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Was haben Mütter bei der Geburt ihrer Kinder erlebt? Wie arbeiten Hebammen? Was lernen Hebammen in der Ausbildung?
Eine Gruppe erfahrener Hebammen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wollen genau das wissen. Im Rahmen eines Masterstudiums an der Donau Universität Krems erforschen sie praktische Fragen der Hebammenarbeit in der Schwangerenvorsorge, Geburtshilfe und Wochenbettbetreuung sowie der Unternehmensführung in der freiberuflichen Praxis. In einer umfangreichen wissenschaftlichen Online-Studie befragen sie dafür Mütter aller Alterstufen, Hebammen und Hebammen in der Ausbildung.

Durch die drei folgenden Links gelangen Sie direkt zur Online-Umfragen. Geben Sie den Link zu dieser Studie bitte an möglichst viele Mütter, Hebammen und Hebammen in der Ausbildung weiter. Sie helfen mit, neue Konzepte für die Hebammenarbeit zu entwickeln.

Die Studie läuft bis zum 31.3.2012.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Studie
Die vorliegende Studie wird erstellt im Rahmen des Master-Aufbaustudiengangs zum Management im Gesundheitswesen/Healthcare Management an der Donau-Universität Krems. Die 19 Autorinnen sind durchweg erfahrene Hebammen, die entweder praktizieren oder beratend im Umfeld Geburtshilfe tätig sind.

Zielsetzung
Ziel der Studie ist, die derzeitige Praxis der Geburtshilfe aus der Perspektive unterschiedlicher Zielgruppen zu beleuchten und dabei eine Reihe spezifischer Fragestellungen zum Handlungsfeld der Hebamme zu untersuchen.

Die Zielgruppen
1. Hebammen
2. Hebammen in Ausbildung
3. Mütter
4. Mütter mit Migrationshintergrund

Die Forschungsfragen
1. Fragestellungen an die Hebammen
  • Leitlinien bei der Schwangerenvorsorge, Zusammenspiel mit der medizinischen Gynäkologie
  • Praxis des Managements der Eröffnungsperiode
  • Stellenwert und Praxis des Dammschutzes
  • Praxis des Managements der Plazentarperiode
  • Umgang mit Nachwehen
  • Praxis der Wochenbettbetreuung
  • Stellenwert und Praxis der Aufklärung zur Rolle der Beckenbodenmuskulatur
  • Rolle und Erfahrungen von Hebammen in der Betreuung von Schwangeren mit schwerwiegenden pathologischen Befunden bei pränataler Diagnostik
  • Stellenwert der Hausgeburt heute
  • Umgang mit mütterlichen Todesfällen
  • Stellenwert der Hebammen in der Öffentlichkeit aus der SelbstwahrnehmungUnternehmerisches Denken und Nutzung externer Beratung bei selbständigen HebammenAuseinandersetzung von Hebammen mit der eigenen Geburt
 
2. Fragestellungen an Hebammen in Ausbildung
  • Kriterien für die Berufswahl Hebamme
  • Ausbildungspraxis in der Hebammenausbildung
  • Schulische Qualifikation angehender Hebammen

3. Fragestellungen an Mütter
  • Hebamme oder Mediziner als Hauptbegleiter in der Schwangerschaft, Kriterien der Wahl
  • Erleben der Zusammenarbeit zwischen Hebammen und Medizinern
  • Erstkontakt mit dem Kind
  • Das erste Baden des Kindes
  • Erleben der Wochenbettbetreuung
  • Erhaltene Anleitung zum Thema Beckenbodenmuskulatur
  • Umgang der Betreuer mit Nachwehen
  • Zuzahlungsbereitschaft für umfassende Hebammenbetreuung
  • Wahrnehmung des öffentlichen Bildes der Hebammen

4. Fragestellungen an Mütter mit Migrationshintergrund
  • Sensibilität der Schwangerenbetreuer für kulturelle Unterschiede beim Thema Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett
  • Bekanntheit vorhandener Betreuungsmöglichkeiten bei Schwangeren mit Migrationshintergrund

Methodik
Die Studie wird unter Verwendung einer Online-Befragungsplattform (www.polldaddy.com ) durchgeführt. Die Rekrutierung der Teilnehmerinnen erfolgt durch E-Mail-Ansprache sowie Weiterleiten der E-Mail durch die Teilnehmerinnen. Zusätzlich wird in der Hebammen-Fachpresse zur Teilnahme an der Studie aufgefordert.

Die Autorinnen
Wir sind 19 Hebammen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und nehmen am vierten Kurs des Hebammen-Masterstudienganges "Management im Gesundheitswesen" an der Donau Universität Krems in Österreich teil. Diese wissenschaftliche Studie mit den drei verschiedenen Umfragen haben wir gemeinsam als Grundlage für unsere Masterarbeiten entwickelt, die wir 2012 fertig stellen möchten.

Projektkoordination

Uta Holm, Hamburg
Barbara Kosfeld, Borkum
Kontakt: u.holm@abcw.biz



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