Vornamen-Hitparade

Seit 1987 wertet das Bundesamt für Statistik (BFS) im Rahmen der Analyse der natürlichen Bevölkerungsbewegung die Vornamen der in der Schweiz geborenen Kinder aus.
2010 standen  bei den Knaben Laurin, Leandro und Silvan, und bei den  Mädchen Lea, Mara und Fiona an vorderster Front. (Bild: MaszaS)
Diese Vornamen werden jedes Jahr von den Zivilstandsämtern zusammen mit den  Daten bezüglich der Lebendgeburten in ihrem Kreis an das BFS übermittelt.  Im Jahr 2010 wurden in der Schweiz 80 290 Lebendgeburten gezählt; davon waren 39 179 Mädchen und 41 111 Knaben.

Nach Sprachregionen betrachtet war 2010 in der  Deutschschweiz Lena der beliebteste weibliche Vorname  (wie bereits in den Jahren 2006 und 2007) vor Mia und  Lara. Bei den Knaben nahm Noah vor Luca und Leon  den ersten Platz ein.

In der französischen Schweiz ist seit 2004 Emma die Nummer 1, 2010 gefolgt von Léa und Lara. Bei den  Knaben lag Nathan im Jahr 2010 wiederum an der  Spitze, gefolgt von Gabriel und Luca.

In der italienischen Schweiz nahmen 2010 Mattia,  Alessandro und Andrea sowie Giulia (Nummer 1 seit  2008), Sofia und Noemi die Spitzenpositionen ein. 

Im romanischen Sprachgebiet schwankt auf Grund  der geringen Anzahl Geburten die Verteilung der Vornamen von einem Jahr zum anderen stark. 2010 standen  bei den Knaben Laurin, Leandro und Silvan, und bei den  Mädchen Lea, Mara und Fiona an vorderster Front.

Übersicht über die häufigsten Vornamen 2010

Quelle/Text: Bundesamt für Statistik (BFS)


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