Sexualpädagogik in der Schule: Eine Notwendigkeit

Die Ereignisse der vergangenen Wochen hat das an der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz angesiedelte "Kompetenzzentrum Sexualpädagogik und Schule" dazu veranlasst, ein Informationsblatt "Sexualpädagogik in der Schule: Eine Notwendigkeit" zu veröffentlichen.
(Bild: Ramona Heim)
Es zeigt auf, wie das Zentrum den Auftrag, den es vom Bundesamt für Gesundheit übernommen hat, gestaltet. Das Kompetenzzentrum Sexualpädagogik und Schule geriet sowohl auf politischer Ebene als auch in den Medien verschiedentlich ins Kreuzfeuer der Kritik. Leider wurden dabei auchgravierende Fehlinformationen verbreitet und Missverständnisse kolportiert.

Um diese Missverständnisse und Fehlinformationen aufklären zu können, hat das Kompetenzzentrum Sexualpädagogik und Schule ein Informationsblatt veröffentlicht, das aufzeigt, wie es den Auftrag gestaltet, den es vom Bundesamt für Gesundheit übernommen hat. Das Informationsblatt zeigt auf, worum es bei der schulischen Sexualerziehung eigentlich geht und beschreibt die Rollen der Eltern und der Schule.

Die PHZ ist von der Notwendigkeit der schulischen Sexualerziehung überzeugt. Nicht alle Kinder und Jugendlichen haben das Glück, dass ihre Eltern als primäre Ansprechpersonen sie sachgerecht, altersgemäss und einfühlsam über sexuelle Themen informieren.

Es kann nicht sein, dass Kinder und Jugendliche mit ihren Fragen zur Sexualität und zum Zusammenleben der Geschlechter allein gelassen werden bzw. auf die häufig fragwürdige Darstellung dieser Themen in den Medien angewiesen sind. Eine sachgemässe und altersgerechte Information ist darüber hinaus die beste Prävention gegen sexuellen Missbrauch.

Quelle/Text: PHZ


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