Impfen: Ja oder Nein?

Rund zwei Dutzend Impfungen gegen acht Krankheiten in den ersten zwei Lebensjahren muss ein Kind über sich ergehen lassen - ist das wirklich sinnvoll?
Im Grunde ist es ganz simpel: Die Impfung ist ein einfacher und sicherer Schutz gegen eine Reihe von ansteckenden Krankheiten, die schwere Folgeschäden haben könnten. Allerdings sind die Impfungen nicht ganz risikolos: Auf gut 100?000 Impfungen kommt eine mit schwerwiegenden Komplikationen. Und das macht vielen Eltern Angst. Die Folge: Das Bundesamt für Gesundheit stellt eine «gewisse Impfmüdigkeit» fest und ist bestrebt, Eltern wieder vermehrt dazu zu bringen, ihre Kinder impfen zu lassen. Das Argument des BAG:
Die gefährlichen Kinderkrankheiten sind nur dank konsequentem Impfen mit modernen Impfstoffen fast verschwunden. Dem halten kritische Haus- und Kinderärzte entgegen, dass bereits vor dem «Impfzeitalter» fast alle infektiösen Kinderkrankheiten dank verbesserter Hygiene und Ernährung harmlos geworden sind. Zudem stärken ihrer Meinung nach Kinderkrankheiten das Immunsystem. Doch gegen welche Krankheiten soll überhaupt geimpft werden?
 

Der Impfplan des BAG sieht folgende Impfungen vor:

Masern, Mumps, Röteln MMR
Auch heute sterben in der Schweiz noch Kinder an Masern bzw. erkranken an durch Masern ausgelöste Entzündungen der Gehirns, der Lunge oder der Mittelohren. Mumps kann eine Hirnhautentzündung verursachen und die Hoden befallen. Röteln sind für Schwangere gefährlich, weil sie zu Missbildungen des Fötus führen können. Kritische Ärzte halten dagegen, dass Masern nur ganz selten zu Komplikationen führen. Da Mumps und Röteln vor allem dann gefährlich sind, wenn sie statt im Kindes- erst im Erwachsenenalter auftreten, empfehlen sie, nur junge Männer, die noch nicht als Kinder an Mumps erkrankt sind, zu impfen. Das gleiche gilt für Röteln bei jungen Frauen.

Diphterie, Starrkrampf, Keuchhusten DTP
Diphterie gibt es in der Schweiz schon lange nicht mehr. Eine hohe Durchimpfungsrate soll dafür sorgen, dass es so bleibt, auch wenn die Krankheit aus dem Ausland eingeschleppt wird. Starrkrampf-Bakterien finden sich in der Erde, in Tierkot und Speichel. Die Ansteckung erfolgt bei Verletzungen. Keuchhusten gibt es relativ häufig. Kritische Ärzte empfehlen, die Diphterie- und Starrkrampf-Impfung frühestens im Alter von 6 Monaten machen zu lassen, um das unreife Immunsystem nicht zu sehr zu belasten. Keuchhusten empfehlen sie nur, wenn das Kind in einer kinderreichen Familie auf-wächst, im Heim wohnt oder eine Krippe besucht.
 
HiB-Hirnhautentzündung
Die Hämophilus-influenzae-Bakterien HiB setzen sich im Rachen fest und können schwere Hirnhautentzündungen auslösen. Bevor es den Impfstoff gab, also vor 1990, erkrankten jährlich etwa 150 Kinder an HiB, heute sind es noch etwa ein Dutzend. Kritische Ärzte weisen darauf hin, dass man über die Langzeit-Nebenwirkungen der Impfung wenig weiss und dass diese gegen die heute immer häufiger auftretenden Hirnhautentzündungen durch Meningokokken unwirksam ist. Impfungen empfehlen sie hautpsächlich für Krippen-Kinder, Frühgeborene und Kinder, die nicht oder nur ganz kurz gestillt wurden.
 
Kinderlähmung
Ungeimpfte können an Kinderlähmung erkranken, falls das Virus eingeschleppt wird. Kritiker beanstanden, dass das eingeimpfte Poliovirus das nicht ausgereifte Nervensystem des Babys angreift. Sie empfehlen deshalb, die Impfung erst im zweiten oder dritten Lebensjahr vorzunehmen. Die Kontroversen ums Impfen machen den Eltern eine Entscheidung nicht leichter. Die Impffrage sollte deshalb immer mit dem Kinderarzt besprochen werden. Falls Sie sich fürs Impfen entscheiden, sollten Sie darauf achten, dass die Impfungen zeitlich so gestaffelt sind, dass sie den kindlichen Organismus nicht zu stark belasten.


Hier können sich Eltern informieren:
bag.admin.ch
Hier findet man den Impfplan und die Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit. Diese können auch beim Kinderarzt bezogen werden.
 
Unter sichimpfen.ch will das Bundesamt für Gesundheit gegen eine Banalisierung der Gefahren von Kinderkrankheiten ankämpfen. Hier finden Eltern einen Impfplan und weitere Informationen. Ausserdem kann man Unterlagen zum Thema anfordern.
 
«Ratgeber Impfen» der SKS (Stiftung für Konsumentenschutz), zu bestellen für Fr. 12.- plus Fr. 2.50 Versandkosten über Telefon 031 307 40 40.
 
Medizinische Infoline vom Beratungszentrum Medgate,Telefon 0844 448 448.

Quelle/Text: Marianne Siegenthaler


Eine schwierige Entscheidung - Impfen birgt auch Gefahren


Das Thema Impfung hat auch eine Schattenseite, auf die Dr Russell Blaylock MD, USA, aufmerksam macht: "Impfungen verursachen chronische Hirnentzündung, was zu ADHD, Autismus, Schizophrenie und später im Leben zu chronischer Hirndegeneration führt. Das ist in der wissenschaftlichen Literatur, besonders in der Neurowissenschaft, ausführlich dokumentiert, jedoch total von den Medien, den Gesundheits- und den Regulierungsbehörden ignoriert. Sie schweigen darüber und halten es von der Allgemeinheit weg, sodass Mütter und Leute welche diese Mehrfachimpfungen zulassen sich der mit dieser Praxis verbundenen Gefahr nicht bewusst sind."

Mehr zum Thema

Verwandte Artikel

Verwandte Adressen