Säuglingsernährung auf einen Blick

Muttermilch ist für die Ernährung des Neugeborenen und des Säuglings ideal. Stillen sollte deshalb, wenn immer möglich, die erste Wahl sein. Kann das Kind nicht gestillt werden, so sollten in den ersten vier Monaten Anfangsnahrungen verwendet werden, da sie den Bedürfnissen des Säuglings am besten angepasst sind. Ab dem 5. Monat sind auch Folgemilchen zulässig.

 

Die Zugabe von Beikost bei einem gestillten oder mit Anfangsmilch ernährten Säugling braucht nicht vor dem 5. bis 6. Monat zu beginnen. Als Beikost eignen sich Gemüsebrei, Gemüse-Fleisch-Brei, Getreide-Milch-Brei und Früchte-Getreideflocken-Brei. Die Breie können mit pasteurisierter oder UHT-Vollmilch angerührt werden.
 

Vitamin D
  
Die Zugabe von Vitamin D (400 I.E. pro Tag) ist im 1. Lebensjahr, eventuell sogar bis zum 2. Sommer notwendig.
 
Krankheits-Prophylaxe 
Eine gesunde Ernährung hat eine hohe krankheitsprophylaktische Bedeutung. Dies trifft bereits für die Säuglingsernährung zu.
 
Allergien 
Säuglinge aus Allergiker-Familien sollten in den ersten 4–6 Monaten ausschliesslich gestillt werden. Sollte eine Zusatznahrung notwendig sein, so verwende man eine allergenarme (hypoallergene, hypoantigene) Säuglingsnahrung statt herkömmlicher Säuglingsmilchen.
 
Trinken  
Ab dem 4. Monat sollten Babys einen halben Liter pro Tag trinken, ab dem 12. Monat etwa einen Liter.  Ein Teil davon wird mit Milch und Brei abgedeckt, der Rest durch Wasser, ungesüsste Tees und einmal pro Tag einen verdünnten Fruchtsaft.

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