Keine Gefahr durch Energiesparlampen
Verbraucher können Energiesparlampen bedenkenlos verwenden. Der Energiesparlampenhersteller MEGAMAN kritisiert die Berichterstattung der NDR-Verbrauchermagazine "Markt" und "Plusminus" zu Schadstoffmessungen bei Energiesparlampen.
Der Lampenhersteller Megaman wendet sich gegen pauschale Kritik an Energiesparlampen und deren gesundheitsgefährdendes Potential. (Bild: zvg)
Die NDR-Wirtschaftsredaktion hatte fünf Sparlampen verschiedener Hersteller - Modelle von MEGAMAN waren nicht darunter - auf die Abgabe von Flüchtigen Organischen Verbindungen (VOC) testen lassen. Flüchtige Organische Verbindungen werden von Elektro- und Elektronikgeräten in unterschiedlichem Masse abgegeben, da sie in allen Elektronikkomponenten vorkommen (z.B. auch in TV, Computer, Handy).
Messergebnisse, die eine Beurteilung des Lampentests ermöglichen, wurden vom NDR bislang nicht veröffentlicht. Das Umweltbundesamt (UBA) erhielt vom NDR einen Testbericht mit der Bitte um eine Stellungnahme. Darin betont das UBA: "Die Konzentrationen von Flüchtigen Organischen Verbindungen aus Energiesparlampen, die wir in Innenräumen erwarten, sind sehr gering. Sie lassen keine gesundheitlichen Wirkungen befürchten." "Das Labor gibt die Konzentration in einer kleinen Prüfkammer an, nicht die Konzentration in einem realen Wohnraum." "Aus Sicht des Umweltbundesamtes besteht keine dringende Handlungsnotwenigkeit durch die Vorlage dieser Ergebnisse". Eine abschliessende Bewertung will die Innenraumkommission des Umweltbundesamtes innerhalb eines Monats vorlegen (Quelle: UBA, Pressestelle).
Auch die Stiftung Warentest untersucht in ihren Energiesparlampen-Tests regelmässig die Flüchtigen Organischen Verbindungen (VOC). Im aktuellen Energiesparlampentest in Heft März 2011 gab es keine Auffälligkeiten bei der Raumluftbelastung. Beispielsweise bekamen die beiden geprüften MEGAMAN Lampen in dieser Sparte das Testurteil "Sehr gut".
Quelle/Text: MEGAMAN - IDV GmbH
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