Tragetücher für Babys

Nichts ist einfacher und bequemer, als sein Baby in einem Tragetuch zu tragen. Die Kinder fühlen sich geborgen und können sich entspannen, während die Eltern nicht nur die Nähe zu ihrem Kind spüren sondern gleichzeitig auch weiterhin den Komfort von zwei freien Händen haben.

Nichts ist einfacher und bequemer, als sein Baby in einem Tragetuch zu tragen. Die Kinder fühlen sich geborgen und können sich entspannen, während die Eltern nicht nur die Nähe zu ihrem Kind spüren sondern gleichzeitig auch weiterhin den Komfort von zwei freien Händen haben.


Sie haben festgestellt, dass Ihr Baby zufrieden ist, wenn es ganz nahe bei Ihnen sein kann, wenn Sie es durch die Wohnung schaukeln und es miterleben kann, was Sie gerade tun und wo Sie hingehen - wenn Sie es dabei auf den Armen tragen, wird das ganz schnell anstrengend und Sie haben immer nur maximal eine Hand frei, um die Arbeit zu erledigen... Wie viel einfacher ist es deshalb, wenn Sie Ihr Baby in ein Tragetuch packen und es immer ganz nahe an Ihrem Körper bei sich tragen.

Es ist zufrieden und Sie sind es auch, weil Sie plötzlich wieder beide Hände für Ihre Hausarbeit oder ältere Geschwister frei haben.

Doch nicht nur im Haushalt sondern auch unterwegs ist das Tragetuch sehr oft viel praktischer als ein Kinderwagen. Sei es in der Stadt beim Bus oder Tram fahren, auf Rolltreppen, im Museum oder an einem Strassenfest, sei es auf dem Lande, wo es vielerorts keine Trottoir gibt und frau auf der Strasse spazieren gehen muss - immer ist Ihr Kind ganz nahe bei Ihnen und fühlt sich geborgen und aufgehoben. Sie haben es unter Kontrolle, spüren, ob es kalt oder warm hat, ob es müde ist oder hungrig und Sie bewahren Ihre Unabhängigkeit und Ihre Bewegungsfreiheit.

Für die kalte Jahreszeit gibt es extra Jacken oder Westen, welche das Baby und Sie zusammen warm halten.

Der runde Rücken welcher das Baby im Tuch einnimmt ist anatomisch korrekt und die Spreiz-Anhock-Haltung der Beinchen garantiert eine optimale Entwicklung der Hüften. Doch nicht nur physisch ist das Tragetuch geradezu ideal, auch psychisch profitiert Ihr Kind vom Getragenwerden. Nebst den positiven Auswirkungen der Nähe zu Mutter oder Vater bekommt das Kind schon von Anfang an sehr viel mit was Ihre Tätigkeiten angeht.


Es kann daran teilnehmen und fühlt sich als vollständig akzeptiertes Mitglied der Familie.

Achten Sie einmal bei Gelegenheit darauf, wie Fremde mit einem Baby im Kinderwagen Kontakt aufnehmen und mit ihm sprechen bzw. mit einem Baby im Tragetuch. Es liegen Welten dazwischen! Das Baby im Tuch wird viel ernster genommen und niemandem würde es in den Sinn kommen, mit dem Tragetuchkind "Babysprache" zu sprechen!

Das Tuch können Sie auf ganz unterschiedliche Weisen binden. Es hat immer die richtige Grösse, es ist nie zu weit oder zu eng, es schmiegt sich immer exakt dem Babykörper an. Es gibt die Bindeweise "Wiege" bei der das Baby liegend getragen wird, sowie verschiedene Möglichkeiten, das Kind Bauch an Bauch aufrecht zu tragen. Ab ca. 6. Lebensmonat kann das Baby auch auf dem Rücken getragen werden, besonders neugierige Kinder schätzen dies sehr.

Didymos-Babytragetücher werden aus 100% kontrolliert biologisch angebauten Rohfasern hergestellt. Die Baumwolle stammt vorwiegend aus der Türkei, der Hanf und das Leinen aus deutscher Produktion. Auch die Wolle und Seide stammen aus kontrolliert biologischer Tierhaltung. Die Garne werden in Deutschland hergestellt.

Gefärbt wird das Garn in geschlossenen Wasserkreisläufen damit keine Chemikalien ins Abwasser gelangen können und der Frischwasserverbrauch auf ein Minimum reduziert werden kann.

Gewoben werden die Tücher in Deutschland, Oesterreich und der Schweiz. So sind wir sicher, dass sie den hohen ökologischen und ethischen Grundsätzen von Didymos Stand halten. 

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Häufig gestellte Fragen

Hat der Körperkontakt für Babys eine besondere Bedeutung?

Der Mensch erlebt nie wieder in seinem Leben eine derart radikale Veränderung seiner Umwelt wie mit der Geburt. Das Einzige, was für den Säugling unverändert bleibt, ist die körperliche Nähe seiner Mutter. Auch die Mutter hört sich jetzt zwar anders an, und das richtige Sehen will auch erst gelernt sein, aber ihre Wärme, ihre Bewegungen und der Herzschlag sind wie vorher und damit das einzig Vertraute.

Wie wirkt sich viel oder wenig Körperkontakt auf seine Entwicklung aus?

In den ersten Monaten werden wichtige Grundlagen gelegt. In einem Lebensabschnitt, in dem noch alles unbekannt ist, entwickelt das Kind Strategien, wie es grundsätzlich mit Unbekanntem umgeht. Es lernt zu lernen. Im Vorteil sind dabei Kinder, die sich in dieser sensiblen Phase auf etwas Vertrautes stützen können und so aus einem Gefühl der Sicherheit heraus die Umwelt als interessant und nicht als bedrohlich erfahren.

Erfährt das Baby im Tuch eine besondere Art von Körperkontakt?

Ein Baby in Tragetuch erlebt die Umwelt aus der Perspektive der Erwachsenen. Es ist mitten im Geschehen und erfährt aus nächster Nähe, wie seine Mutter mit anderen Menschen umgeht oder auf Ereignisse reagiert. Dabei registriert das Baby sehr genau die Signale seiner Mutter. Ihr Herzschlag, ihre Atemfrequenz und Stimmlage geben ihm Hinweise, wie die augenblickliche Situation einzuschätzen ist und steuern seine Aufmerksamkeit. Das Kind lernt unmittelbar am Vorbild seiner Mutter Wichtiges von Unwichtigem, Bedrohliches von Harmlosem zu unterscheiden.

Kann das nicht zu einer Reizüberflutung führen?

Wichtig ist, dass sich das Baby sich sofort ausklinken kann, wenn es genug erlebt hat. Im Tragetuch lässt es einfach den Kopf auf Mutters Brust sinken, sie zieht das Tuch etwas zu, und schon ist die Umgebung ausreichend gedimmt. Wir beobachten immer wieder, dass Kinder sobald sie ins Tuch gebunden werden, erst einmal einschlafen. Die Geräuschkulisse spielt dabei kaum eine Rolle. Das Baby war offensichtlich schon vorher müde, findet aber erst am Körper seiner Mutter in den Schlaf. Nicht die Menge der Reize ist also entscheidend, sondern die Möglichkeit, sich ihnen zu entziehen.

Besteht bei soviel Fürsorge nicht die Gefahr das Baby zu verwöhnen?

Bis zu einem Alter von zwei bis drei Jahren lebt ein Kind ausschließlich in der Gegenwart. Zusammenhänge, die über den Zeitraum eines Augenblicks hinaus gehen, kann es noch nicht herstellen. Der Gedanke: "Wenn ich dieses tue, erreiche ich jenes." ist in der Vorstellungswelt eines Säuglings noch nicht angelegt. Ein Baby schreit, wenn sich einer seiner Lebensparameter außerhalb des Toleranzbereichs befindet. Zweckmäßigerweise interpretieren Erwachsene dieses Signal als Handlungsaufforderung. Das Baby ist sich seines appellierenden Charakters allerdings nicht bewusst. Selbst wenn der Säugling zu geplanten Handlungen fähig wäre, könnte er dieses Signal nicht willkürlich erzeugen. In diesem Alter ist es daher prinzipiell nicht möglich, ein Kind zu verwöhnen.

Wird auch die körperliche Entwicklung beeinflusst?

Ein Kind im Tragetuch ist nicht passiv. Es erfährt die ganze Zeit Lageveränderungen und Bewegungsreize, auf die es aktiv reagiert. Das schult den Gleichgewichtssinn und kräftigt die Muskulatur. Gut untersucht ist auch der positive Einfluss des Tragens auf die Entwicklung der kindlichen Hüfte. Die Beinhaltung, die ein Säugling im Tragetuch einnimmt, entspricht genau der, die aus orthopädischer Sicht in diesem Alter empfohlen wird. Ähnliches gilt auch für die Wirbelsäule. Bei genauerer Betrachtung scheint die ganze Anatomie eines Säuglings darauf ausgelegt zu sein, am Körper eines Erwachsenen getragen zu werden. Da drängt sich der Vergleich mit unseren nächsten Verwandten aus dem Tierreich förmlich auf.

 

 

erstellt von Sonja Hoffmann