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Gesundes Essen will gelernt sein

Bereits Ende letzten Jahres haben Experten Alarm geschlagen: Unsere Kinder verlernen das gesunde und gute Essen.

Hintergrund ist, wie damals „blick.ch“ berichtete, dass in vielen Kitas und Horten zunehmend nicht mehr selbst gekocht wird, sondern abgepacktes Catering-Essen auf den Tisch kommt. Die Kinder werden dadurch Stück für Stück an ungesunde Fertiggerichte gewöhnt.

Richtig essen lernen
Gut zu essen, will gelernt sein – und genau hier sollte angesetzt werden, um den Kindern einerseits etwas Gutes zu tun und Ihnen zum anderen die Freude am Umgang mit frischen und natürlichen Lebensmitteln und Zutaten (wieder) nahezubringen. Denn das grosse Problem ist laut Experten vom Netzwerk Essstörungen Folgendes: „Dass Kinder nicht mehr an der Essenzubereitung mitwirken können, ist ein Verlust für den gesunden Umgang mit Nahrung.“ Die Folgen: Essstörungen und Übergewicht. Studien zufolge ist jedes fünfte Kind in der Schweiz zu dick, jedes dritte Kind leidet angeblich sogar an einer Essstörung. Unter anderem aus diesen Gründen formierte sich am Universitätsspital Bern die Fachstelle „Prävention Essstörungen Praxisnah“, kurz PEP, die 2014 das Projekt „Gemeinsam essen“ lancierte. Dieses Projekt hat – wie der Name vermuten lässt – zum Ziel, Essstörungen bei Kindern dadurch zu verhindern, dass die gemeinsame Zubereitung und das gemeinsame Essen in öffentlichen Einrichtungen wie Kitas und Schulen gefördert und wieder kultiviert werden.

Am heimischen Herd gegensteuern
Doch auch Sie können Ihre Kinder zu Hause spielerisch wieder in die „richtige Richtung“ lenken: Indem Sie gemeinsam essen und zusammen mit Ihren Kindern den Kochlöffel schwingen! Was für viele Eltern zunächst nach Stress und Chaos klingen mag, wird mit den folgenden Tipps zum Kinderspiel mit viel Spass und Freude:

  • Kinder am Einkauf teilhaben lassen: Saisonale und frische Zutaten in verschiedenen Farben sprechen Kinder an, so werden auch eher unbeliebte Lebensmittel wie zum Beispiel Rande oder Röslichöl für die Kleinen interessant.
  • Kindgerechte, unkomplizierte Gerichte kochen, bei deren Auswahl die Kleinen Mitspracherecht haben. Klassiker, die immer funktionieren, sind italienische Spezialitäten wie Spaghetti Bolognese oder Lasagne, die Sie mit Rezepten aus Online-Rezeptportalen wie gutekueche.ch ganz einfach und unkompliziert nachkochen können.
  • Viele Küchenutensilien verwenden, zum Beispiel Sieb, Küchenwaage, Mixer, Küchenmaschine: Kinder lieben es, Dinge auszuprobieren und zu „erforschen“, so wird ihnen nicht so schnell langweilig und es gibt viel Neues zu entdecken.

Spiel und Spass sollten nicht zu kurz kommen
Es ist also wichtig, die Kinder „bei Laune“ zu halten: Kommt Langeweile auf oder fühlen sich die Kleinen eher wie stille Beobachter, kann das Experiment „gemeinsam Kochen“ schnell nach hinten losgehen. Deswegen sollte der spielerische Aspekt auch beim Kochen nicht zu kurz kommen: Mit Zutaten in vielen verschiedenen Farben sind Sie auf der sicheren Seite, außerdem sorgen Ausstechförmchen für Abwechslung, mit denen Gurke, Wurst und Co. in verschiedene kindgerechte Formen gebracht werden können. Sie können das Ganze auch als kleines Spiel konzipieren, in dem verschiedene Geschmacksrichtungen und Aromen erraten werden müssen. Das Highlight für die Kleinen stellt sicher der gemeinsame Verzehr der selbst zubereiteten Speisen dar: Hier sollen die Kleinen zu Recht stolz sein und sich ganz wie „grosse“ Meisterköche fühlen dürfen!

erstellt von AKM3 GmbH