Sicher ist sicher!

Die Frage der optimalen Schwangerschaftsverhütung ist für die meisten Mütter ein Thema. Eine Methode, die sanft und zuverlässig schützt und langfristig eingesetzt werden kann, ist die Verhütung mit einer modernen Hormonspirale.
Viele Mütter denken nach der Geburt an tausend Dinge, jedoch nicht unbedingt an Sex. Die Lust auf den Vater ist in der ersten Zeit noch kein Thema. Denn auch die körperlichen Veränderungen, welche mit der Geburt einhergehen, sind nicht gerade ein Aphrodisiakum. Grosser Trost: Dies ändert sich wieder - alles zu seiner Zeit! Da Stillen nicht vor einer erneuten Schwangerschaft schützt, sollten junge Eltern unbedingt die Verhütungsfrage besprechen. Zwar unterdrückt das milchbildende Hormon Prolaktin den Eisprung und die Menstruation, aber verlässlich ist das nicht. Frauenärztinnen und ärzte empfehlen in dieser Zeit die Hormonspirale, die Gestagenpille, das Kondom oder ein neu angepasstes Diaphragma.

Während der Stillzeit ist es wichtig, dass eine Verhütungsmethode angewendet wird, die das Kind nicht belastet. Hormonale Verhütungsmethoden, die nur das sogenannte «Gelbkörperhormon» (auch Gestagen genannt) enthalten, nicht aber Östrogene, können in der Stillzeit angewendet werden. Eine besonders sanfte und zuverlässige Methode ist die Verhütung mit einer modernen Hormonspirale. Sie basiert auf einem einzigartigen Prinzip: Ein Tförmiges, weiches System, das von der Ärztin oder dem Arzt in die Gebärmutter eingelegt wird, gibt dort geringe Mengen Gestagen ab. Die Verhütung geschieht also genau da, wo sie gebraucht wird. Der Körper der Frau wird kaum mit Hormonen belastet. So kann die junge Mutter das Kind ohne Bedenken stillen und ist sicher vor einer Schwangerschaft geschützt. Menge und Beschaffenheit der Muttermilch werden dadurch nicht beeinflusst. Ein weiterer Vorteil dieser Methode liegt darin, dass die Hormonspirale bereits rund sechs Wochen nach einer Spontangeburt eingelegt werden kann. Die Hormonspirale wirkt bis zu fünf Jahre. Sie kann jedoch jederzeit vorher entfernt werden, und bereits beim nächsten Eisprung kann die Frau wieder schwanger werden. Die moderne Hormonspirale beeinflusst den natürlichen Zyklus meist nicht, der Eisprung bleibt in den meisten Fällen erhalten. Ihre Wirkungsweise ist dreifach: die Gebärmutterschleimhaut baut sich dank der Hormone weniger stark auf, was das Einnisten eines Eis verhindert und das Blutungsmuster positiv beeinflusst. Es gibt weniger häufige und weniger starke Blutungen. Im Weiteren wird durch die lokale Wirkungsweise des Gestagens der Schleimpfropf im Gebärmutterhals verdickt, was die Spermien am Eindringen in die Gebärmutterhöhle hindert. Und drittens werden die Spermien direkt in ihrer Beweglichkeit gehemmt.
 
Nicht nur nach der Geburt ein Thema
Es kommt vor, dass Frauen mittleren Alters «pillenmüde» werden, die Pille nicht vertragen oder sich mit Kondom und Schaumzäpfchen einfach nicht anfreunden können. Da die Familienplanung noch nicht definitiv abgeschlossen ist, kommt auch eine operative Unterbindung nicht in Frage. Diese Frauen wünschen sich eine zuverlässige Methode zur Langzeitverhütung mit geringer Hormonbelastung, die reversibel ist. Diesen Wünschen wird die Verhütung mit der modernen Hormonspirale gerecht. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Frau bereits Kinder hat oder nicht. Die moderne Hormonspirale begeistert heute auch junge Frauen, die noch keine Kinder geboren haben.

«Ich bestimme meinen "Babyfahrplan" selbst!» Frau Schöpf, Sie verhüten seit Jahren mit der Hormonspirale «Mirena». Weshalb? Ich lege Wert darauf, meinen Körper nicht unnötig mit Hormonen zu belasten. Da kommt mir Mirena entgegen: Diese weiche Einlage wirkt ganz sanft und sehr lokal. Dadurch bleibt mein natürlicher Zyklus erhalten.
 
Wie fühlen Sie sich mit dieser Verhütungsmethode?
Sehr gut. In jeder Beziehung. Ich spüre die Gebärmuttereinlage überhaupt nicht. Sie ist so klein und weich. Sobald mein Arzt diese eingesetzt hatte, musste ich mich in keinem Moment mehr damit auseinandersetzen. Ein weiterer Vorteil ist, dass ich keine hormonbedingten Stimmungsschwankungen mehr habe, was sowohl meinem Partner wie mir zugute kommt.
 
Wie haben Sie von dieser Verhütungsmethode erfahren?
Ich habe während Jahren die Pille genommen, jedoch keine gut vertragen. Als ich nach einer Alternative suchte, gab mir meine damalige Frauenärztin eine Informationsbroschüre mit verschiedenen Verhütungsmethoden mit. Sie machte mich auch auf diese moderne Variante aufmerksam. Als ich mich darüber informierte, war ich sofort begeistert und probierte sie aus. Seither bin ich überzeugt von dieser Art der Verhütung.

Quelle/Text: Nina Vogel


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