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Gesunde Babyernährung

Sie sind frischgebackene Mutter? Herzlichen Glückwunsch! In diesem Artikel finden Sie alles, was Sie über Babyernährung wissen müssen und leckere Rezepte, auf einen Blick.

Muttermilch oder Fertigmilch-Präparate sind für Neugeborene die beste Babyernährung. Je nachdem, wie hungrig Ihr Kind bereits ist, kann nach dem 5. oder 6. Monat Beikost und Brei als Babyernährung verabreicht werden. Dabei eignen sich Gemüsebrei, Gemüse-Fleisch-Brei, Früchte-Getreideflocken-Brei und Getreide-Milch-Brei. Anrühren können Sie die Breie mit UHT-Vollmilch oder mit pasteurisierter Milch. Vergessen Sie nicht dem Brei Vitamin D hinzuzufügen. Das ist im 1. Lebensjahr, manchmal sogar bis zum 2. Sommer ihres Kindes, für die Babyernährung notwendig.

Selbstgemachte Babyernährung und ihre Vorteile
Karotten mögen Babys besonders wegen ihrer Süsse. Ebenfalls beliebt sind andere verträgliche Gemüse wie Fenchel, Kürbis, Pastinaken, Spinat, Zucchini, Erbsen, Brokkoli, Kohlrabi und Blumenkohl. Für einen Obstbrei eignen sich Bananen, Birnen und Äpfel. Diese können Sie zerdrücken und raffeln.
In dem Sie ihrem Baby das Essen selbst zubereiten, lernt es von Anfang an den Geschmack von frischen Lebensmitteln kennen und wird nicht mit Zusatzstoffen und Süssungsmitteln gefüttert. Ausserdem ist die Herstellung zu Hause auch was den Preis anbelangt kostengünstiger als der Fertigbrei im Glas vom Supermarkt.

Rezept für Gemüsebrei
100 Gramm Karotten und 50 Gramm weichkochende Kartoffeln schälen und in Stücke geschnitten im Steamer, mit dem Dampfkochtopf oder im Topf fünf bis zehn Minuten lang kochen. Mit Säften, die reich an Vitamin C sind, zum Beispiel Sanddorn-, Orangen- oder Holundersaft, und etwas Kochsud zu einem cremigen Brei pürieren.
Sobald ihr Baby acht bis zehn Monate alt ist, dürfen Sie dem Brei auch etwas Salz oder Bouillon beifügen. Jedoch nicht früher. Das könnte nämlich der noch nicht ganz entwickelten Niere schaden.
Mit Reis, Mais oder feinen Teigwaren dürfen Sie ihr Kind gegen Ende des ersten Lebensjahres füttern.

Rezept für Früchtebrei
Ein oder zwei Birnen oder Äpfel schälen, raffeln oder weich kochen und pürieren. Eine Banane mit der Gabel zerdrücken und darunter mischen. Wenn ihr Kind an Verstopfungen leidet, sollten Sie den Apfel kochen oder ihn ganz durch eine Birne ersetzen und etwas weniger Banane hinzugeben.
Für Abwechslung im Kinderteller sorgen Pfirsiche, Nektarinen, Aprikosen, Zwetschgen, Melonen und Beeren. Bei grossem Hunger können Sie den Brei mit gekochten Getreideflocken (Reis, Hirse, Mais) anreichern. Ab dem 6. Monat darf ihr Kind alle Getreidesorten essen. Dann dürfen Sie ihm auch zwei bis drei Teelöffel Naturjoghurt in den Brei mischen.