Frage: Schwangerschaft und Sexualität

Meine Frau ist in der 19. Woche Schwanger. Meine Frage ist: Kann das Kind durch einen mütterlichen Orgasmus (Verhärtung des Bauches) Schaden nehmen? Müssen wir vorsichtiger sein beim Geschlechtsverkehr? Ab wann kann ein Orgasmus die Wehen auslösen?
Antwort: Ich kann Ihre Ängste gut verstehen. Man kann sich ja nicht richtig vorstellen, dass beim Geschlechtsverkehr, vor allem wenn er heftig abläuft, dem Kind nichts geschehen soll. Und doch ist es so, wie zahlreiche Studien gezeigt haben: Sex schadet bei einer normal verlaufenden Schwangerschaft nicht. Selbst kurz vor Geburt bestehen keine Einschränkungen. Weil die Gebärmutter dann aber wehenbereit ist, können nach dem Samenerguss gelegentlich Wehen auftreten, weil im Sperma wehenauslösende Substanzen vorhanden sind.

Diese sind jedoch so schwach, dass sie vor 37 Schwangerschaftswochen kaum eine Frühgeburt provozieren können.

Sex sollten Sie aber auf jeden Fall vermeiden:
  • bei vaginalen Blutungen
  • bei vorzeitigen Wehen (Frühgeburtsbestrebungen)
  • wenn eine vorzeitige Eröffnung des Muttermundes festgestellt wird
  • bei einer Plazenta, die vor dem inneren Muttermund liegt
  • nach wiederholten Aborten und Frühgeburten
  • nach Operationen am Gebärmutterhals
 
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Liebe werdende Eltern

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Schwangerschaft!

Jetzt beginnt eine spannende Zeit, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen.
Für werdende Mütter gibt es heute eine Flut von Informationen, aus denen Sie wählen können. Um Entscheidungen bewusst treffen zu können, sollten Sie herausfinden, was Ihnen ganz persönlich wichtig ist.


Die fachlichen Informationen bietet Ihnen kurz zusammengefasst unser Ratgeber. Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass die Geburt Ihres Babys nicht nur das überwältigendste Erlebnis Ihres Lebens wird - das wird es bestimmt -, sondern auch das Bedeutendste.

Doch noch dauert es noch ein paar Monate, bis Sie Ihr Baby in den Armen halten. Geniessen Sie diese Zeit und nutzen Sie sie für eine optimale Vorbereitung.

 

Herzlich, Christina Bösiger - Chefredaktorin

 

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