene Kompetenzzentren für chronische Wunden, Schluckstörungen, Neuro-Urologie und weitere ergänzen das Angebot. Die ganzheitliche Rehabilitation hat das Ziel, den betroffenen Menschen eine grösstmögliche Selbständigkeit und optimale Lebensqualität zu ermöglichen. Gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten sowie ihren Angehörigen werden neue Lebensentwürfe und individuell adäquate Lösungen gesucht. Dabei geht es immer um die Förderung der Stärken. Verborgene Möglichkeiten öffnen neue und andere Lebenswerte.

Mit Maltherapie zu neuem Lebensmut
Das hat auch Nadine Koller erlebt. Sie hat als Wachkomapatientin eine lange und intensive Rehabilitation hinter sich und die Maltherapie hat ihr eine neue Welt eröffnet: Das Malen ist für sie zur Leidenschaft geworden. Ihre Werke zeigt sie regelmässig an Ausstellungen (http://www.nako- art.ch). Zusammen mit dem REHAB Basel ist Nadine Koller und ihre Familie an der Swiss Handicap. Die Messebesucher dürfen ihr beim Malen über die Schulter schauen. Im Weiteren zeigt sie auch eine Auswahl ihrer Kunstwerke. Ein starker Wille, Lebensfreude und ein gutes, soziales Umfeld haben Nadine auf ihrem langen Weg immer wieder Mut gemacht. Vom ersten Tag an konnte sie auf ihre Familie zählen. Und gerade hier beginnt die «Inklusion». Es geht um das «Miteinander» – oder wie es die Swiss Handicap ausdrückt: Brücken zu schlagen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung. Es gilt grosse und kleine Barrieren zu durchbrechen. Das REHAB Basel begleitet seine Patientinnen und Patienten auf dem langen Weg zurück ins Leben. Nach der intensiven Rehabilitation ist es an uns allen, einen Beitrag für das Miteinander zu leisten. Die Swiss Handicap nimmt diese Aufgabe wahr – sie hat eine Plattform geschaffen, um sich zu treffen, sich zu informieren, auszutauschen und um sich zu vernetzen.

Das REHAB Basel nutzt diese vor einem Jahr geschaffene Möglichkeit und freut sich auf viele Gespräche mit Menschen mit und ohne Behinderung. Therapeutinnen und Therapeuten zeigen den Messebesuchern zudem, was für eine Bedeutung die kreativen Therapien wie Mal- oder Musiktherapie in der ganzheitlichen Rehabilitation von Menschen mit einer Hirnverletzung haben. Und – wie war das jetzt mit der Förderung der bereits vorhandenen Stärken? Legen wir die Stärken der Menschen mit und ohne Behinderung zusammen – so entsteht das sinnvolle Miteinander.

erstellt von Christine Kilcher