Impfen in der Schweiz

Die Hoffnung, Infektionskrankheiten dank Impfung elegant zu beseitigen, ist verlockend. Impfungen können aber auch neue Probleme schaffen. Eltern mit kleinen Kindern tun gut daran, sich rund um die Impfdebatte ausführlich zu informieren und sich eine eigene Meinung zu bilden.

Experten sind davon überzeugt, dass es hauptsächlich zwei Errungenschaften der modernen Zivilisation - dem sauberen Wasser und den Impfungen - zu verdanken ist, dass heute viel weniger Menschen an Infektionskrankheiten sterben als in früheren Generationen. So laufen denn die Forschungsarbeiten auf Hochtouren, um schrecklichen Krankheiten mittels einer schützenden Impfung ein Ende zu setzen. Doch seit es Impfungen gibt, gibt es auch Impfgegner, denn es trifft zu, dass sich in Zusammenhang mit Impfungen immer wieder auch verhehrende Zwischenfälle ereignet haben, weil die Impfstoffe fehlerhaft waren. Allerdings gab es in der Medizingeschichte nicht nur Katastrophen bei Impfungen, sondern beispielsweise auch bei Blutprodukten oder Medikamenten. Dies ist auch in Zukunft nie völlig auszuschliessen.

Mit Impfungen wird der Körper gesunder Personen vorbeugend beeinflusst. Ähnlich wie zum Beispiels im Falle von Schwangerschaftsverhütungspillen wird deshalb die Unbedenklichkeit eines Impfstoffes an einem besonders strengen Massstab gemessen.

Die Impffrage ist komplex: Einerseits soll die Einzelperson vor einer gefährlichen Krankheit geschützt werden, andererseits soll das Impfen auch dem "Gemeinwohl" dienen, denn die Impfungen sollen auch die ganze Bevölkerung unempfindlich gegen bestimmte Krankheitserreger machen. Wenn also die überwiegende Mehrheit gegen eine Krankheit geimpft ist, kann es gelingen, den Krankheitserreger im ganzen Land zu beseitigen. Die Hoffnung dabei ist, dass quasi als Krönung der gemeinsamen Bemühungen aller Länder eine schlimme Krankheit auf der ganzen Welt ausgerottet werden könnte. Bisher ist die Pockenimpfung leider die einzige Impfung geblieben, der dieses Kunststück gelungen ist: Seit 1979 gelten die Pocken gemäss der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als ausgestorben.

Jedes Land muss eine Impfpolitik entwickeln, die in die globale Impfpolitik der WHO hineinpassen sollte. Deshalb wird in jedem Land eine Impfkommission gebildet, die sich aus Fachleuten verschiedener medizinischer Fachrichtungen zusammensetzt. Diese Kommission erarbeitet Impfempfehlungen und passt sie immer wieder den neuen Gegebenheiten an. In der Schweiz ist damit die Eidgenössische Kommission für Impffragen (EKIF) beauftragt. In Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) und Swissmedic werden ihre Empfehlungen im "Schweizerischen Impfplan" zusammengefasst. Der Impfplan wird regelmässig aufgrund neuer Entwicklungen von Impfstoffen, neuer Erkenntnisse über deren Wirksamkeit und Sicherheit, Veränderungen der epidemiologischen Lage in der Schweiz sowie basierend auf den Empfehlungen der WHO-Experten überarbeitet und jeweils anfangs Jahr neu herausgegeben, unabhängig davon, ob Änderungen vorgenommen wurden oder nicht. Er ist kostenlos downloadbar über diesen Direktlink: www.bag.admin.ch/ekif/04423/04428/index.html

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Überreizt? Schlaflose Nächte? Nächtliches Aufwachen? Die Erlebnisse des Tages können nachts den Schlaf von Kleinkindern ziemlich beeinträchtigen.

 

"Hörtests nach der Geburt sind wichtig!"

Jedes Baby kann von Geburt an hören. Ausnahme: Es liegt ein Hörschaden vor. Dr. med. Dorothe Veraguth, leitende Ärztin Audiologie am Universitätsspital Zürich, beantwortet Elternfragen rund ums Hören.

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Impfen: Ja oder Nein?

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