Die häufigsten Fragen zum Thema stillen

Für Sie nachgefragt...

Wie merke ich, ob das Baby genug bekommt?
Ein zufriedenes Baby nach der Stillmahlzeit, 5–8 nasse Windeln täglich, während der ersten 6–8 Lebenswochen täglichen Stuhl-gang, danach auch nur mal alle 2 Tage, sowie 120 g und mehr Gewichtszunahme pro Woche zeigen, dass das Kind genug bekommt.
 
Wie oft soll ich stillen?
So oft, wie das Baby danach verlangt. Anfangs kann das möglicherweise bis zu 12mal in 24 Stunden sein, später weniger oft. Häufiges Stillen regt den Milchfluss an.
 
Gibt es Nahrungsmittel, die ich meiden sollte?
Jede Kultur hat ihre eigenen Vorstellungen, was eine stillende Mutter unbedingt essen soll oder eben nicht. Normalerweise vertragen Babys alles, was auch der Mutter schmeckt.
 
Brauche ich einen speziellen Milchbildungstee?
Wenn das Kind häufig angelegt wird, steigert sich die Milchproduktion automatisch. Sie sollten aber darauf achten, dass Sie viel trinken. Das brauchen keine speziellen Milchbildungstees zu sein, trinken Sie den Tee, den Sie besonders gerne mögen, oder einfach Wasser.
 
Meine Brüste schmerzen. Was tun?
Volle Brüste können schmerzen. Bestes Gegenmittel: Legen Sie das Kind an. Ein warmer Wickel vor dem Stillen und ein kühlender Wickel nach dem Stillen können prallen Brüsten vorbeugen und für eine gute Entleerung sorgen. Falls Sie aber Fieber bekommen und sich unwohl fühlen, sollten Sie den Arzt, die Ärztin aufsuchen.
 
Wie steht es mit Schadstoffen in der Muttermilch?
Schadstoffe sind überall. Allerdings haben neuste Untersuchungen ergeben, dass die Muttermilch längst nicht so schadstoffbelastet ist, wie man lange Zeit angenommen hat. Es ist deshalb auch nicht nötig, deswegen bereits nach drei Monaten abzustillen. Allerdings sollten Sie während des Stillens keine extremen Diäten machen, damit nicht Schadstoffe aus Ihrem Fettgewebe in die Milch und damit zum Baby gelangen können.