Orangen für Kinder - noch Freiwillige gesucht!

Wer von Terre des hommes im März eine Orange kauft, leistet damit einen wertvollen Beitrag für bedürftige Kinder in Drittweltländern. Gesucht werden noch Freiwillige für den 14. und 15. März 2014.

Am 14. und 15. März findet zum 52. Mal der traditionelle Orangenverkauf von Terre des hommes (Tdh) statt. Mehr als 1500 Freiwillige und 1000 Unternehmen beteiligen sich an der Orangenaktion, die als eine der ältesten und grössten Strassenaktionen für humanitäre Zwecke in der Schweiz gilt. Im letzten Jahr wurden rund 850'000 Franken gesammelt. Auf diese Weise unterstützt die Bevölkerung 700'000 Kinder und ihre Familien in 18 Ländern, in denen Terre des hommes mit Gesundheitsprojekten tätig ist. Tdh hofft auch in diesem Jahr auf eine hohe Spendenfreude, denn trotz erfreulicher Ergebnisse im Einsatz für die Kindergesundheit besteht nach wie vor eine immense Ungerechtigkeit: so sterben jeden Tag 18'000 Kinder unter fünf Jahren, zwei Drittel davon an den Folgen harmloser und gut behandelbarer Erkrankungen wie Lungenentzündung, Durchfall, Schlafkrankheit und Geburtskomplikationen.

Unerschwinglich hohe Kosten für den Zugang zur Gesundheitsversorgung, erhebliche Versorgungsengpässe, mangelnde Kompetenzen sowie eine unausgewogene geografische Verteilung des Gesundheitspersonals zählen zu den grössten Hindernissen beim Recht auf Gesundheit. Während in der Schweiz 40 Ärzte pro 10'000 Einwohner zur Verfügung stehen, sind es in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara gerade mal zwei Ärzte auf 10'000 Einwohner. Es bedarf noch jahrelanger verstärkter Bemühungen, damit dieses Recht zu einer Realität wird!

Tdh sucht noch Freiwillige für den 14. und 15. März
Haben Sie Lust, beim nächsten Orangenverkauf dabei zu sein? Und Terre des hommes Zeit zu schenken? Dann ist jetzt genau der richtige Moment, sich einzuschreiben! Am 14. und 15. März 2014 gibt es 250 Orangen-Aktionsstände in der gesamten Schweiz. Sie können selbst entscheiden, wie Sie helfen wollen: ob Sie als Freiwillige für zwei oder mehr Stunden an einem Stand bei der Aktion mitmachen, oder ob Sie selbst allein oder mit Freunden die Aktion durchführen, ob Sie in Ihrer Stadt oder woanders sein wollen - das bestimmen Sie selbst. Schicken Sie einfach IhreKontaktdaten, am einfachsten über dieses Online-Formular. Tdh meldet sich dann bei Ihnen.

Was Tdh mit dem Orangenverkauf erreichen will
Die Sonnenfrucht Orange steht für Gesundheit und wurde bereits beim ersten Orangenverkauf 1961 von Tdh als Solidaritätssymbol ausgewählt. Am 14. und 15. März können Passantinnen und Passanten für 3 Franken pro Stück Orangen kaufen und so einen ersten Schritt tun für die Genesung eines Kindes.
Der gesamte Erlös der Aktion fliesst in die Gesundheitsprojekte von Tdh, mit denen jedes Jahr anderthalb Millionen Kinder und ihre Familien unterstützt werden. Tdh setzt sich in 18 Ländern für den Kampf gegen die Mangelernährung von Kindern ein, betreut schwangere Frauen, verbessert den Zugang zu Wasser und sanitären Einrichtungen und finanziert Transfers von Kindern, denen eine Operation im Universitätsspital Lausanne, Genf oder Bern ermöglicht wird.

Was Tdh mit Ihrer Spende konkret erreichen kann
Mit 50 Franken: eine zweiwöchige Spitalbehandlung eines Kindes mit schwerer Mangelernährung (Beispiel vom Ernährungszentrum in India)
Mit 100 Franken: ein Jahr lang kostenlosen Zugang zu medizinischer Versorgung für 20 Kinder unter 5 Jahren (Beispiel aus Burkina Faso mit einem Mittel von 3 Besuchen per Kind und per Jahr)

Orangenverkauf an Firmen
2013 haben 1'000 Firmen über 400'000 Franken gesammelt, die notleidenden Kindern zugute kommen. Bestellen Sie ab jetzt unter www.orange.tdh.ch Ihre Kartons zu je 60 Orangen und offerieren Sie Ihren Mitarbeitenden einen vitaminreichen Tag!

Hilfe konkret: Die Schlüsselrolle von Hebammen in Afghanistan
Afghanistan  hält weltweit den tragischen Rekord für Kindersterblichkeit (179/1'000; in der Schweiz liegt diese Rate bei 5/1'000). In den benachteiligten Quartieren von Kabul und Kandahar, und insbesondere in den Vertriebenenlagern, stehen rund 20 afghanische, von Tdh geschulte Hebammen für werdende Mütter im Einsatz. Sie verweisen besonders besorgniserregende Fälle an die Gesundheitszentren und begleiten Babys in den ersten Wochen ihres Lebens. Darüber hinaus erklären Pflegehelfer in den kommunalen Gruppen den Frauen die grundlegenden Hygieneregeln für die Mutter-Kind-Gesundheit. Im Jahr 2013 ermöglichte das Projekt die Versorgung von mehr als 11'000 schwangeren Frauen und 9'200 Neugeborenen. Darüber hinaus wirkte es sich auf die Politik der afghanischen Regierung aus: Diese anerkennt neuerdings die Notwendigkeit von Hebammen in den Gemeinschaften, da der Zugang zu Kliniken im kulturellen Kontext Afghanistans schwierig ist.

Mehr unter: www.tdh.ch/de/actions/orange_sale

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