Strahlenschutz für das Baby

Zwei Zürcher haben Schutzkleider für Babys entwickelt, die Strahlen abhalten sollen. Experten sind skeptisch.

Schutzkleidung soll Babys vor Strahlen schützen.

Der Zürcher Ingenieur Christian Dratva hat zusammen mit seiner Partnerin Elina Vezuka Babykleidung entwickelt, die Handy-, WiFi- und Antennenstrahlung vom Körper des Babys fernhalten soll. Möglich machen würden dies spezielle Membranen, die zwischen den Stoffen eingenäht sind, erklärt der Entwickler gegenüber 20 Minuten. Die Abschirmwirkung könne mit Messgeräten nachgewiesen werden. Im Angebot stehen beispielsweise eine Mütze für 40 Franken oder ein Outdoorbody für 257 Franken. 

Nur Geldmacherei?

Experten zweifeln allerdings an der Wirkung der Baby-Schutzanzüge. So glaubt Hans-Ulrich Jakob, Präsident von Gigaherz.ch zwar, dass Stoffe Strahlen abhalten können, sie müssten aber den gesamten Körper bedecken, was bei Babykleidern nicht der Fall ist. Konsumentenschutz-Chefin Sarah Stalder vermutet dahinter eher Geldmacherei mit der Angst der Leute und Daniel Dauwalder, Sprecher des Bundesamts für Gesundheit sagt, dass Eltern keine speziellen Schutzmassnahmen treffen müssten, da die Grenzwerte der im täglichen Leben vorhandenen elektromagnetischen Felder weit unter dem Grenzwert liege.

erstellt von pst


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