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		<title>swissfamily Artikel</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 09:31:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Die zunehmende Bedeutung der Purity-Bewegung</title>
			<link>http://www.swissfamily.ch/artikel/1291_die_zunehmende_bedeutung_der_purity-bewegung.html</link>
			<description>Eines von acht Mädchen zwischen acht und 18 Jahren legt heute in den USA ein Keuschheitsgelübde ab....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Rund ein Viertel der US-Bevölkerung gehört den evangelikalen Christen an und bildet damit die stärkste religiöse Vereinigung des Landes. Entsprechend können sich die Evangelikalen Gehör verschaffen, wenn sie die &quot;zweite sexuelle Revolution&quot; ausrufen: Die gelockerte Moral seit 1968, die Gefahr von Aids, die zunehmende Sexualisierung der Medien und der massiv vereinfachte Zugang zu Pornografie lassen sie um ihren Nachwuchs bangen. Und sie setzen alles daran, ihn vor dem &quot;Feind Sex&quot; zu beschützen. <br /><br /><b>Sexuell rein, auch in der Schweiz</b><br />Wer jetzt aber denkt, das sei einfach ein amerikanisches Phänomen, der liegt falsch. Auch in Europa boomt die Purity-Bewegung. Ihre Anhänger begreifen sich als Revolutionäre, die gegen den sexuell chaotischen Zeitgeist ankämpfen. Auch in der Schweiz gibt es zahlreiche Jugendliche, die vor Gott schwören, keinen Sex vor der Ehe zu haben; prominentes Beispiel dafu&#776;r ist die Freundin des aktuellen Mister Schweiz. Organisationen wie Precious Youth oder &quot;Christen fu&#776;r die Wahrheit&quot; propagieren &quot;sexuelle Reinheit&quot; und &quot;verzichten bewusst auf aussereheliche Beziehungen, Selbstbefriedigung und Pornographie&quot;. Mitglieder von Precious Youth werden ermutigt, in ihrer Jugendgruppe, im Lager, ihrer Gemeinde oder Schulklasse einen Anlass zum Thema Sexualität zu veranstalten und die Vertreter von Precious Youth dazu einzuladen. &quot;Wir kommen mit einem kleinen Team zu dir und berichten, was sexuelle Reinheit fu&#776;r uns im Alltag bedeutet und was die Bibel dazu sagt.&quot;<br /><img style="padding-top: 10px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; float: left;" src="http://www.swissfamily.ch/uploads/RTEmagicC_61533cc87e_01.jpg.jpg" width="240" height="200" alt="" /><br /><b>Jungfrauen tanzen mit ihren Vätern</b><br />Selbst erste Jungfrauen-Bälle werden mittlerweile in Europa gefeiert, so genannte Purity Balls, zu denen Väter ihre Töchter (manche nicht älter als vier Jahre!) begleiten. Dort legen sie gemeinsam ein Gelu&#776;bde ab, alles zu tun, damit das Mädchen bis zur Ehe keusch bleiben möge. In den USA werden solche Bälle inzwischen in 48 US-Staaten gefeiert. <br /><br /><b><br />Evangelikale am Vormarsch</b><br />Die Anzahl potenzieller Anhänger der internationalen Purity-Bewegung ist immens: Die &quot;World Evangelical Alliance&quot;, der Dachverband fu&#776;r nationale und regionale Allianzen sowie internationale Organisationen, vertritt nach eigenen Angaben 600 Millionen Christen in 128 Ländern. In Deutschland leben heute 1,3 Millionen evangelikale Christen. In der Schweiz machen sie bis jetzt zwar nur etwa drei Prozent der Bevölkerung aus, in gewissen Gebieten aber bereits u&#776;ber 40 Prozent - so zum Beispiel in Teilen des Emmentals oder im Frutigland. Und fast überall ist die Tendenz steigend. Schliesslich ist die evangelikale die zurzeit am schnellsten expandierende christliche Kirche der Welt.<br /><br /><b>Die Familie Wilson als Sinnbild der Purity-Bewegung</b><br /><img style="padding-top: 10px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; float: left;" src="http://www.swissfamily.ch/uploads/RTEmagicC_643748dae3_01.jpg.jpg" width="240" height="200" alt="" />Zwei Jahre lang hat Mirjam von Arx die Wilsons aus Colorado, Gru&#776;nder-Familie der Purity Bälle, begleitet und dokumentiert, wie die religiöse Rechte eine junge Generation von &quot;Virgins&quot; (dt. Jungfrauen) darauf vorbereitet, eine evangelikale Utopie zu verwirklichen. Die sieben Kinder der Familie gehen in ihrem Bestreben nach Reinheit von Körper und Geist allerdings noch einen Schritt weiter: Sogar den ersten Kuss gibt&#700;s erst vor dem Traualtar! Vater Randy Wilson bildet den Schlu&#776;ssel zu dieser weltweit um sich greifenden Purity-Bewegung. <br /><br />Seine Familie wird in den US-Medien als Sinnbild fu&#776;r die Neue Reinheit gefeiert oder - je nach Standpunkt - verhöhnt. Die fu&#776;nf Wilson-Töchter, die nur einen Mann heiraten wollen, der genauso ist wie ihr Vater, sind die Vorzeige-Jungfrauen der USA: jung, hübsch, charmant und jeden noch so scheuen Kuss vor der Ehe verteufelnd. Und auch die Söhne vertreten strikt die Haltung, eine Frau das erste Mal vor dem Traualtar zu ku&#776;ssen. <br /><br /><b>Aufklärung in der Schweiz: Dokumentarfilm &quot;Virgin Tales&quot;</b><br />Mirjam von Arx möchte dem Phänomen der Purity-Bewegung auf den Grund gehen und mit ihrem Dokumentarfilm in der Schweiz eine Diskussion u&#776;ber die Sexualpolitik anregen, welche bei den wahren Brennpunkten ansetzt. Denn die Thematik rund um Aufklärung und Keuschheit ist auch bei uns hochaktuell. Als die Regisseurin im letzten Herbst mitten in der Postproduktions-Phase ihres Filmes war, wurden in einem Zeitraum von etwas mehr als drei Monaten Unterschriften von 91'816 Bu&#776;rgerinnen und Bu&#776;rgern gesammelt für eine Petition &quot;Gegen die Sexualisierung der Volksschule&quot;. <br /><br />Es ist ihr deshalb ein grosses Anliegen, dass der Filmstart von VIRGIN TALES von einer breit angelegten Medienkampagne begleitet wird, die auf den Film und die darin behandelte Thematik aufmerksam macht. Dies soll mittels Flyer, Poster, Podiumsdiskussionen und einer Webseite mit Blog (<a href="http://www.virgintales.com/" target="_blank" class="external-link-new-window" >virgintales.com</a>) erfolgen. Zusätzlich möchte Mirjam von Arx eine Informationsbroschu&#776;re zusammenstellen, die u.<img style="padding-top: 10px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; float: left;" src="http://www.swissfamily.ch/uploads/RTEmagicC_5405d17698.jpg.jpg" width="240" height="200" alt="" />a. an Schulen, Presse und Meinungsmacher abgegeben werden soll. Die Macher von VIRGIN TALES suchen deshalb Goodwill Botschafter, welche die Aufklärungsarbeit in der Schweiz unterstützen möchten. Denn egal, ob jemand jungfräulich in die Ehe gehen will oder nicht, Teenager sollen akkurate und wissenschaftlich verbriefte Informationen bezu&#776;glich Verhütung erhalten, damit sie nie die Selbstbestimmung u&#776;ber ihren eigenen Körper verlieren. <br /><br /><a href="artikel/1260_arenadiskussion_sexualaufklaerung_in_der_schule_-_eine_notwendigkeit_.html" title="Opens external link in new window" target="_top" class="external-link-new-window" >artikel/1260_arenadiskussion_sexualaufklaerung_in_der_schule_-_eine_notwendigkeit_.html</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 09:31:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kleine Mädchen - Grosse Probleme</title>
			<link>http://www.swissfamily.ch/artikel/1188_kleine_maedchen_-_grosse_probleme.html</link>
			<description>Tochter oder Sohn? Eltern ist das Geschlecht des Kindes vor der Geburt egal. Mama und Papa wünschen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Das Wachstum eines Kindes beginnt bereits im Mutterleib und dauert bis zur Pubertät. Während dieser Phase sollten Jungen und Mädchen dauerhaft an Gewicht und Körpergrösse zulegen. Da jedes Kind seiner persönlichen Entwicklung folgt, kann das Wachstum manchmal schneller oder langsamer voranschreiten. Es ist also durchaus möglich, dass ein Mädchen in einem bestimmten Alter grösser ist als ein gleichaltriger Junge. Dass Kinder überhaupt wachsen, dafür sorgt das Wachstumshormon.<br /><br />Es wird in der Hirnanhangdrüse gebildet und von dort aus in die Blutbahn abgegeben. Neben dem Längenwachstum der Knochen in der Kindheit und Jugend, hat es noch weitere wichtige Aufgaben im menschlichen Körper. Wachstumshormon sorgt beispielsweise für starke und gesunde Knochen, reguliert das Verhältnis zwischen Muskel- und Fettgewebe oder entwickelt und versorgt Organe. Das Hormon wird deshalb lebenslang benötigt. Wenn sich die Wachstumsfugen in den Knochen geschlossen haben, ist die Wachstumsphase beendet. Ist die Wachstumsphase normal verlaufen, hat das Mädchen oder der Junge nun seine, von den Eltern geerbte, Zielgrösse erreicht.<br /><br /><b>Wachstumsstörungen bei Kindern</b><br />Es gibt verschiedene Ursachen, die zu einem verzögerten oder ausbleibenden Wachstum bei Kindern führen können. Chronische Krankheiten wie Nierenstörungen, Darmkrankheiten oder Herzfehler können beispielsweise das Wachstum eines Kindes beeinflussen. Ebenso sind unterschiedliche hormonelle Störungen, zum Beispiel ein Wachstumshormonmangel, der Auslöser einer Wachstumsstörung. Eine geringe Körpergrösse kann aber auch ein Krankheitszeichen eines Syndroms sein. Insbesondere bei Mädchen zählt das Turner-Syndrom zu den häufigsten Ursachen. Es handelt sich hierbei um eine Chromosomenstörung, die nur Mädchen betrifft. Das Syndrom macht sich vor der Pubertät oftmals lediglich durch eine geringe Körpergrösse bei den betroffenen Mädchen bemerkbar, kann sich dann aber beispielsweise auch auf verschiedene Organe negativ auswirken. Eines von 2500 Mädchen wird mit dem Turner-Syndrom geboren. Somit ist es ein gar nicht so seltenes Krankheitsbild. Oftmals bleibt die Ursache der Wachstumsstörung jedoch unbekannt. Bleiben die Ursachen einer Wachstumsstörung unbehandelt, können neben einer geringen Körpergrösse auch verschiedene andere körperliche Schäden zurückbleiben. Wichtig ist: Wachstumsstörungen treten bei Mädchen genauso häufig auf wie bei Jungen. <br /><br /><b>Mädchen bleiben klein?!</b><br /><img style="padding-top: 10px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; float: left;" src="http://www.swissfamily.ch/uploads/RTEmagicC_150_Wachstumsstoerungen.jpg.jpg" width="150" height="200" alt="" /><br />Obwohl Mädchen und Jungen gleichermassen von den einzelnen Krankheitsbildern betroffen sind, werden wesentlich mehr Jungen als Mädchen mit Wachstumsstörungen behandelt. Eine Behandlung mit Wachstumshormon erhalten beispielsweise zwei Drittel Jungen und nur ein Drittel Mädchen. Eine eindeutige Antwort auf die Frage, warum so viele Mädchen mit einer Wachstumsstörung unbehandelt bleiben, konnte bisher nicht gefunden werden. Zum einen wird vermutet, dass es eine grössere gesellschaftliche Akzeptanz für kleine Mädchen als für kleine Jungen gibt. Zum anderen nimmt man an, dass auf Jungen der Druck lastet, möglichst gross zu sein.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><br /><br />Welche Gründe auch immer für diesen unterschiedlichen Umgang mit Wachstumsstörungen bei Jungen und Mädchen verantwortlich sind, Eltern sollten auch bei Mädchen das Wachstum im Auge behalten. Damit aus ihrem Kind kein kleines Mädchen mit grossen körperlichen Problemen wird, sondern eine gesunde Frau mit einer normalen Körpergrösse.<br /><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 12:10:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Von der Kunst des Geniessens</title>
			<link>http://www.swissfamily.ch/artikel/1187_von_der_kunst_des_geniessens.html</link>
			<description>Gehören Sie auch zu den Menschen, die telefonieren und zeitgleich kochen? Die von der Arbeit direkt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><br /><br />Manchmal wird die Nacht zum Tag. Zum Beispiel, wenn einen Gedanken stören, die sich einfach nicht verscheuchen lassen. Kürzlich hat es meine Nachbarin Simone erwischt. Sie macht täglich den Spagat zwischen vier Schulkindern, Beruf, Ehemann und Haushalt und war erst ins Bett und dann in einen traumlosen Schlaf gesunken.<br /><br /><br />Plötzlich hellwach, wiederholte ihr Gehirn immer wieder diese Sätze: «Ich hasse diese Zeit vor den Festtagen. Ich hasse Geschenke kaufen. Ich hasse Familienfeste. Überhaupt: Arbeit und Privatleben wachsen mir über die Ohren! Ich fühle mich wie ein Hamster im Hamsterrad. So kann es nicht mehr weitergehen.» Stress pur also! Doch natürlich weiss Simone, dass sie auch dieses Jahr nicht drum herumkommt. Schenken und Feiern gehören in ihrer Familie einfach zu den Festtagen - diese sind quasi unausweichliche Ereignisse, deren verhängnisvolles Potenzial sich nur mit konsequenter Planung entschärfen lässt. Wenn überhaupt.<br /><br />Deshalb hat sich Simone bereits im Herbst mit Grübeleien die Nächte um die Ohren geschlagen: in Gedanken Gästelisten gemacht, Einladungskarten gestaltet, sich mögliche Geschenke überlegt (Was um Himmels willen kaufe ich den Kindern, was sie nicht schon haben?) und unzählige Kochbücher gewälzt, um auch für dieses Mal das einzigartige Festmenü zu finden, das Vegetariern, Knoblauchallergikern und Naschkatzen gleichermassen mundet und irgendwie noch machbar ist. Ja, es gibt Situationen im Leben, da fällt Geniessen schwer - beispielsweise bei Dauerstress, Hektik, aber auch bei Trauer, Schmerzen oder Krankheit. In diesen Momenten werden die positiven Gefühle, aus denen wir Kraft schöpfen können, verhindert. Dabei bedeutet Geniessen das Erleben von positiven Gefühlen wie Freude, Wohlfühlen oder Glück. Geniessen können ist für unsere körperliche und seelische Gesundheit enorm wichtig. Je grösser der Genuss, desto mehr stimmungsfördernde Hormone bildet der Körper. Alles was guttut, Freude und Spass macht, fördert die Bildung von körpereigenen Glückshormonen. Vor allem der alles entscheidende Botenstoff Dopamin spielt - in Verbindung mit Noradrenalin und den Endorphinen - die zentrale Rolle. Aber auch der Spiegel des «Wohlfühl-Hormons» Serotonin steigt an. Es vertreibt Stimmungstiefs und sorgt für gute Laune. «Unser Gefühlsleben ist wie ein Konzert», meint deshalb Solomon Snyder von der John Hopkins University, «und Serotonin ist der Dirigent, nach dem sich alle richten.» <br /><br /><b>Geniessen will geübt sein</b><br />Doch wie soll man geniessen können, wenn die Work-Life-Balance (WLB) aus allen Fugen geraten ist? «Erst einmal einen Gang zurückschalten und sich fragen: Was ist jetzt wirklich wichtig?», empfiehlt die Paar- und Familientherapeutin Franziska Bischof-Jäggi. «Für das Geniessen spielen auch unsere Sinne eine wichtige Rolle. Geniessen heisst wahrnehmen können und das braucht Zeit und Achtsamkeit. Dazu gehört Innehalten, Ruhe, Spüren, In-sich-hinein-Hören und ein gewisses Mass an Langsamkeit. Dies kann nur gelingen, wenn wir uns in hektischen und herausfordernden Zeiten vorsätzlich und ganz bewusst darauf einlassen.» Solche «Seelenruhe» zu fördern und vor einer leistungsorientierten Gesellschaft - oder im Falle von Simone einer anspruchsvollen Familie - zu vertreten, braucht ein gesundes Selbstvertrauen. Franziska Bischof-Jäggi hat deshalb ein Online-Lernportal rund um Work-Life-Balance entwickelt. In diesem virtuellen Klassenzimmer können interessierte Männer und Frauen, welche sich mit ihrer Work-Life-Balance auseinandersetzen oder einem Burn-out vorbeugen möchten, diesbezüglich Wissen aufbauen und begleitet auch Veränderungen angehen. So lange, bis Geniessen wieder möglich ist.<br /><br />Genuss bereichert unser Leben und schenkt uns immer wieder Augenblicke des Glücks. Wer also täglich seine Sinne und seine Wahrnehmung in diese Richtung schult, hat nicht nur mehr vom Leben, weil er es geniessen kann, sondern tut nebenbei auch etwas für seine Gesundheit. Lassen wir uns also auf schöne Dinge und den Moment ein: Das macht uns fröhlicher, ausgeglichener und dies stärkt uns wiederum für den Alltag. «Auch bei Hektik und Stress versuchen Sie kurz innezuhalten und überlegen Sie, welche Bedürfnisse Sie haben», sagt Franziska Bischof-Jäggi. «Nehmen Sie sich die Zeit. Geniessen ist ein sinnliches Verhalten, bei dem man sich auf ein lustvolles Erlebnis einlässt.» Was ist für Sie ein solches Erlebnis? Ein langer Spaziergang in der weissen Winterlandschaft? Ein romantischer Abend mit Ihrem Partner? Kuscheln mit Ihren Kindern? Unser Alltag bietet viele Möglichkeiten für sinnliche Erlebnisse. Auch Kochen und Essen sind gut dafür geeignet. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir unseren Lieben ein anspruchsvolles Mehrgänge-Menü auftischen sollen. Ein Stück frisch gebackenes Brot, knusprig die Rinde, innen weich, duftend und noch ein bisschen warm - der perfekte Genuss! Schliessen Sie einmal für einen Moment die Augen und stellen sich vor, wie Sie auf Ihre Lieblingsschokolade beissen. Konzentrieren Sie sich dabei ganz auf den Duft und den Geschmack. Lassen Sie sich die Schokolade auf der Zunge zergehen und geniessen Sie einfach nur die süsse Köstlichkeit. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit ganz auf die positiven Reize und blenden Sie störende Gedanken und Gefühle aus. Erlauben Sie sich das Geniessen, verinnerlichen Sie bejahende Regeln wie z.B. «Ich darf mir etwas gönnen» und vermeiden Sie ein schlechtes Gewissen. Wir streben oft nach der ultimativen Entspannung und übersehen dabei, dass sich Wohlbefinden und Glück am ehesten mit den kleinen, zauberhaften Augenblicken einstellt, die wir täglich erleben können.<br /><br /><b>Sinne gezielt schulen</b><br />«Alles, was du mit Liebe tust, wird zur Lust», soll einst der Philosoph und Theologe Thomas von Aquin gesagt haben. «Sinnlichkeit gehört zur Lebensfreude wie Lust und Liebe. Die Lust der Sinnlichkeit ist eine Quelle der Freude und setzt ganz viel Energie frei.» Ob wir also ein Gourmetmenü geniessen oder unsere Füsse in den warmen Sand eingraben und uns dabei rundum glücklich fühlen, spielt keine Rolle. Das Gefühl von Glück können wir überall spüren: beim Anblick unser schlafenden Kinder, beim Schmusen mit der Katze, beim Musikhören oder wenn wir den Duft der Zimtsterne einatmen, die wir gerade frisch aus dem Ofen genommen haben. Was auch immer wir tun, unserer Fantasie sind auf der Suche nach Sinnlichkeit keine Grenzen gesetzt. Dabei ist nicht die Quantität, sondern die Qualität entscheidend. Denn ein Zuviel wirkt auf die Dauer eher übersättigend und langweilig. Um zu regenerieren und neue Energie schöpfen zu können, ist also nicht «möglichst viel», sondern vor allem Genuss und ungeteilte Aufmerksamkeit gefragt. Die Welt mit allen Sinnen zu entdecken entspricht auch Kindern und kann bei ihnen einen Forscherdrang wecken, der - nicht zuletzt - unter anderem auch Motivation zum Lernen schafft. Dieses Prinzip machte sich deshalb auch die italienische Reformpädagogin Maria Montessori zunutze. Für sie war die Sinnestätigkeit entscheidend für die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes. Die Erziehung der Sinne hatte für Montessori höchste pädagogische Priorität. Sie entwickelte sogar spezielles Material, um die Sinne gezielt zu schulen. Nach Montessori ist die ästhetische Erziehung eng mit der Sinnesausbildung bzw. Sinnesschulung verbunden. Ästhetische Erfahrungen schulen die Sinne, rufen Emotionen hervor, mit deren Hilfe Kinder sich Situationen besser merken können und die somit das Lernen für die Kinder erleichtern. Ästhetische Bildung versteht Bildung also nicht in erster Linie als Wissensaneignung, bei der das Denken der Wahrnehmung übergeordnet ist, sondern als Ergebnis sinnlicher Erfahrungen, die selber Quelle von Wissen und Erkenntnis sein können.<br /><br /><b>Problem gelöst!</b><br />Die nächtlichen Grübeleien meiner Nachbarin Simone haben übrigens zu einem überraschenden Ergebnis geführt: Sie will die anstehenden Feierlichkeiten weder outsourcen noch - wie in den Jahren zuvor - alles selber machen: Sohn Oliver (12) und Tochter Lea (10) dürfen diesmal zur Familienparty einladen. Diese freuen sich bereits jetzt enorm auf die Vorbereitungen: Gemeinsam besprechen sie, wie sie das Haus und den Tisch dekorieren wollen und was auf dem Menüplan steht: ihr Lieblingsgericht, eine Gemüse-Lasagne, die sich wunderbar vorbereiten lässt. Zum Dessert gibts Schoggi-Mousse und selbst gebackene Weihnachtsguetzli! Und was die Geschenke betrifft, hatten die beiden eine ebenso einfache wie geniale Idee: Wichteln. Meine Nachbarin kann sich wieder - ganz ohne schlafraubende Gedanken zu wälzen - auf ihre wohlverdiente Nachtruhe konzentrieren, sodass sie sich am Tag ganz bewusst Zeit für Genussmomente gönnen kann.<br /><br /></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 11:50:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Stammzellen in der Muttermilch - Theorie wird zur Realität </title>
			<link>http://www.swissfamily.ch/artikel/1194_stammzellen_in_der_muttermilch_-_theorie_wird_zur_realitaet_.html</link>
			<description>Die erstmals 2007 von Wissenschaftlern der University of Western Australia (UWA) aufgestellte...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><br />Es ist für Medela eine Ehre, die erste Präsentation von Dr. Hassiotous Forschungsergebnissen in Europa anzukündigen. Foteini Hassiotou, die bereits im Oktober 2011 mit dem AusBiotech GSK Studentenpreis ausgezeichnet wurde, wird ihre neuesten Erkenntnisse beim 7. Internationalen Still- und Laktationssymposium vom 20. bis 21. April in Wien präsentieren. <br /><br /><br />Die Entdeckung von Foteini Hassiotou, die ein Mitglied der Human Lactation Research Group unter der Leitung von Professor Peter Hartmann an der University of Western Australia ist, könnte die langersehnte Lösung für eine ethisch vertretbare und einfache nichtinvasive Gewinnung von Stammzellen darstellen. Der enorme Nutzen der Stammzellgewinnung aus der Muttermilch liegt im unglaublichen Potential sich in eine Vielzahl von verschiedenen Zelltypen im Körper entwickeln zu können - sowohl während der ersten Monate, als auch in der weiteren Wachstumsphase. Sie besitzen die Eigenschaften eines &quot;internen Reparatursystems&quot;. Bei beiden Stammzellarten (embryonischen und erwachsenen) gilt es jedoch sowohl aus ethischer, als auch aus praktischer Sicht noch einige Hürden zu meistern.<br /><br /><img style="padding-top: 10px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; float: left;" src="http://www.swissfamily.ch/uploads/RTEmagicC_3a13fcf228.gif.gif" width="240" height="200" alt="" />Die enge Zusammenarbeit von Medela mit der Hartmann Human Lactation Research Group seit Mitte der 90er Jahre, wurde bereits durch zahlreiche wissenschaftliche Errungenschaften gekrönt - dazu zählt das komplette Umdenken bezüglich des seit 160 Jahren bestehenden anatomischen Modells einer laktierenden menschlichen Brust oder der einzigartige Einblick in den Saug-, Schluck- und Atemtechnik, der von Säuglingen beherrscht werden muss, um sich zu ernähren. Die Forschergruppe arbeitet bereits seit über fünf Jahren an der Stammzellenforschung.<br /><br />Nach Erhalt der Auszeichnung sagte Dr. Hassiotou: &quot;Es ist wunderbar zu beobachten, wie sich die Biologie der Stammzellen offenbart und wir dadurch neue Erkenntnisse gewinnen können, die uns einen wesentlichen Schritt weiterbringen. Die finanzielle Unterstützung von Medela ermöglichte es mir, diese Forschungen durchzuführen und einen weiteren Beweis dafür zu liefern, warum Muttermilch so viel mehr als nur Babynahrung ist. Darüber hinaus wird auch deutlich, dass Muttermilch eine ethisch vertretbare und nichtinvasive und noch dazu im Überfluss vorhandene Quelle für menschliche Stammzellen ist. Aber noch sind viele Fragen unbeantwortet - vor allem die Funktion der Zellen für ein Baby, das gestillt wird. Ich bin stolz, Teil dieser aufregenden Entdeckungsreise zu sein und möchte die Forschung an der UWA fortsetzen.&quot;<br /><br />Medela engagiert sich in der Erforschung der einzigartigen Zusammensetzung und dem Nutzen von Muttermilch. &quot;Wir sind stolz darauf, dass Medela Wissenschaftler dabei unterstützt den Nutzen und das Potential Muttermilch zu erforschen&quot;, sagt Renate Schreiber, CEO von Medela. &quot;Die Existenz von Stammzellen in der Muttermilch ist ein sehr spannendes Thema und wir haben großes Interesse daran, mehr darüber zu erfahren, welchen Beitrag diese Zellen für die Gesundheit von Babys leisten.&quot; <br /><br />Beim 7. Internationalem Still- und Laktationssymposium das heuer vom 20. bis 21. April in Wien stattfindet, stehen die einzigartigen Bestandteile der Muttermilch, der Nutzen dieser Milch im Bereich der Neonatologie sowie neueste Empfehlungen für die forschungsbasierte Praxis, im Mittelpunkt. Hassiotou sowie zahlreiche andere internationale Experten werden ihre jüngsten Erkenntnisse präsentieren. Themen sind unter anderem die Existenz von Oligosacchariden in der Muttermilch, der Nutzen von Spender-Milch in der Neonatologie, Medikamente und Muttermilch, usw. An diesem jährlich stattfindenden Symposium nehmen Kinderärzte, Neonatologen, Hebammen und Laktationsberater teil, die alle ein besonderes Interesse daran haben mehr über die einzigartige Zusammensetzung von Muttermilch zu erfahren.<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 11:50:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Den Winterblues vertreiben - aber wie?</title>
			<link>http://www.swissfamily.ch/artikel/1186_den_winterblues_vertreiben_-_aber_wie.html</link>
			<description>Wir brauchen das Sonnenlicht zum Leben, genau wie alle  anderen Lebewesen auf der  Erde auch....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Wenn wir im Winter morgens das Haus verlassen ist es dunkel, wenn wir am Abend zurückkommen auch. Manchen Menschen schlägt dies aufs Gemüt. Sie sind müde und lustlos, essen zu viel, vor allem Kohlenhydrate, können schlecht schlafen und haben trübe Gedanken. Sie geraten in eine Depression, die sogenannte Winterdepression. In der Schweiz sind es knapp 10 Prozent der Bevölkerung, die an der sogenannten SAD (saisonale affektive -Dysfunktion) leiden.<br /><br />Schon Goethe sagte: «Ohne Licht gibt es kein Leben, keine Farben und keine Freude auf Erden.» Der Auslöser der Beschwerden liegt also am fehlenden Licht. Zum Vergleich: Die Lichtintensität im Winter beträgt zirka 20000 Lux&nbsp; bei bedecktem Himmel können es auch einmal nur 3500 Lux sein, ein strahlender sonniger Sommertag bringt es auf gut 100000 Lux. 1 Lux entspricht in etwa der Leuchtstärke einer Kerze. Unser Körper reagiert auf die verminderte Lichtintensität durch eine erhöhte Produktion von Melatonin. Melatonin ist ein Hormon, das in der Zirbeldrüse, einem Teil des Zwischenhirns, aus Serotonin produziert wird und den Tag-Nacht-Rhythmus des menschlichen Körpers steuert. Die erhöhte Melatoninproduktion führt dazu, dass weniger Serotonin in den Körper ausgeschüttet wird. Dieser Serotoninmangel ist ein eindeutiges Indiz für depressive Störungen und die Ursache der Winterdepression. Was können wir tun, um dem Winterblues zu entgehen?<br /><br /><b>Bewegen und Sonne tanken</b><br />Viel an die frische Luft gehen, das ist ein altes und sehr wirksames Rezept. Wir alle kennen den Spruch «Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung.» Also ziehen Sie den Parka über, die dicken Schuhe an und raus an die frische Luft! Eine halbe Stunde täglich kann Wunder wirken. Diejenigen, die bereits im Sommer und Herbst viel draussen waren und -Sonnenlicht gespeichert haben, kommen erfahrungsgemäss besser durch den Winter. Wechseln Sie, wenn möglich, Ihre Umgebung und machen Sie Ferien im Süden. Dort können Sie Ihre Sonnenbatterien wieder aufladen. <br /><br /><b>Helle Räume - gute Stimmung</b><br />Nicht zu unterschätzen ist auch die Wohnumgebung. Ist Ihre Wohnung bereits dunkel, wird dies im Winter noch unterstützt. Helle Farben und Möbel machen die Wohnung freundlicher und helfen über die trüben Tage hinweg.<br /><br /><b>Kerzen aus!</b><br />Die oft gepriesenen Kerzen machen bei Winterdepression wenig Sinn. Sie tauchen die Wohnung in ein Schummerlicht, das Menschen mit getrübter Stimmung eher belastet. Machen Sie lieber die Lampen an, wenn Sie der Winterblues überfällt. Entzünden Sie die Kerzen zusätzlich, dagegen ist nichts einzuwenden. Oder erfreuen Sie sich an ihrem sanften Licht, wenn es Ihnen wieder besser geht oder wenn Sie in Gesellschaft sind. Apropos Gesellschaft: Gute Gespräche in lockerer Atmosphäre heben die Stimmung. Lachen Sie viel, dies verscheucht die trüben Gedanken. Ein unterhaltsames Buch und ein fröhlicher Film können ebenso helfen. Meiden Sie die Auseinandersetzung mit schweren Themen.<br /><br /><b>Mut zur Farbe!</b><br />Die Kleidung ist wichtig. Achten Sie darauf, dass Sie nicht immer nur dunkle Kleidung tragen. Gerade im Winter tut ein Farbspritzer so richtig gut. Übrigens nicht nur Ihnen, sondern auch den Menschen, die Sie betrachten und mit Ihnen in Kontakt treten.<br /><br /><b>Das innere Licht entfachen</b><br />Wenn das Licht von aussen weniger wird, kann es helfen, das innere Licht zu entzünden. Hier hilft das Johanniskraut, lateinisch Hypericum perforatum. Die Blüte mit ihren fünf leuchtend gelben Blättern ist gespeichertes Sonnenlicht, sie wirkt stimmungsaufhellend und antidepressiv. Johanniskraut gibt es als Dragees, Öl, Tee und in homöopathischer Form. Wie bei vielen Heilkräutern kommt es auch beim Johanniskraut auf die richtige Dosierung an. Fragen Sie Ihren Arzt oder Naturarzt, welche Dosierung und Form er Ihnen empfiehlt. Bei Reisen in südliche Gefilde sollten Sie Johanniskraut mindestens 14 Tage vor der Reise absetzen, da es Sie lichtempfindlich machen könnte.Um das innere Licht zu entfachen, können auch Meditationen und Visualisierungstechniken helfen. Setzen Sie sich aufrecht auf einen Stuhl, die Füsse auf dem Boden stehend, den Rücken gerade. Stellen Sie sich vor wie aus Ihren Füssen Wurzeln wachsen, die in den Boden eindringen, sodass Sie wie ein Baum mit ihrem Untergrund fest verwurzelt sind. Dann imaginieren Sie Wurzeln, die von Ihrem Scheitel in die Decke, wenn Sie mögen, bis in den Himmel ranken. Gut verwurzelt imaginieren Sie eine Kerze, die knapp 1 bis 1.5 Meter vor Ihnen steht, eine dicke Kerze mit einer kraftvollen, hellen, ruhig brennenden Flamme, die den ganzen Raum erhellt. Ihre Augen werden eins mit der Kerze und mit jedem Atemzug atmen Sie das wärmende Licht der Kerze ein, sodass Sie nach und nach immer mehr das Licht der Kerze verinnerlichen. Erlauben Sie, dass sich das Licht in Ihrem ganzen Körper ausbreitet und jede Zelle Ihres Körpers ausfüllt. Spüren Sie die Wärme, den Frieden und die Freude, die Ihnen das Licht schenkt. Verweilen Sie einen Augenblick in diesem schönen Gefühl, und kehren Sie dann in den Raum zurück. Atmen Sie tief ein und aus, strecken und recken Sie sich und öffnen Sie Ihre Augen. Diese Übung können Sie täglich machen. <br /><br /><b>Mit Licht gegen Winterdepression</b><br />Bei leichten und mittleren Winterdepres-sionen setzen Ärzte vermehrt auf die Lichttherapie, bei schweren Depressionen zusätzlich zur medikamentösen Behandlung. Hier werden die Patientinnen und Patienten sehr hellem, blendungsfreiem, weissem Kunstlicht ausgesetzt. Man spricht auch von einer Lichtdusche. Betroffene schauen täglich für mindestens 30 bis 60 Minuten&nbsp; am besten gleich nach dem Erwachen, da dann der Effekt am grössten ist,&nbsp; in eine Tageslichtlampe. Was bewirkt die morgendliche Lichtdusche? Die Produktion des Nachthormons Melatonin wird schlagartig eingestellt. Es kommt dadurch zu einem positiven Stimmungsumschwung. Symptome wie Angst, trübe Gedanken, Schlaf-, Konzentrations- und Verhaltensstörungen lassen nach. Kann das Serotonin seine Aufgaben wieder erfüllen und Informationen von Gehirnzelle zu Gehirnzelle transportieren, kann man besser schlafen, fühlt sich besser und hat eine höhere Leistungsfähigkeit. Lichttherapielampen gibt es auch für die Anwendung zu Hause und am Arbeitsplatz. Beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass es sich um ein geprüftes Modell mit einer Leuchtstärke von 10000 Lux handelt. Die Lampe sollte einen Filter enthalten, der ultraviolette Strahlen ausfiltert, da diese der Haut und den Augen schaden. Kaufen Sie lieber eine grössere als eine zu kleine Lampe, denn Sie brauchen Spielraum, um Ihren Kopf zu bewegen, ohne den idealen Einfallswinkel des Lichtes zu verlassen. So können Sie gemütlich frühstücken, während Sie mit einer ordentliche Portion Licht duschen. <br /><br /><b>Sanftes Wecken am Morgen</b><br />Sehr helles Licht fungiert in der Natur als biologischer Wecker, der den Schlaf stört. Gerade in der dunklen Jahreszeit fehlt dieses Licht am Morgen, wenn Sie aufstehen müssen und Ihr Körper noch voll ist mit dem Nachthormon Melatonin. In dieser Situation lösen herkömmliche Wecker geradezu einen Schock im Körper aus. Abhilfe können Lichtwecker schaffen, die vor dem eigentlichen Wecken nach und nach immer stärkeres Licht in das Schlafzimmer abgeben. So startet der künstliche Sonnenaufgang knapp 30 Minuten vor dem Aufstehen, indem die integrierte Leuchte im Lichtwecker immer heller wird. Diese Weckmethode ist wesentlich besser als wenn ein schriller Klingelton Sie aus dem Schlaf reisst. Auch wenn die Augen im Schlaf geschlossen sind und das Gesicht im Kissen vergraben ist, wirkt das Licht des Lichtweckers als «Wecksignal».<br /><br /><b>Mehr Licht nach der Wintersonnenwende</b><br />Ab dem 21./22. Dezember werden die Tage wieder länger. Sehen Sie die Wintersonnenwende als Signal für neue lichtvollere Zeiten. Der nächste Frühling - und mit ihm mehr Licht und Freude - kommt bestimmt! <br /><br /></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 11:31:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>«Kniffeln und rätseln ist Fitness fürs Gehirn!»</title>
			<link>http://www.swissfamily.ch/artikel/1237_«kniffeln_und_raetseln_ist_fitness_fuers_gehirn».html</link>
			<description>Bewegung ist gesund - das gilt auch für unser Gehirn! Geistige Fitness ist wichtig und erlaubt uns,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b><br />Markus Hofmann, steckt in jedem Kopf ein Superhirn?</b><br />Beinahe (lacht)! Mir geht es allerdings weder um Superhirne noch Intelligenzbestien, sondern darum, mental aktiv zu sein und geistig beweglich zu bleiben. Und zwar in jedem Lebensalter. Viele widmen ihre Aufmerksamkeit hauptsächlich der körperlichen Fitness, dabei ist geistige Beweglichkeit ebenso wichtig, damit unsere Hirnzellen nicht verkümmern.<br /><br /><b>Dann stimmt also das Sprichwort: &quot;Wer rastet, der rostet?&quot;</b><br />Genau. Synapsen - also Verbindungen - verkümmern, wenn sie nicht stimuliert werden. Sie können sich das so vorstellen: Im Kopf haben wir ein gigantisches Netzwerk miteinander verbundener Nervenzellen - von unserer Geburt an sind es bereits etwa 100 Milliarden Neuronen. Diese unvorstellbare Menge verändert sich im Laufe unseres Lebens praktisch kaum. Was sich jedoch verändert, sind die Verbindungen. Und genau darauf kommt es an. Denn nicht die Gehirnzellen selbst, sondern die Verbindungen zwischen ihnen bestimmen unser Merkvermögen.<br /><br /><b><img width="240" src="http://www.swissfamily.ch/uploads/RTEmagicC_240_Hofmann1.jpg.jpg" height="320" style="PADDING-RIGHT: 10px; PADDING-LEFT: 10px; FLOAT: left; PADDING-BOTTOM: 10px; PADDING-TOP: 10px" alt="" /><br /><br />Wie arbeitet unser Gehirn?</b><br />Anfangs arbeiten beide Gehirnhälften noch mehr oder weniger synchron - <br />deshalb sind uns unsere Kinder beim Memory-Spiel meist überlegen. Im Laufe der Zeit spezialisiert sich die linke Hemisphäre dann primär auf das logische, verbale und rationale Denken, während die rechte eher musische, intuitive und emotionale Anforderungen verarbeitet. Dies ist zwar sehr vereinfacht dargestellt, doch im Grunde kann man sagen, dass jeder Gehirnbereich sich für ein Fachgebiet spezialisiert hat. Erst das Zusammenspiel aller Gehirnzellen macht unser intelligentes Denken aus.<br /><br /><b><br />Was passiert, wenn wir uns einfach nicht mehr an etwas erinnern können?</b><br />In diesem Moment weiss der eine Bereich nicht mehr, was der andere tut. Wir verknüpfen nicht mehr - und schon haperts mit den Synapsen. Dabei möchte unser Gehirn nichts lieber tun als verknüpfen und pausenlos Informationen verarbeiten. Es kann nicht NICHT lernen! Alles, was wir wahrnehmen, wird mit vorhandenen Informationen abgeglichen und bei Bedarf gespeichert. Lernen liegt also in unserer Natur. <br /><br /><b>Doch was können wir konkret tun, um uns Dinge besser zu merken?</b><br />Sehr effektiv und erfolgversprechend ist die klassische Mnemotechnik, die <br />bekannteste aller Merkmethoden (siehe unten rechts). Sie stammt aus dem Altgriechischen und leitet sich ab von «Mneme» (Gedächtnis, Erinnerung) und «Techne» (Technik, Kunst). Zur Mnemotechnik gehören neben Merkhilfen auch komplexe Systeme, mit denen man z.B. Tausende von Vokabeln, vielstellige Zahlen, unzählige Namen oder auch Stichworte für Vorträge mühelos behalten kann. Kurz: Wir müssen alles tun, um die erwähnten Verbindungen anzuregen: also Beziehungen herstellen, Eselsbrücken bauen, Begriffe mit Bildern verknüpfen, Erfahrungen und Lernprozesse durchmachen - all dies bewirkt, dass sich die Synapsen am Ende der Neuronen verstärken und wir uns an Dinge erinnern oder sie uns merken können. <br /><br /><b>Kann man das Lernen und damit die Bildung des Gehirns zum Beispiel bei Kleinkindern auch versäumen?</b><br />Nach der Geburt ist das Gehirn trotz seiner beachtlichen Grösse und des <br />vollständigen Vorhandenseins aller Nervenzellen noch sehr unfertig. Der Mensch braucht andere Menschen, um zu lernen. Je kompetenter die Bezugspersonen sind, desto mehr Input bekommt das kleine Gehirn. Es wird «geprägt», um später voll funktionsfähig zu sein. Lernen im Babyalter ist nicht lernen aus einem Buch, sondern Anregung, Hinwendung und das Ermöglichen von&nbsp; Erfahrungen. Werden diese nicht gegeben, dann ist noch nicht alles verloren. Kleine Menschen können das später nachholen, aber es braucht Zeit und ist aufwendiger. Wenn Sie also Kinder haben, dann ermöglichen Sie ihnen möglichst vielfältige Erfahrungen. Gerade kleine Kinder sind richtiggehend lernhungrig. Lassen Sie sich am besten davon anstecken!<br /><br /><b>Eltern sollen sich also ein Beispiel an ihren Kindern nehmen?</b><br />Sicher! Schon kleine Kinder sind wahre Lernmaschinen, Informationsstaubsauger und Motivationskünstler. Wie Schwämme saugen sie alles in sich hinein, was sich an Eindrücken und Reizen in ihrer Umgebung findet, und das mit einer unbändigen Neugier und Begeisterungsfähigkeit, die kaum Grenzen und fast keinen Frust kennt. Haben Sie einmal ein kleines Kind beim Laufenlernen beobachtet? Hunderte Male fällt es hin. Doch auch wenn es weh tut und das Kind weint, lässt es sich auf keinen Fall demotivieren, sondern es probiert unermüdlich weiter, bis es wirklich laufen kann und ihm das Gehen keine Mühe mehr bereitet. Dieses Verhalten können wir Erwachsenen ruhig abgucken: Auch im späteren Leben gibt es immer wieder (Lern-)Situationen, in denen wir sinngemäss hinfallen und die ein Aufstehen nötig machen. Gemeinsam in der Familie können wir dies proben und uns gegenseitig immer wieder daran erinnern, dass lernen ein lebenslanger Prozess ist.<br /><br /><b>Muss das Lernen immer zuerst etwas schmerzen?</b><br />Nein. Im Gegenteil. Lernen und Gehirnjogging kann so viel Freude machen! Zu den schönsten Erlebnissen meiner Kindheit gehörten die gemeinsamen Rätsel und Kniffelspiele in der Familie. Wie brannten wir Kinder darauf, mit den Eltern und Grosseltern in den Ferien lange aufzubleiben, um zu raten und zu rätseln. Wie viel Gemeinschaft und Familiengefühl entstand dadurch! Die geselligen Abende liessen uns Kinder, Eltern und Grosseltern neu erleben. Wie staunte ich einmal, als mein Grossvater schneller war als ich, und wie stolz war ich, als ich meiner Mutter genau erklären konnte, wie ich auf eine Lösung gekommen war. Natürlich lachten wir, wenn die «Grossen» untereinander in Konkurrenz traten und dann am Schluss einer von den «Kleinen» mit dem Gewinn abzog. So lernten wir ganz spielerisch - einerseits war das eine Herausforderung und andererseits das pure Vergnügen!<br /><br /><b>Diese Erfahrungen haben Sie auch in Ihr Buch «Familie in Hochform» hineingezaubert.</b></p>
<p class="bodytext">Genau: In meinem Buch habe ich Gedächtnisübungen für die ganze Familie - von 0 bis 99 Jahren - zusammengetragen. Rätsel, die man alleine und gemeinsam lösen kann. Mit Erklärungen, Hintergründen und viel Humor. Ein Buch zum Lachen, zur Unterhaltung und zum Lernen. Ein Buch mit Spielen, Übungen und Kniffeleien, wie ich sie als Kind so geliebt habe und heute noch liebe, verknüpft mit dem Know-how, das ich als Gedächtnistrainer habe, und gespickt mit meinem Wissen rund um Gehirn und Lernen. Letzteres so unauffällig und nebenbei, dass Sie dieses Lernen gar nicht spüren. <br /><br />Wer jetzt so richtig Lust auf Rätseln, Spielen und Gedächtnistraining <br />bekommen hat, findet noch viel mehr davon im Buch «Familie in Hochform» <br />von Markus Hofmann:</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p><ul><li>«Familie in Hochform», Gedächtnistraining für alle von 0 bis 99, inklusive zahlreicher Merkspiele</li><li>«Hirn in Hochform», So funktioniert Ihr Gehirn</li></ul><p class="align-center"><img width="150" src="http://www.swissfamily.ch/uploads/RTEmagicC_150_Hofmann_Buecher.jpg.jpg" height="100" alt="" /></p>
<p class="align-center"><a href="shop/buch-shop.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >hier geht es zum Buch-Shop von Kidy swissfamily </a></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 11:31:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen vermeiden</title>
			<link>http://www.swissfamily.ch/artikel/1241_essstoerungen_bei_kindern_und_jugendlichen_vermeiden.html</link>
			<description>Castingshows wie &quot;Germany´s Next Topmodel&quot; beeinflussen das Körperbild von Jugendlichen,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Damit könnten Castingshows die Tendenz zu Essstörungen wie etwa Magersucht oder Bulimie verstärken, mahnt die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM). Diese gefährlichen Essstörungen entwickeln hauptsächlich Mädchen und junge Frauen. Die Fachgesellschaft weist darauf hin, dass etwa eine Magersucht ohne fachgerechte Therapie schnell chronifizieren kann und sowohl die seelische als auch die körperliche Gesundheit schwer schädigt.<br /><br />Castingshows wie &quot;Germany's Next Topmodel&quot; (GNTM) sind gerade bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebt. Einige dieser Sendungen verfolgen mehr als 62 Prozent der Heranwachsenden zwischen zwölf und 17 Jahren. Eine neue Studie deutet darauf hin, dass GNTM bei Mädchen die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper steigert. In der Untersuchung des Internationalen Zentralinstituts für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) des Bayerischen Rundfunks befragten Forscherinnen Mädchen, die regelmäßig GNTM sahen. Das Resultat: Die Gefühle vieler Befragten schwankten zwischen Bewunderung und Neid. &quot;Alle, die da sind, haben so eine tolle Figur, das gibt mir Anreize abzunehmen&quot;, gab eine 14-Jährige an. Eine 15-Jährige meinte: &quot;Dann denk' ich mir meist, warum ich nicht so dünn bin.&quot; Und schon eine Elfjährige fand ihren Bauch und ihre Beine zu dick, weil Topmodels ja schlank sein müssten.<br />&nbsp;<br /><b>Magersucht und Bulimie </b><br />&quot;Wenn Mädchen sich trotz normalen Gewichts als zu dick empfinden, sind sie anfälliger für eine Essstörung wie Anorexia nervosa oder Bulimia nervosa&quot;, betont Professor Dr. med. Stephan Herpertz von der DGPM. Studien zufolge <img style="padding: 10px; float: left;" src="http://www.swissfamily.ch/uploads/RTEmagicC_150_Essstoerung.jpg.jpg" height="200" width="150" alt="" />leiden in Deutschland an Magersucht, Anorexie genannt, bis zu 0,8 Prozent und an Bulimie drei Prozent der jungen Frauen zwischen 14 und 20 Jahren. Dabei schränken Betroffene mit Magersucht, ihre Nahrungsaufnahme stark ein oder reduzieren ihr Gewicht aktiv durch Erbrechen, exzessiven Sport oder die Einnahme von Abführmitteln. Junge Frauen mit Bulimie streben ebenfalls ein Gewicht an, das ihnen ständiges Fasten auferlegt. Sie haben jedoch gleichzeitig die Kontrolle über ihr Essverhalten verloren und ein Teufelskreis zwischen übermäßigem Essen, Erbrechen und Fasten entsteht. Beide Essstörungen können schwerwiegende seelische wie auch körperliche Schäden zur Folge haben. So wirkt sich die Magersucht beispielsweise negativ auf die Knochendichte, das Längenwachstum und die Hirnreifung aus. An dieser Krankheit sterben etwa 12 Prozent der Betroffenen.<br />&nbsp;<br /><b>Gravierende Folgen für die Gesellschaft</b><br />&quot;Essstörungen wie Anorexie haben gravierende Folgen für die Gesellschaft&quot;, gibt Professor Herpertz von der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums Bochum zu bedenken. &quot;Denn sie betreffen fast ausschließlich junge Menschen und beeinträchtigen sowohl deren gesundheitliche als auch berufliche Entwicklung.&quot; Bei der Behandlung der Patienten rät die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM) in einer aktuellen S3-Leitlinie vor allem zu einer Psychotherapie, die speziell auf die jeweilige Essstörung ausgerichtet ist. &quot;Sie soll das Essverhalten wieder normalisieren und die mit der Krankheit verbundenen seelischen Probleme lösen. Der Heilungserfolg bei der Anorexie liegt lediglich bei etwa der Hälfte der Patientinnen&quot;, erläutert der Sprecher der Leitlinie. Selbst bei günstigem Verlauf sei dies ein langwieriger Prozess, der oft eine stationäre Behandlung erfordere. <br />&nbsp;<br /><b>Gewicht, Größe und Geschlecht </b><br />In jedem Fall sollte eine Chronifizierung der Magersucht oder Bulimie unbedingt vermieden werden. Wichtigster Hinweis bei der Magersucht ist das stetig sinkende Körpergewicht: Bei Kindern und Jugendlichen ist ein Unterschreiten der zehnten <a href="http://www.bzga-essstoerungen.de/index.php?id=106" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Body-Mass-Index (BMI) Altersperzentile</a> kritisch. Gewicht, Größe und Geschlecht berücksichtigt, würde das bedeuten, dass mehr als 90 Prozent der Gleichaltrigen mehr wiegen als der Betroffene. Die verzerrte Wahrnehmung des eigenen Körpers als zu dick trotz objektivem Untergewicht ist ein weiteres wichtiges Warnzeichen sowohl für Magersucht wie auch Bulimie. &quot;GNTM hat sicherlich ein nicht zu unterschätzendes Gefährdungspotenzial für junge Frauen und ein öffentlicher Diskurs wäre wichtig&quot;, ergänzt Professor Herpertz. <br /><br />Weitere Informationen und spannende Veranstalltungen der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie auf der<a href="https://www.dgpm.de/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" > Internetseite von DGPM</a><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 11:31:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Tabuthema Burnout in der Familie </title>
			<link>http://www.swissfamily.ch/artikel/1240_tabuthema_burnout_in_der_familie_.html</link>
			<description>Immer mehr Menschen erkranken an Burnout. Dabei leiden oft auch die Familienmitglieder. Aus Zeit-...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Alles begann damit, dass die Mutter der 9-jährigen Lena am Morgen nicht mehr aufstand, sondern den ganzen Tag im Bett blieb und weinte. An diesem Tag merkte Lena, dass sich ihre Mutter verändert hatte. Alles Betteln und Zureden brachte nichts. Die Mutter blieb im Bett und weinte. Lena verstand die Welt nicht mehr und begann sich zu fragen, ob sie etwas falsch gemacht hatte. Vielleicht war es, weil sie ihr Zimmer nicht aufgeräumt hatte oder weil sie letzte Woche eine schlechte Note nach Hause gebracht hatte. Voller Schuldgefühle zog sich Lena in ihr Zimmer zurück.<br /><br />So oder ähnlich könnte sich die Situation zutragen, wenn eine Mutter oder ein Vater an einem Burnout oder an einer Depression erkrankt ist. Für die Kinder kommt der Stimmungswechsel der Eltern oftmals sehr überraschend und für sie unerklärlich. Häufig suchen Kinder den Grund für die Veränderung bei sich selbst und machen sich für die Probleme der Eltern verantwortlich. Dies führt dazu, dass sie an massiven Schuldgefühlen leiden. Dieser Zustand wird dadurch noch verstärkt, dass sich der Elternteil aufgrund des psychischen Leidens zurückzieht und sich von den Kindern distanziert. <br /><br />Durch die psychische Erkrankung brechen zudem vertraute familiäre Alltagsstrukturen und gewohnte Rituale zusammen, die Kindern Halt geben. Aus dieser Desorientierung heraus, wenden sich Kinder vom erkrankten Elternteil ab und verbergen zunehmend ihre eigenen Bedürfnisse. Es kann jedoch auch zu einer Rollenumkehr kommen, in der die Kinder die Eltern- oder Partnerfunktionen übernehmen. Dadurch werden die Grenze zwischen Kindern und Eltern immer mehr verwischt. Kinder verlieren dadurch an Sorglosigkeit, Spontanität und Lebhaftigkeit. <br /><br />Da in solchen Situationen beide Elternteile stark belastet und oft überfordert sind, gehen die Kinder mit ihren Bedürfnissen, Problemen und Sorgen häufig vergessen. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder selber psychisch erkranken. In den Fokus gelangen sie erst dann wieder, wenn sie selber Verhaltens- und Schulschwierigkeiten entwickelt haben. <br /><br />Diese negativen Folgen müssen aber nicht unbedingt sein. Forschungsergebnisse zeigen, dass solche Konsequenzen verhindert werden können, wenn die Eltern bewusst und achtsam mit der schwierigen Situation umgehen. Wichtig ist, dass die Eltern Unterstützung von aussen annehmen und die Kinder auf eine adäquate Weise aufklären und informieren. Wenn es möglich ist, ihnen trotz der schwierigen Situationen zu Hause auch glückliche Momente zu ermöglichen, kann eine Familie auch gestärkt aus einer Krise herausfinden.<br /><br /><br /><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 11:31:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Schweizer Vätertag 3. Juni 2012</title>
			<link>http://www.swissfamily.ch/artikel/1289_schweizer_vaetertag_3_juni_2012.html</link>
			<description>Der Schweizer Vätertag findet in diesem Jahr zum 6. Mal statt, und zwar am 3. Juni. Wie und wo...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>. . . weil Kinder starke Väter brauchen </b><br />Unter dem Motto «Aus 365 Gründen» bringt der Schweizer Vätertag am 3. Juni 2012 zum sechsten Mal frisch und lebendig Wertschätzung für alltagsnahes väterliches Engagement zum Ausdruck. Er motiviert zur Auseinandersetzung mit moderner Väterlichkeit und den Herausforderungen rund um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Eigentlich ist uns klar, dass Väter für das Aufwachsen ihrer Kinder von grosser Bedeutung sind und dass diese Bedeutung im aktiv gelebten Miteinander mit den Kindern zum Tragen kommt. <br /><br />Vatersein braucht Zeit! Eigentlich wissen wir, dass Väter nicht «bessere Mütter» sein müssen und dass Vatersein die Bedeutung der Mütter nicht schmälert. Väter sind für ihre Kinder wichtig, ganz einfach weil sie anders - und in diesem Anderssein greifbar und authentisch - sind. Vatersein hat Stil! Eigentlich schwer verständlich, weshalb in der Arbeitswelt und in der Gesellschaft die Rahmenbedingungen noch nicht auf Väterfreundlichkeit ausgerichtet sind. Denn auch Väter haben ein «Vereinbarkeitsproblem» und finden sich häufig im Spannungsfeld zwischen Erwerbsarbeit und Familie wieder. Dabei ist offenkundig, dass eine neue Bewertung des Vaterseins auch die Frage der Gleichstellung entscheidend voranbringen könnte. Vatersein ist es wert! <br /><br /><b>Eine vielfältige Thematik braucht vielfältige Antworten </b><br />Deshalb haben sich ostschweizerische Fachstellen aus Schule, Kirche, Männerarbeit, Elternbildung, Familienberatung und Gleichstellung zu FamOS (Familien-Ost-Schweiz) zusammengeschlossen. Ihr Ziel ist es, potenziellen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren fundierte und hilfreiche Materialien bereitzustellen zur Bearbeitung und Verbreitung der Väterthematik. <br /><br /></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p><table class="contenttable"><thead><tr><th scope="col"></th><th scope="col"></th><th scope="col"></th></tr></thead><tbody><tr><td></td><td><p class="bodytext"><img src="http://www.swissfamily.ch/fileadmin/swissfamily/articles/03_Familie/04_Vater_sein/500_Schweizer_Vaetertag.jpg" width="500" height="200" alt="" /></p></td><td></td></tr><tr><td></td><td></td><td></td></tr></tbody></table><p class="bodytext"><br /><b>Thematisieren Sie Vatersein. Gestalten Sie mit </b><br />Helfen Sie mit, dem Potenzial der Väter mehr Aufmerksamkeit zu schenken, indem Sie in Ihren Arbeitsfeldern bzw. in den Wirkungsfeldern Ihrer Organisation das Thema aufgreifen und kleine Aktionen zum Vätertag planen: </p><ul><li>eine Nachtwanderung für Väter und Kinder </li><li>einen Vater-Kind-Spielnachmittag </li><li>einen Vater-Kind-Brunch am Samstagmorgen </li><li>eine meditative Feier für Väter und Kinder </li><li>eine Vater-Kind-Expedition auf den Kirchturm </li><li>ein Vater-Kind-Wochenende</li><li>eine Briefaktion von Kindern an ihre Väter</li><li>oder vernetzen Sie sich in Ihrer Gemeinde mit Schule, Kirche, Vereinen, Behörden zur gemeinsamen Organisation eines Väter-Kinder-Anlasses </li></ul><p class="bodytext"><br /><b>Aktion zum Vätertag: Vätergeschichten </b><br />Der Vätertag 2012 steht unter dem Motto «Vätergeschichten»: Frauen und Männer sind aufgerufen, über ihre Erfahrungen und speziellen Momente mit Vätern oder Grossvätern zu berichten. Die gesammelten Geschichten sollen auf die vielfältig gelebten Formen von Väterlichkeit hin- weisen und so die Bedeutung des Vaterseins sicht- und erlebbar machen. In St.Gallen (22. Mai), in Romanshorn (23. Mai) und in Herisau (25. Mai) werden über die Mittagszeit auf öffentlichen Plätzen Männer und Frauen eingeladen, ihre Gross-Vätererlebnisse zu schildern. Weitere Infos unter <a href="http://www.elternbildung.sg.ch/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >www.elternbildung.sg.ch</a>  oder bei den aufgeführten Fachstellen (siehe letzte Seite). <br /><br /><b>Materialien </b><br /><a href="http://www.vaeternetz.ch" target="_blank" >www.vaeternetz.ch</a> - Materialien zur Väterarbeit: Hier finden Sie aufbereitete Vorlagen, Grundlageninformationen und Arbeitsblätter für Ihre Aktionen und Veranstaltungen, gegliedert nach </p><ul><li>Materialien für den Bereich «Familienwerdung», Elternbildung </li><li>Materialien für den schulischen und kirchlichen Bereich </li><li>weiterführende Links, Literaturhinweise und Downloads </li></ul><p class="bodytext"><br /><a href="http://www.vaetertag.ch/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >www.vaetertag.ch</a> - Offizielle Website des nationalen Vätertages / Ideenpool mit zahlreichen Anregungen zur Durchführung besonderer Events Erfahrungsbericht - Haben Sie im Rahmen Ihrer Organisation das Vatersein bewusst thematisiert und auf den Vätertag aufmerksam gemacht? Haben Sie eine konkrete Aktion zum Vätertag durchgeführt? Ihre kurze Rückmeldung an Monika Bicker, <a href="mailto:info.elternbildung@sg.ch" >info.elternbildung@sg.ch</a>, interessiert uns sehr. <br />&nbsp;<br /><b>Begeisternd, vielfältig und überraschend - Vätertag in der Ostschweiz am 3. Juni 2012 </b><br />Dieser Flyer zum Vätertag will die Umsetzung von Vätertags-Ideen und -Aktionen in der Ostschweiz anregen und unterstützen. Bedeutung und Rahmenbedingungen des Vaterseins sollen damit in möglichst vielfältigen Lebensbezügen zum Thema werden. <br /><br /></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 11:31:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Rund ums bunte Ei</title>
			<link>http://www.swissfamily.ch/artikel/1277_rund_ums_bunte_ei.html</link>
			<description>Jetzt gibt es sie wieder in den schönsten Farben oder mit kunstvollster Verzierung - die Ostereier....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b></b></p>
<p class="bodytext"><br />In erster Linie sollten Eier beim Kauf im Supermarkt eine saubere und unverletzte Schale aufweisen. Darüber hinaus empfiehlt es sich, immer einen Blick auf die Angaben auf der Verpackung zu werfen. Das Mindesthaltbarkeitsdatum, das 28 Tage nach dem Legedatum endet, sowie Güte- und Gewichtsklasse müssen klar ersichtlich sein. Rohe Eier sollten nach dem Einkauf im Kühlschrank gelagert werden. <br /><br /><br />Auch kurz nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums sind Eier noch verzehrbar, sie müssen dann jedoch vorher ca. zehn bis zwölf Minuten hart gekocht werden.</p>
<p class="bodytext"><br /><br /><b>Der Mythos vom Abschrecken</b>&nbsp;&nbsp; <br />Viele Konsumenten glauben, dass abgeschreckte Eier leichter zu schälen sind und halten sie daher nach dem Kochen unter kaltes Wasser. Ein Test des Schweizer Bundesamtes für Gesundheit ergab allerdings, dass die Schälbarkeit von abgeschreckten und nicht abgeschreckten Eiern gleichwertig ist. Denn ob sich ein Ei leichter oder aufwendiger schälen lässt, hängt vom pH-Wert des Eiklars ab - dieser steigt nach dem Legen von 7 auf 9 an. Ist der pH-Wert niedrig, klebt die Schale an der dünnen Haut zwischen Eiklar und Schale fest. Dieser Faktor lässt sich jedoch weder durchs Kochen noch durch das Abschrecken beeinflussen. Im Gegenteil, man sollte auf das Abschrecken verzichten, da es auf die Haltbarkeit der Eier massgeblichen Einfluss hat.</p>
<p class="bodytext"><br /><br /><b>Hart gekocht ist lange haltbar</b>&nbsp;&nbsp; <br />Zehn Minuten lang gekochte, nicht abgeschreckte, Eier sind bei Raumtemperatur für mindestens drei Monate haltbar. Die Haltbarkeit abgeschreckter Eier ist im Vergleich dazu deutlich reduziert: Denn durch das Abschrecken können Bakterien durch die Schale in das Innere des Eis gelangen und sich dort vermehren. Wie schnell die Bakterienanzahl steigt, hängt stark von der Lagertemperatur ab. Werden diese Eier bei Raumtemperatur gelagert, kann der Toleranzwert schon nach fünf Tagen überschritten sein. Eier abzuschrecken ist zwar eine weit verbreitete Praxis, nützt aber nichts. Ganz im Gegenteil: Aus lebensmittelhygienischer Sicht ist es weitaus günstiger, davon abzusehen, damit die Eier auch nach Ostern noch bedenkenlos auf den Tisch kommen können.</p>
<p class="bodytext">Statt vorgefärbte Eier aus dem Supermarkt zu kaufen, lassen sich Ostereier z. B. mit natürlichen Extrakten aus Zwiebelschalen, mit Rote-Bete-Saft oder schwarzem Johannisbeersaftselbst auch selbst färben. Im Naturkosthandel werden dafür wasserlösliche Farben angeboten.</p>
<p class="bodytext"><b><br /><br />Tipp zwischen den Zeilen</b> </p>
<p class="bodytext"><br />Hat Meister Lampe zu viele Ostereier gebracht, lassen sie sich noch vielfältig in der Küche verwenden: z. B. als Salatbeilage und -garnitur oder auch für eine Frankfurter Grüne Sosse aus hartgekochten Eiern, Kräutern, fettarmen Quark, Senf, Salz und Pfeffer. Zusammen mit Pellkartoffeln serviert wird daraus eine leckere Mahlzeit. Schmackhaft und abwechslungsreich für zwischendurch ist auch ein Eibrot mit Kresse.</p>
<p class="bodytext"><br /><br /><b>Sag mir, wie alt du bist!<br /></b>Wenn man das Alter des Eies nicht sicher abschätzen kann, eignen sich zur Frischebestimmung verschiedene Methoden.<b><br /></b></p><ul><li><b>Hartgekochte Eier:</b> Frische, in Längsrichtung geschnittene Eier besitzen ein zentral gelagertes Eidotter und eine kleine Luftkammer im Gegensatz zu älteren Eiern, deren Eidotter zur Eierschale verlagert und die Luftkammer durch das verdunstete Wasser deutlich vergrössert ist.</li><li><b>Rohe Eier (Schwimmprobe):</b> Frische Eier bleiben beim Einlegen in kaltes Wasser am Boden flach liegen, ein 14-21 Tage altes Ei hält sich fast senkrecht in der Schwebe und ein rund zwei Monate altes Ei zeigt mit der stumpfen Spitze deutlich aus dem Wasser.</li></ul><p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b><br />Fazit<br /></b>Beim Eierkauf sollte die Prüfung auf Hygiene und Haltbarkeit oberste Priorität haben. Eine saubere und unversehrte Schale zeichnen ein gutes Ei aus. Sind am Ostersonntag alle versteckten Eier gefunden worden, lassen sich daraus schmackhafte Ostergerichte zaubern. Eine optimale Lagerfähigkeit der Eier bis zu drei Monaten verspricht der Verzicht auf das Abschrecken der gekochten Ostereier mit kaltem Wasser. So kann man die bunten Eier auch noch viele Tage nach dem Fest ohne Bedenken verzehren.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 11:31:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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