Glück ist überall
Glück ist überall - man kan darauf warten, es herausfordern, anlocken, packen und festhalten! Immer wieder und so oft man es möchte. Nehmen Sie Ihr Glück in Ihre eigenen Hände. Wir zeigen wie.
Gute Gefühle speichern
Glücklicherweise ist unser Gehirn recht genügsam. Es ist bereits dankbar für einen kleinen Kick mit guten Gefühlen und befördert unsere Seele in das Land, wo die glücklich machenden Botenstoffe Serotonin und Dopamin fliessen. Glück, so hat der französische Philosoph Voltaire schon vor mehr als 200 Jahren gesagt, sei eine Folge angenehmer Gefühle. Psychologen und Hirnforscher geben ihm Recht. Dies bestätigen auch die Glücklichen, die einen Weg gefunden haben, der Seele immer mal wieder Flügel zu verleihen: «Allmorgendliches Walking in der Natur macht mich richtig glücklich», sagt Sabine Frei, Mutter von vier Kindern. «Nach 30 Minuten Laufen spüre ich ein tolles Gefühl. Dieses versuche ich abzuspeichern. Wenn ich das schaffe, gibt es mir Energie, um den manchmal recht stressigen Alltag zu bewältigen.» Andere wiederum finden das Glück beim Musikmachen, beim Singen oder auf dem Rücken der Pferde: «Ein schöner Wintertag, ein Ritt durch den frisch verschneiten Wald - was für ein Glück!», schwärmt Margrith Vetter. Sicher, das ist vergängliches Glück. Aber ein weiterer, wunderschöner Tag in der Natur kommt bestimmt - und damit kommt auch das Gefühl von Glück zurück. Wieder andere bekommen ihren Glückskick beim Klettern, beim Wandern, beim Schwimmen am Meer, beim Tanzen oder beim Kuscheln. Oder beim Rosenschneiden, beim Kuchenbacken, beim Geschichtenvorlesen, beim Beschenken, beim Lieben, beim Essen.
Nicht alle Menschen sind beim Schmieden ihres Glücks mit der gleichen Begabung gesegnet. Etwas Übung kann helfen, wenn das Geschick fehlt. «Wie könnte das Grösste und Schönste von reinem Zufall abhängig sein!», philosophierte bereits Aristoteles in der Antike. Recht hat er! Auf die Einstellung kommt es an - auch fürs glückliche Leben. Und daran können wir arbeiten.
Rezepte, die das Leben glücklich machen können:
Pfeifen, singen oder summen
Auf dem Weg zur Arbeit, an der Bushaltestelle, in der Schlange an der Supermarkt-Kasse, beim Spazieren durch den Wald, beim Autofahren: Wann haben Sie das letzte Mal jemanden pfeifen, singen oder auch nur summen gehört? Und? Was haben Sie gedacht? Dieser Mensch ist fröhlich und zufrieden? Na also! Versuchen Sie es. Zeigen Sie auch Ihren Kindern, wies geht: Lippen kräuseln und die Töne wirken lassen!
Schnuppern Sie sich glücklich
Wie riecht Weihnachten? Wie duftete der Sonntagsbraten nach Papas Geheimrezept? Wie riecht frisch gefallener Schnee oder der handgestrickte Wollpullover der Grossmama? Schwelgen Sie in angenehmen Erinnerungen und lassen Sie sie wieder aufleben. Schnuppern Sie sich glücklich! Geruchsinformationen gehen von der Nase ins Hirn, zum limbischen System. Hier werden Düfte mit dem Gedächtnis verkoppelt - Erinnerungen mit Gefühlen, sodass vor unserem inneren Auge sofort die Bilder entstehen, die der jeweilige Duft heraufbeschwört.
Ruhe geniessen
Kinder machen glücklich. Klar. Ganz besonders, wenn sie abends friedlich schlafend im Bett liegen. Dann überkommt die Eltern manchmal eine richtige Glückswelle. Frau: «Ein Glück, dass wir so herzige Kinder haben!» Mann: «Ja, heute hatten wir richtig viel Spass zusammen!» Geniessen Sie diesen Moment gemeinsam. Zeit für ein Glas Wein? Eine entspannende Partnermassage? Ein Kuschelabend vor dem wärmenden Cheminée?
Experimentieren
Sicher, manchmal liegt das Glück im gemeinsamen Sesselfläzen. Aber: Aufregung schafft Leidenschaft! Und dies kann ebenfalls glücklich machen. Vielen Paaren tut es gut, einmal etwas Ungewöhnliches zusammen zu unternehmen: also beispielsweise Chinesisch lernen, einen Salsakurs besuchen, gemeinsam mit dem Mountain-Bike Touren unternehmen oder eine lustige Schneeballschlacht auf dem Sonntagsspaziergang zu veranstalten.
Abtauchen
500 Gramm Rahmquark und drei Esslöffel Honig mischen, auf Gesicht, Hals und Dekolleté auftragen, zwei Gurkenscheiben bereitlegen. Dann: Kerzen anzünden, ins dampfend heisse Wasser in der Badewanne steigen. Die Gurkenscheiben auf die Augenlider legen. Geniessen! Träumen! Weg sein! Toller Nebeneffekt: Die Maske macht die Haut streichelzart!
Glück backen
Erfunden wurden die Glückskekse im 13. Jahrhundert. Als die Mongolen in China einfielen, wollte man in Peking - einen Volksaufstand gegen die Invasoren anzetteln und dem Volk den Befreiungskampf schmackhaft machen. Sie spickten gebackene Botschaften damals noch in Mondkuchen. Aus dem Gebäck entwickelte sich schliesslich die trockene Form der heutigen Glückskekse. Backen Sie sich selber welche! Dichten Sie für Ihre Kinder, Freunde, Bekannten eigene kleine Zitate!
Für die Glückskekse 3 Eiweisse schaumig rühren, mit 60 g Puderzucker vermischen, 45 g zerlassene Butter dazugeben und 60 g Mehl untersieben. Glückskeks-Teig ruhen lassen. Jeweils zwei Teelöffel Teig für einen Glückskeks auf einem Backblech im Abstand von 10 Zentimeter verteilen, 5 Minuten bei 180° backen. Je einen Zettel mit einer Botschaft auf einen Glückskeks legen und schnell falten, damit sie nicht brechen. Den typischen Knick erhält der Glückskeks, wenn man ihn auf einen Glasrand legt und die Enden nach unten drückt. Gut auskühlen lassen.
Achtung: Das ist quasi ein Zenartiger Herstellungsprozess - es braucht also Zeit und Geduld dafür! (Rezept: dein-glueckskeks.de)
Schon gewusst?
Seit den 60er Jahren wird die Wirkung von Lachen auf Emotionen und Gesundheit erforscht. Klar ist: Lachen verändert unsere Stimmung ins Positive. Daneben hat Lachen zahlreiche positive Wirkungen auf die Gesundheit. Während Kinder ungefähr 400 Lacher am Tag haben, lachen Erwachsene durchschnittlich nur noch fünfzehnmal.
Glückstest - Testen Sie Ihr Glückspotenzial
Es gibt viele Wege zum Glücklichsein, vermutlich ebenso viele, wie es Menschen
gibt. Andererseits weiss man, dass bestimmte Einstellungen und Verhaltensweisen das Glück regelrecht sabotieren. Finden Sie mit diesem Test heraus, wo die Saboteure des Glücks lauern.
Markieren Sie die Feststellungen, denen Sie zustimmen:
- Ich denke oft schlecht von mir.
- Ich lass mir von anderen viel gefallen.
- Wenn ich unglücklich bin, grüble ich über die Ursachen dafür nach.
- Ich verzeihe mir selten meine Fehler.
- Ich bin selten mit dem zufrieden, was ich habe.
- Ich zeige selten meine wahren Gefühle.
- Ich verschiebe meine Träume und Wünsche auf die Zukunft.
- Ich muss immer alles perfekt machen.
- Man kann sich nicht ändern. Man ist, wie man ist.
- Ich bemühe mich meist, es anderen recht zu machen.
- Schauen Sie in den Spiegel. Was sehen Sie? Einen Freund oder einen Feind? Es ist Ihre Entscheidung. Denken Sie über sich selbst, wie Sie gerne hätten, dass andere von Ihnen denken. Und behandeln Sie sich selbst so, wie Sie gerne von andern behandelt werden möchten.
- Wenn Sie selbstbewusst Ihre Rechte als Mensch und Verbraucher einfordern, dann wächst Ihr Selbstbewusstsein und Ihre Selbstachtung. Andere werden Sie respektieren und achten.
- Glückliche Menschen grübeln nicht über unerfreuliche Ereignisse nach. Sie lassen diese auf sich beruhen und konzentrieren sich auf das Hier und Heute und wie sie dieses befriedigend gestalten können. Entscheidend ist nicht, wie es Ihnen geht, sondern wie Sie damit umgehen.
- Harte Selbstkritik garantiert Minderwertigkeitsgefühle, Depressionen oder Angst. Verzeihen Sich sich Fehler.
- Unglücklich ist nur, wer sich auf das konzentriert, was fehlt und sich deswegen selbst bedauert. Wer sich bewusst macht, was er alles besitzt, wird zufriedener.
- Verschwenden Sie Ihre Energie nicht für die Aufrechterhaltung eines Scheins. Öff-nen Sie sich und lassen Sie andere an Ihren Gefühlen teilhaben. So werden Sie für das geliebt, was und wie Sie sind.
- Wenn Sie Ihr Leben auf einen fernen Tag aufschieben, dann sterben Sie vielleicht, ohne je Ihre Träume gelebt zu haben. Nutzen Sie jeden Tag. Das Heute ist alles, was sicher ist.
- Perfekt sein zu wollen, ist ein Kampf gegen Windmühlen - Sie müssen und werden diesen Kampf verlieren, da Perfektion eine Illusion ist.
- Pessimismus verhindert die Entfaltung und Nutzung von Fähigkeiten. Glauben Sie jedoch an die Möglichkeit der Selbstveränderung, dann haben Sie gute Chancen, dass sich Ihr Leben zum Positiven wendet.
- Selbstaufopferung und Leugnung der eigenen Bedürfnisse führt zum Verlust jegli-cher Selbstachtung und allen Respekts durch andere. Nicht nur das. Wenn man es allen recht machen will, dann überfordert man sich und fühlt sich ausgelaugt und ausge-brannt. Die eigenen Bedürfnisse wichtig nehmen und darauf achten, dass es einem gut geht, führt zu gelegentlicher Ablehnung durch andere. Dafür gewinnt man Zufrieden-heit und kann in den Spiegel schauen, ohne das Gesicht zu verlieren.
sich in Ihrem Leben eingenistet. Geben Sie Ihrem Leben eine positive Wendung. © 2006-2007 Dr. Rolf Merkle, psychotipps.com
Quelle/Text: Christina Bösiger
Verwandte Adressen
- Tierspital Zürich
- Katzenheim Grünfels8645 Jona
- Tierheim und Tierhotel Arche, Stephan Regli7000 Chur
- Tierheim Au , Thomas Rosskamp5200 Brugg AG
- Tierschutzverein Bern / Tierheim Oberbottigen3019 Bern-Oberbottigen
8057 Zürich
Verwandte Artikel
- KindermundArtikel vom 26.08.2009, 07:17
- Träume vom GlückArtikel vom 26.08.2009, 06:40




