Keine Angst vor Diabetes

Die Diagnose Diabetes löst bei Betroffenen immer noch Angst aus. Zwischen 300000 und 350000 Schweizer leiden aktuell unter der auch als Zuckerkrankheit bekannten Beeinträchtigung des Zuckerstoffwechsels. Der Großteil von Ihnen lebt ganz gut damit.

Insulin ist ein Hormon, welches den Zuckerstoffwechsel des Körpers regelt. Ist das Insulin nicht in ausreichender Menge vorhanden oder ist seine Wirkungsweise eingeschränkt, kann der Zuckerhaushalt nicht mehr ausreichend geregelt werden. Folge ist ein Anstieg des Blutzuckerspiegels. Dabei muss unter verschiedenen Typen unterschieden werden. Beim Typ-1-Diabetes, der deutlich seltener ist als Typ 2, kann der Körper kein Insulin produzieren.

Daher muss sich der Betroffene Insulinpräparate zufügen, um einen ausgewogenen Zuckerhaushalt zu gewährleisten. Diese Behandlung muss bis zum Lebensende durchgeführt werden, eine Heilung ist momentan nicht möglich.

Beim Typ-2-Diabetes ist das Insulin zwar vorhanden, wirkt aber nicht richtig. Die Gründe dafür liegen oft in ungesunden Lebensgewohnheiten der Betroffenen, primär im Übergewicht. Die häufigste Therapie besteht daher in Diät und Sport.

Wichtig ist bei beiden Typen die regelmäßige Überwachung des Blutzuckerspiegels und eine rechtzeitige Medikation. Darin liegt die grosse Herausforderung. Die Betroffenen müssen ihr Leben um die Krankheit herum aufbauen. Hat man dies aber erstmal akzeptiert und verhält sich entsprechend, ist ein normales Leben weitestgehend möglich.