Von den Herausforderungen der Vaterschaft

Immer mehr junge Männer wollen heute Beruf und Familie miteinander in Einklang bringen. Leider klaffen Wunsch und Wirklichkeit, Einstellung und Verhalten oft noch auseinander. Wie schaffen es heutige Väter, sich in das Leben ihrer Familie nachhaltig einzuklinken?
Die Familie Oppliger. (Bild: zvg)
Der vierfache Vater Markus Oppliger, Gewinner des COOP-Publikumspreis Vater des Jahres 2011, Sachbearbeiter GIS-Informatik, weiss um die Herausforderungen als Familienvater. Seine Kinder sind 1, 2, 9 und 10 Jahre alt. Im Interview berichtet er davon, wie man den Spagat zwischen Familie, Beruf und den eigenen Bedürfnissen bewältigen kann.  

Warum dieser grosse Abstand vom zweiten zum dritten Kind?
Die ersten zwei Kinder so nahe aufeinander brauchte uns als Eltern voll und ganz. Da standen weitere Kinder überhaupt nicht zur Diskussion. Die Kinder wurden grösser und selbständiger. Dann schüttelte uns eine Ehekrise durch, wir wussten zwei Jahre lang nicht, ob wir uns als Paar trennen oder weiter zusammen bleiben wollten. Die Ehekrise konnten wir, Gott sei Dank, überwinden und dann dachten meine Frau und ich: «Ist eigentlich Schade, mit den Kindern jetzt aufzuhören. Sie sind so toll geworden. Wir möchten noch mehr davon. Aber kein Einzelkind, kein Nachzügerli. Am besten, sofern es klappen sollte, noch einmal ein Paar. Wir haben so gute Erfahrungen mit dem kurzen Altersabstand der zwei Kinder gemacht.»

Der Wunsch nach mehr Kindern war bei meiner Frau und mir gleich stark. Und so haben wir nun vier Kinder... Interessant ist auch: Jetzt wo wir vier Kinder haben, haben meine Frau und ich immer wieder gesagt: «So, jetzt sind wir als Familie komplett. Die beiden letzten Kinder habe einfach noch gefehlt.» 

Wie war das für Sie/Ihre Partnerin, als Sie wussten, dass Sie Eltern werden, wie haben Sie sich organisiert? (Hilfe von Grosseltern, Hort, was haben Sie alleine gemacht?)
Bei den ersten zwei Kindern sah es für mich so aus, dass ich nach der Geburt des zweiten Kindes 100% arbeitete. Dann, etwa ein Jahr später, reduzierte ich von 100 auf 80%. Meine Frau war nach der Geburt der Kinder zu Hause. Nachdem ich auf 80% reduzierte, fing sie mit einem Teilzeitpensum von 40% an. Als externe Betreuung stand uns die Grossmutter ein Mal pro Woche zur Verfügung. Nach der Geburt des zweiten Kindes reduzierte ich überraschend für meine Frau von 100% auf 80%. Ich wollte mehr mit den Kindern zusammen sein. Das war der Anstoss für meine Frau, wegen unserem reduzierten Einkommen, eine Teilzeitstelle anzunehmen. Dies ist ganz wichtig, weil ich habe sie durch meinen Entscheid mein Pensum zu reduzieren, praktisch in die Arbeitswelt geworfen. 

Seit meine Frau und ich uns kennenlernten, waren wir als Paar durch und durch Idealisten. Geplant war, dass wir nach Möglichkeit die ganze Familienarbeit (ausser das Stillen ) gleichmässig, fifty-fifty, teilen. Sei es Kinderbetreuung, Kochen, Haushalt etc. Ja, wir wollten das so, weil wir das so richtig und gut fanden und wir uns nichts anderes vorstellen konnten. Nun - an diesem Idealismus ist fast unsere Ehe zerbrochen. Denn: Wir haben uns nach unseren Idealen verbogen und nicht uns selber wahrgenommen.  

Wir fanden zu Beginn unserer Krise einen Ehetherapeuten, der mit uns nach dem Konzept der Gewaltfreien Kommunikation (Gfk) von Marshall Rosenberg arbeitete und uns so half, als Paar zusammenzubleiben und uns als Persönlichkeiten weiterzuentwickeln. Was wir lernten: Wenn wir als Individuen unsere Bedürfnisse wahrnehmen können (zum Beispiel nach Bewegung, nach-draussen-gehen, Zärtlichkeit, Freiheit etc, es gibt viele davon), diese ernst nehmen, diese dem anderen mitteilen - und das ist wesentlich - zuhören und auch dessen Bedürfnisse ernst zu nehmen - ja, dann ist es möglich, dass wir als Paar weiterhin zusammenbleiben können.  

Nach dem dritten Kind arbeitete ich 100%: 4 Tage im Büro, 1 Tag von zu Hause aus. Meine Frau arbeitete 40% (2 Tage in der Woche). Als externe Betreuung war die Grossmutter 1 x pro Woche und eine Tagesmutter für ebenfalls einen Tag in der Woche eine Unterstützung..

Nach dem vierten Kind war ich ein paar Monate vor und nach der Geburt stellensuchend (arbeitslos), zwei Monate nach Geburt 50% im Zwischenverdienst tätig und nach einem halber Jahr fest zu 80% verteilt auf 5 Tage beschäftigt. Meine Frau war während und nach der Geburt im Mutterschaftsurlaub und arbeitete nach 8 Monaten 30% (1 ½ Tage in der Woche).

Für die externe Betreuung konnten wir zwei mal die Woche auf die Grossmutter und zwei Mal die Woche auf eine Tagesmutter, sowie dem Kinderhütedienst vom Schweizerischen Roten Kreuz zurückgreifen. Nach der Geburt des vierten Kindes kam für rund sieben Monate regelmässig der Hütedienst vorbei, weil die kleinen Kinder während dem Winter fast ununterbrochen krank waren. Auch Verwandte und Bekannte halfen beim Putzen, bei der Betreuung der Kinder, beim Einkaufen, im Haushalt ein paar Monate vor und nach der Geburt tatkräftig mit. Eine Familienberaterin begleitete uns etwa zwei Monate nach der Geburt sieben Monate lang. Zudem kam einmal in der Woche die Spitex.

Nun, hier fallen wohl die externe Betreuungen und die Hilfen, die wir in Anspruch nahmen, auf...  

Nach der Geburt des dritten Kind ging es relativ gut. Nach dem Mutterschaftsurlaub begann meine Frau wieder zu arbeiten. Hier fing bei uns die externe Betreuung mit einer Tagesmutter, eine gute Freundin der Familie, der wir voll vertrauen, an.  

Doch mit dem vierten Kind wurden unsere Grenzen als Familie gesprengt: 
Von der vierten Schwangerschaft wurden wir völlig überrascht, meine Frau wurde sechs Monate nach der Geburt des dritten Kindes wieder schwanger. Sie war in dieser Schwangerschaft sehr geschwächt (vor allem das mehrmonatige Schlafmanko machte ihr zu schaffen) und hatte sich noch nicht richtig von der dritten Schwangerschaft erholt. Und es gab während der Schwangerschaft Komplikationen: Das vierte Kind hörte drei Monate vor der Geburt zu wachsen auf... Mir wurde ein paar Wochen, bevor wir von der vierten Schwangerschaft wussten, unerwartet gekündigt und ich war mehrere Monate stellensuchend.

Ein halbes Jahr vor der Geburt bekam ich die Diagnose MS, Multiple Sklerose, gestellt (mit den Hauptsymptomen Erschöpfungszustände, Gehbehinderung mit dem linken Bein und gelegentlichem Schwindel). Wir hatten ein Platzproblem: Zu fünft in einer engen 4-Zimmerwohung in Erwartung eines weiteren Kindes... Aja, und da waren ja noch die anderen drei Kinder...

Da war es offensichtlich: Wir brauchten Hilfe von aussen. Wir suchten verschiedene Arten der Unterstützung und fanden sie auch. Auch wurde uns viel Hilfe angeboten.  

Zum Beispiel der Hütedienst des Rotes Kreuzes, der uns half, die anstrengenden Monate nach der Geburt des vierten Kindes zu bewältigen. Verwandte und Bekannte: Viele boten ihre Unterstützung an und halfen tatkräftig beim Kinderhüten, Haushalten, Putzen etc mit. Einige fragten wir auch an und halfen uns bereitwillig aus. Nicht zu unterschätzen: Wir suchten die Unterstützung einer Familienberaterin, die uns sieben Monate begleitete und die uns in den Zeiten nach der Geburt seelisch und moralisch ein grosse Stütze war. Sie half uns, die schwierigen Situationen immer wieder zu reflektieren und zu meistern. Sie ermutigte uns fortwährend und gab uns durch ihre fachliche Sichtweise die Einsichten, die wir brauchten, damit wir uns als Paar und als Familie über Wasser halten konnten.  

Wie haben Sie es als Vater geschafft, Ihre ganz persönliche Balance zwischen Familie, Beruf und Freizeit zu finden?

Habe ich das? Sobald ich dachte «He, endlich habe ich es im Griff!» änderte sich bei uns wieder die (Familien-)Situation... 

Meine Frau geht einmal in der Woche alleine in den Ausgang. So hat sie Abstand von den Kindern vom Alltag und das tut ihr unheimlich gut. Es gibt manchmal auch Tage (am Wochenende) da ist sie den ganzen Tag weg. Manchmal geht sie auch an Konzerte. 

Ich habe auch meinen freien Abend, der mir sehr gut tut. Und einmal im Jahr gehe ich mit einem Freund übers Wochenende weg. Und ich mache, wenn immer es die Umstände erlauben, für rund eine Stunde Sport, wie Schwimmen oder Fahrradfahren.  

Bei seltenen Gelegenheiten können wir sogar als Paar etwas gemeinsam unternehmen - wenn wir jemanden haben, der alle vier ins Bett bringt. Und wenn wir etwas gemeinsam ohne Kinder machen können, ist das immer ein Riesenfest und wir können uns Glück jeweils kaum fassen.

Erst seit ein paar Wochen können wir als Familie gemeinsam etwas unternehmen. Jetzt wo die Kleinen etwas grösser sind und wir wieder mehr Kraft und Energie haben. Das kommt aber noch selten vor. 

Ab und zu mache ich alleine etwas mit einem Kind. Zum Beispiel schwimmen gehen. Das braucht nicht sehr viel Zeit und wird von den Kindern sehr geschätzt. Oder meine Frau unterrnimmt etwas mit einem Kind. Zum Glück kann ich mein Arbeitspensum so gestalten wie ich will und meine Arbeitszeiten so festlegen, dass das familienkompatibel ist. So arbeite ich zur Zeit 80% auf fünf Tage verteilt.  

Meine Frau hat ihre festen Arbeitstage und arbeitet im lokalen Spital in der Psychiatrie. Sie kann so arbeiten, wie es für sie und für die Familie am besten ist.  

Klar, dass wir unsere individuellen Bedürfnisse in der jetzigen Familiensituation zurückstecken. Dazu gehört auch: Keine Familienferien mehr seit der Geburt des dritten Kindes. Erst nächstes Jahr sind solche geplant. Und weil unsere finanziellen Verhältnisse eher eng sind, haben wir auch kein Auto (und nie eines als Familie gehabt). Das ist für uns als Eltern in Ordnung so. Wichtig ist, dass ich und meine Frau, wenn es die Situation erlaubt, die Dinge machen können, die uns gut tun.  

Und so haben wir, denke ich eine gesunde Balance, zwischen Familie, dem Beruf und der Freizeit.    

Wie ist die Rollenaufteilung bei Ihnen zu Hause organisiert? (Wer macht was? Haushalt, Geldverdienen/Arbeiten, Kinderbetreuung, Ferien organisieren, Haustiere versorgen, bei den Hausaufgaben helfen, evtl. auch Berufswahl der Kinder usw., usf.)
Ich bin zuständig für alles, was Fotos anbelangt: Fotos schiessen, Fotobücher erstellen, die gesamte Fotoverwaltung, Reparaturen jeglicher Art: Spielzeuge, Haushalt, Velo etc, Ferien und Ausflüge planen/organisieren, Organisieren von Velo, Camping- und Skiausrüstung, Ferien alleine mit den älteren Kindern, Weihnachtsgeschenke für Gotte, Götti, Grosseltern, Keller und Estrich in Ordnung halten, aufräumen, Kinderzimmer dem Alter der Kinder anpassen,  Verwaltung der Finanzen Steuerformulare ausfüllen.

Meine Frau ist zuständig für Kochen, Haushalt, Einkaufen, Putzen zusammen mit Spitex Gesundheit (Prävention und Krankenbetreuung), Wäsche Krankenkassen und Kinderkleider.  

Weil ich MS habe, habe ich weniger Energie als früher und mache dadurch weniger, vor allem was den Haushalt anbelangt. Aber auch dies: Mit den Jahren ist die Rollen- und Aufgabenverteilung «klassischer» geworden: Dinge, die mir nicht liegen (einkaufen zum Beispiel) macht jetzt meine Frau. Und ich mache Dinge für meine Frau, die sie nicht gerne macht (zum Beispiel Weihnachtsgeschenke für Gotte, Götti, Grosseltern). Wir haben gesehen: Es bringt nicht viel, Dinge aus Idealismus zu tun. Und zu guter Letzt: Die älteren zwei Kinder helfen, seit der Geburt des dritten Kindes, viel im Haushalt mit (Küche, Wäsche zusammenlegen und versorgen, usw.).  

Wo liegen die Probleme im Alltag - und wie lösen Sie/Ihre Familie diese? Sind Sie ein Papi, der oft anwesend ist/war oder sind Sie beruflich häufig abwesend?
Auf den Punkt gebracht: Es ist mehr Arbeit da, als wir als Eltern Energie haben. Deshalb ist es uns ganz wichtig, dass der Partner diese Energie tanken kann. Sei es, dass er freie Abend hat, Sport machen kann, oder für ein Wochenende weg kann.  

Was unternehmen Sie mit Ihren Kindern - oder wieviel Zeit verbringen sie mit Ihren Kindern?
Im Moment liegt der Fokus vor allem auf den jüngeren zwei Wickelkindern. Da bleibt gar nicht viel Zeit, um mit den älteren zwei Kindern etwas zu unternehmen. Aber, was wir die letztes und vorletztes Jahre machten: Zu dritt eine mehrtägige Velotour. Oder eine Woche lang zu dritt in den Bergen. Und diese Zeit zusammen geniessen meine Kinder und ich jeweils sehr. Dieses Jahr ist wieder eine Velotour geplant.  

Wie ist Ihre Familiensituation heute? Das heisst: Sind Sie glücklich so? Was gäbe es zu verbessern - in der Familie/evtl. Politik (mehr Hilfe von aussen? Beruf, Karriere) - was wünschen Sie sich als Vater für die Zukunft?

Ja, ich bin sehr zufrieden mit meiner tollen Familie und der jetzigen Situation. Ob ich glücklich bin? Vielleicht so: Es gibt jeden Tag mit den Kindern mindestens zehn Momente voller Glück und zehn voller Frustration...  

Was es zu verbessern gäbe? Wenn wir energiemässig am Limit sind, ist der Umgangston in unserer Familie weniger freundlich, als wir ihn gerne hätten.  
Für die Zukunft meiner Kinder wünsche ichn mir, dass sie selbstverantwortlich und umsichtig handeln, ihre Lebensfreude, Humor und Kreativität behalten. Dass sie Vertrauen in Gott und das Leben haben. Dass sie wissen, was sie brauchen, das mitteilen und ihre Mitmenschen, gleich welcher Herkunft, wertschätzen. Dass sie von Grund auf wissen: So wie ich bin, bin ich in Ordnung.  

Für meine Zukunft als Vater erhoffe ich mir, dass ich den Draht zu den Kindern behalte. Für die Zukunft der Väter allgemein wünsche ich mir, dass es in Zukunft noch selbstverständlicher für Väter sein wird, sich in die Familie einzubringen und sie lernen, sich mit anderen Vätern über das Abenteuer Familie auszutauschen.  

Auch Steuererleichterungen für Familien würde ich begrüssen und mehr Kindergeld. Das sind zwei Faktoren, die das Kinderkriegen in der Schweiz allgemein attraktiver machen würden.    

Warum sind Sie für Ihre Familie "Der beste Papi"?

Der ältere Sohn (10): «Weil du viel da bist. Weil Mami wegen dir in den Ausgang kann. Weil du mit uns viel Sachen machst wie Velotour und anderes. Und weil du ab und zu mit mir alleine baden gehst. Und weil ich bei dir länger aufbleiben kann.» 

Die ältere Tochter (9): «Du hörst mir wirklich zu und du verstehst mich.»  

Meine Frau im Originalton: «Weil du die Bedürfnisse ALLER Familienmitglieder ernst nimmst und es so schaffst, eine gute Balance herbeizuführen. Ich tendiere eher dazu, die Kinder ins Zentrum und uns als Eltern hinten anzustellen. Durch deine ganzheitliche Sichtweise profitieren wir alle von einer ausgewogeneren Familienatmosphäre.»     

Was freut Sie am meisten daran, dass sie einer der Väter des Jahres 2011 sind?
Klar, eine Woche Gratis-Familien-Ferien sind sicher toll. Was aber für mich ehrlich gesagt zählt: Dass meine Frau, zusammen mit meinem Schwager, dieses Dossier für den Vater des Jahres einreichte und so ihre Wertschätzung für mein Vatersein zum Ausdruck brachte. Das letzte Jahr war so schwierig für uns beide. Da hatten wir als Paar oft nervenaufreibende Konflikte, weil wir beide so am Rand waren. Und so hörte ich viel Negatives über mich und meine Rolle als Vater. Und in diesem Dossier setzte sie sich nun hin und schrieb nur das Gute und was ich alles für sie und die Familie tue auf. Das kommt, nach dieser mehrmonatigen Zeit des ätzenden Partnermiefs doch einer wohlduftenden, frühlingshaften, blumigen, erfrischenden und kühlen Brise gleich... Ahhhh. 

Gibt es jemanden, der sie in ihrem Vatersein entscheidend geprägt hat?

Uh ja. Und zwar mein eigener Vater. Ich weiss nun: Er hat uns geliebt und geschätzt - nur war er fast nie da. Er leistete Unglaubliches: Er baute aus dem Nichts ein eigenes Geschäft auf mit vielen Angestellten. Erstaunlich, was er da zustande brachte. Die Kehrseite der Medaille: Keine Zeit für die eigenen Kinder, keine Zeit für seine Frau. Sämtliche Erziehungs- und Haushaltaufgaben überliess er meiner Mutter. Und da meine Mutter Irländerin ist, hatte sie es doppelt schwer: Nicht nur, dass sie mit drei kleinen Kindern im Abstand von je 1 ½ Jahren alleinerziehend war, nein, sie konnte auch die Sprache am Anfang nicht gut. Und aus dieser Situation heraus, wusste ich als Kind instinktiv: Sollte ich mal Kinder haben, werde ich für sie da sein. Schön, dass jetzt mein Vater viel Zeit mit den Grosskindern verbringt.

Quelle/Text: Interview: Christina Bösiger


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