Nun gehörst du zu uns

Seit kurzem begleitet Sie Ihr Neugeborenes im Alltag. Ihr Leben wird sich ziemlich verändert haben, vor allem, wenn das Baby Ihr erstes Kind ist. Die Partner sind Mutter und Vater geworden, sie übernehmen neue Rollen, Aufgaben und Verantwortung.

Die Familie und jedes Mitglied darin muss sich nun neu organisieren, und das wird nicht immer einfach sein. Häufig arbeiten Frauen bis kurz vor der Geburt, sind erfolgreich im Beruf. Auch wenn sie sich gewöhnt sind, Probleme zu meistern und den Alltag perfekt zu managen: Das Leben mit einem Kind ist anders. Die Tage werden in der ersten Zeit kaum planbar sein. Bei allem steht das Kind im Zentrum, ob man will oder nicht. Nur schon für Pflege und Ernährung müssen Sie in der Anfangszeit mindestens sechs Stunden pro Tag rechnen - ohne Schmusen, Herumtragen und Spielen. Auch nachts fordert Sie Ihr Baby. Viele Mütter sind nach einigen Wochen erschöpft und übermüdet. Lassen Sie sich deshalb helfen - Grosseltern und Freunde stehen meist sehr gerne zur Verfügung, helfen im Haushalt, kochen vor oder kümmern sich mal um Ihr Baby.
 
Partnerschaft
Krisen in der Partnerschaft während des ersten Jahres nach der Geburt kommen häufig vor. Nach einem Streit sind offene, ehrliche Gespräche hilfreich. Sagen Sie einander, was Sie fühlen und was Sie voneinander, von der Familie, erwarten. Viele Mütter legen nach der Geburt eine Babypause ein und nehmen nach ein paar Monaten ihre Erwerbsarbeit wieder auf. Diskutieren Sie ausgiebig mit Ihrem Partner, wie Sie sich die Kinderbetreuung vorstellen - natürlich auch, wenn Sie nicht ausserhäuslich arbeiten.
Nach den ersten turbulenten Wochen tut es oft auch gut, wenn Sie wieder einmal mit Ihrem Partner ausgehen können. Wann haben Sie das letzte Mal in aller Ruhe zusammen gegessen und geplaudert? Nehmen Sie sich die Zeit - sie wird Ihnen und Ihrer Partnerschaft frische Impulse geben.
 
Zu Hause...
Darauf haben Sie sich schon lange gefreut: Endlich mit dem Baby nach Hause zu kommen. Vermutlich ist sein Zimmer schon liebevoll eingerichtet. Bedenken Sie bei weiteren Käufen, dass immer die Sicherheit an vorderster Stelle stehen sollte. Achten Sie auf gute, giftfreie Materialien und überlegen Sie vor jedem Einkauf, wie lange Ihr Kind das Bettchen, den Kinderstuhl oder die Rückentrage benützen können sollte.
 
...und draussen
In den ersten zwei bis drei Wochen ist Ihr Baby noch nicht erpicht auf grosse Ausflüge, es ist am liebsten zu Hause. Vermeiden Sie Hektik und Unruhe. Schon bald wird es Sie jedoch sehr gerne auf Spaziergängen und zum Einkaufen begleiten. Wenn Sie Ihr Baby zum Einkaufen mitnehmen, ist es praktisch, wenn Sie es in einem Tuch oder Tragebeutel tragen. Babys lieben den nahen Körperkontakt zu Mutter oder Vater. Einige Punkte sollten Sie jedoch beachten: Das Kind muss gross genug sein. Ist der Beutel zu weit, rutscht das Kind darin herum, seine Wirbelsäule ist dabei krumm, die Atmung behindert. Bei ganz kleinen Babys sollte der Tragebeutel eine Kopfstütze haben. Sie sollten auch darauf achten, dass Arme und Beine nicht eingeschnürt sind. Schützen Sie Köpfchen, Arme und Beine vor Sonne und Kälte. Tragetücher und Tragebeutel sind sehr praktisch, gerade für Babys, die sich im Kinderwagen nicht wohl fühlen. Trotzdem sollten Sie nie vergessen, dass Ihr eigener Rücken so einer enormen Belastung ausgesetzt ist.
Die meisten Babys lieben auch Ausflüge im Kinderwagen heiss, oft schlafen sie schon nach kurzer Zeit darin ein. Wenn das Baby sitzen kann, wird es die Umgebung interessiert beobachten.
Sie brauchen auch auf Reisen und Besuche nicht zu verzichten. Sie sollten sie aber gut planen, damit Sie sich mit Ihrem Kind unterwegs wohlfühlen und auf die Bedürfnisse Ihres Babys eingehen können.
Eine der wichtigsten Entscheidungen für Ihr Kind treffen Sie mit dem Autositz. Über das sichere Mitführen von Kindern im Auto hat die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) das Informationsblatt «Kinder im Auto» herausgegeben. Achten Sie beim Kauf eines Autositzes unbedingt darauf, dass er den Empfehlungen der bfu entspricht und das ECE-Prüfzeichen (Economic Committee for Europe) trägt. Babys, die noch nicht sitzen können und maximal 10 Kilogramm wiegen, sollten in sogenannten Babyschalen transportiert werden. Diese können auf dem Beifahrersitz oder auf dem Rücksitz gegen die Fahrtrichtung montiert werden.
 
Babysitting

Das Baby nimmt keinen Schaden, wenn es von einer Baysitterin oder einem Babysitter, von Oma oder Opa betreut wird. Wenn es sich immer um dieselben Personen handelt, kann sich Ihr Kind an sie gewöhnen und wird nicht weinen, wenn die Eltern weg sind.
Übrigens schadet es Ihrem Kind ganz sicher nicht, wenn es bei Berufstätigkeit beider Elternteile fremdbetreut wird. Suchen Sie -jedoch frühzeitig eine geeignete Lösung und bedenken Sie, dass Babys eine geordnete Tagesstruktur brauchen. Von grosser Bedeutung ist eine sorgfältige Auswahl der Betreuerin oder der Krippe.
Ein ständiger Wechsel belastet das Kind. Geben Sie Ihrem Kind während mehreren Tagen Gelegenheit, die zukünftige Betreuerin in Ihrem Beisein kennenzulernen. So stellt sich schnell heraus, ob sich das Kind mit der neuen Bezugsperson wohl fühlt.
 
Alleinerziehend
Gerade auch alleinerziehende Mütter oder Väter werden sich mit dem Thema externe Kinderbetreuung auseinandersetzen müssen. Sie sind einer grossen Belastung ausgesetzt, die ganze Verantwortung der Erziehung, der materiellen Versorgung und der Hausarbeit lastet auf ihren Schultern. Durch den akuten Zeitmangel geraten Alleinerziehende sehr schnell in eine soziale Isolation. Zeit für Besuche und Kontakte zu Freunden bleibt oft keine. Es ist deshalb umso wichtiger, Hilfe von Verwandten und Freunden in Anspruch zu nehmen. Versuchen Sie nicht, sich etwas zu beweisen. Eine ständige Überbelastung macht sich schnell körperlich und seelisch bemerkbar. Viele Alleinerziehende werden von einem schlechten Gewissen geplagt, weil ihr Kind fremdbetreut werden muss. Schuldgefühle sind jedoch nicht angebracht! Die verbleibende Zeit mit Ihrem Kind werden Sie umso intensiver nutzen und erleben. Calma: die richtige Lösung für Sie als stillende Mutter.
Während bei herkömmlichen Saugern die Milch von selbst fliesst, ermöglicht der neue Sauger Calma, dass Ihr Baby das erlernte Trinkverhalten beibehält. Wie an der Brust muss Ihr Baby ein Vakuum erzeugen, damit Muttermilch fliesst. So kann es seinen natürlichen Rhythmus beibehalten und regelmässig saugen, schlucken und atmen, ohne den Sauger aus dem Mund zu geben. Deshalb kann einfach vom Stillen an der Brust zu Calma und zurück zur Brust gewechselt werden. Ein weiterer Vorteil von Calma ist, dass eine Grösse während der gesamten Stillzeit ausreicht.

Calma bedeutet für Sie als stillende Mutter:

  • Dass Ihr Baby in seinem eigenen Rhythmus trinken, pausieren und atmen kann. 
  • Dass Ihr Baby einfach von Calma zur Brust zurück geht, so dass Sie und Ihr Kind die enge Stillbeziehung weiterhin geniessen können. 
  • Dass eine Saugergrösse für die gesamte Stillzeit ausreicht